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Philosophische Einübung in die Theologie

Band 1
Autor:innen:
Reihe:
Scientia & Religio, Band 1/1
Verlag:
 2008

Zusammenfassung

In diesem dreibändigen Werk unternimmt Richard Schaeffler den Versuch, den »Wechselbeziehungen zwischen Philosophie und Theologie« eine konkrete und für beide Seiten förderliche Gestalt zu geben. Dabei orientiert er sich an den vier klassischen »Traktaten« der Fundamentaltheologie: der theologischen Erkenntnislehre (1. Band), der Gotteslehre (2. Band), der Lehre von Christus und von der Kirche (3. Band). Im Ersten Band entwickelt Richard Schaeffler zunächst seine Methode: Die Transzendentalphilosophie wird durch Einbeziehung sprachphilosophischer Überlegungen weiterentwickelt. Je konkrete Sprachformen machen den Aufbau einer je konkreten Erfahrungswelt möglich. Das gilt auch für die religiöse Erfahrung und ihren Bezug zur religiösen Wirklichkeit. Das Ziel dieser Darstellung ist es, auch den Theologen in eine Weise des Denkens »einzuüben«, die ihm die Erfüllung seiner Aufgabe möglich macht: der Aufgabe, die Hörer des Wortes vor fehlgeleiteten Weisen des Hörens und Verstehens zu bewahren. Der Verfasser macht deutlich: Spezifisch religiöse Formen der Sprache sind nötig, um jene besondere Dialog- und Überlieferungsgemeinschaft aufzubauen, in der die Inhalte des Glaubens über den Wechsel der Generationen hinweg weitergegeben werden können. Dies muß so geschehen, daß der Hörer des Wortes fähig wird, aufgrund eigener Glaubenserfahrung auf die Wahrheit des gehörten Wortes in seinem eigenen Anschauen und Denken die angemessene Antwort zu geben. An dieser Zielsetzung werden auch die Methoden der theologischen Auslegung normativer Texte kritisch gemessen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2008
ISBN-Print
978-3-495-48291-9
ISBN-Online
978-3-495-86090-8
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Scientia & Religio
Band
1/1
Sprache
Deutsch
Seiten
447
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 16 Download Kapitel (PDF)
  2. Download Kapitel (PDF)
    1. a) Ein veränderter Begriff der Theologie und neue Aufgaben der philosophischen Einübung
    2. b) Ein bleibend fruchtbarer Hinweis: »Einübung«, nicht »Grundlegung«
    1. Download Kapitel (PDF)
        1. a) Vorbemerkung zum Begriff des »Traditionellen«
        2. b) Die »Demonstratio triplex« und die theologischen Erwartungen an die Philosophie
        3. c) Die Ambivalenz theologischer »Erwartungen« an die Philosophie
        1. a) Erstes Beispiel: Die Erwartung von Gottesbeweisen
          1. a) Die Offenbarung als Antwort auf die menschliche Frage nach dem »Sinn des Ganzen«
          2. b) Die Vieldeutigkeit der »Sinnfrage«
          3. g) Andere Möglichkeiten für das Verständnis des »letzten Wortes«:
        2. c) Drittes Beispiel: Die Erwartung des Nachweises, daß der Mensch in der Erfahrung seiner Schuldverstrickung die Notwendigkeit
        3. d) Viertes Beispiel: Die Erwartung des Nachweises, daß der Mensch als geschichtliches Wesen auf Überlieferung angewiesen und de
        4. e) Ein fünftes Beispiel: Die Erwartung des Nachweises, daß es andere Weisen der objektiven Geltung gibt als die, zu deren Siche
      1. 3. Zum erreichten Problemstand
    2. Download Kapitel (PDF)
        1. a) Die Verwandlung der Ontologie in eine Analytik des reinen Verstandes, das Ende der alten Onto-Theologie – und ein später Ve
        2. b) Die transzendentale Dialektik und eine philosophische »Deduktion« der christlichen Rechtfertigungslehre
      1. 2. Eine ungelöste Aufgabe der kantischen Transzendentalphilosophie: Die Geschichte der reinen Vernunft – Antwortversuche des D
        1. a) Kant und Schelling: Erfahrung oder Konstruktion?
        2. b) Kants und Hegels Erfahrungsbegriff
        3. c) Zurück zur Frage nach einer Geschichte der reinen Vernunft: Die weiterführende Bedeutung von Hegels Erfahrungsbegriff
        1. a) Noch einmal: Kant und Hegel
        2. b) Gesucht: Eine Theorie der Erfahrung als Dialog mit der Wirklichkeit
    3. Download Kapitel (PDF)
        1. a) Stufen im Aufbau der Gegenstandswelt und vier »Grundsätze des reinen Verstandes«
        2. b) »Gegenstandsfähigkeit«, »Wahrheitsfähigkeit« und »objektive Geltung«
        1. a) Der Gestaltwandel des Verbum Mentis, die Bedeutung strukturverändernder Erfahrungen und der Aufbau eines Erzähl-Kontextes
        2. b) Die Vielfalt der Gestalten des Verbum Mentis und die Dialektik der Vernunft
        3. c) Die postulatorische Hoffnung und die Geschichte des Verbum Mentis
        1. a) Die Verknüpfung transzendentaler und sprachphilosophischer Reflexion
        2. b) Gegenstandskonstitution und konkrete Kommunikationsgemeinschaft
        3. c) Verstehen und Auslegen als transzendentalphilosophisches Problem
        1. a) Die religiöse Erfahrung und die »Veritas semper maior«
          1. a) Das Problem der Gegenstandsfähigkeit religiöser Erfahrung
          2. b) Das Problem der Wahrheitsfähigkeit
          3. g) Haben religiöse Erfahrungen objektive Geltung?
        2. c) Die Postulate der Hoffnung und die religiöse Erfahrung
        3. d) Autonomie, nicht Autarkie
        4. e) Religiöse Sprache und konkrete Überlieferungsgemeinschaft
        1. a) Folgerungen aus der allgemeinen Theorie der Erfahrung
        2. b) Folgerungen aus der speziellen Theorie der religiösen Erfahrung
    1. Download Kapitel (PDF)
        1. a) Ein theologisches Interesse und seine Bedeutung für eine transzendentale Theorie der Sprache
        2. b) Theologische Beispiele und philosophische Theorie-Ansätze
        3. c) Eine dialogische Theorie der Erfahrung als Lösungs-Ansatz
        1. a) Die Vielfalt der Sprachen und Sprachgemeinschaften
        2. b) Ein Beispiel: Die Erzählgemeinschaft
        3. c) Die religiöse Kommunikationsgemeinschaft und ihre Sprache
        4. d) Die doxologische Wechselrede und der Aufbau der religiösen Gemeinde
        1. a) Die Dialoggemeinschaft der Zeitgenossen und die überlieferte Sprache
        2. b) Die religiöse Überlieferungsgemeinschaft als Beispiel von allgemein philosophischer Bedeutung
        1. a) Überlieferungsgemeinschaft und Vernunftautonomie
        2. b) Partikularität und Universalität
      1. Erstes Teilergebnis
      2. Folgerungen für die Theologie
    2. Download Kapitel (PDF)
        1. a) Zum Begriff der Institution
        2. b) Die doxologische Überlieferungsgemeinschaft und ihre Dienste und Ämter
        3. c) Die Bedeutung geprägter Sprachformen
        4. d) Die religiöse Überlieferungsgemeinschaft und die spezielle Bedeutung ritueller Sprachformen
        1. a) Vom normativen Erinnerungsinhalt zur normativen Textgestalt
        2. b) Die traditionsbegründende und zugleich traditionskritische Funktion normativer Texte
          1. a) Die traditionsbegründende Funktion normativer Texte im speziell religiösen Zusammenhang
          2. b) Die traditionskritische Funktion normativer Texte im speziell religiösen Zusammenhang
        3. d) Kanonizität und Veränderungsverbot
        4. e) »Normativität«, »Kanonizität« und »Gebrauch
      1. Zweites Teilergebnis
      2. Folgerungen für die Theologie
    3. Download Kapitel (PDF)
      1. Vorbemerkung: Das Wechselverhältnis von Verstehen und Auslegen
      2. 1. Zur Fragestellung: In welchen Zusammenhängen entsteht die Aufgabe, religiöse Texte zu verstehen?
        1. a) Die semantische Aufgabe
        2. b) Die grammatische Aufgabe
        3. c) Die pragmatische Aufgabe
        1. a) Das semantische Verstehen religiöser Texte
        2. b) Das grammatische Verstehen religiöser Texte
        3. Exkurs: Inner-religiöser Gebrauch der religiösen Sprache und religionswissenschaftliche Außenperspektive
        4. c) Das pragmatische Verstehen religiöser Texte
        5. d) Schlußbemerkung
        1. a) Die allgemeinen Aufgaben des Verstehens und ihre transzendentalphilosophische Begründung
        2. b) Die speziellen Aufgaben des Verstehens kanonischer Texte im Lichte einer transzendentalen Hermeneutik
        3. c) Aufgaben der Abgrenzung
        1. a) Die Lehre vom vierfachen Schriftsinn
        2. b) Der »historische Sinn« der Schrift als Instanz der Überlieferungskritik – der reformatorische Ansatz
        3. c) Das Programm der »historisch-kritischen Exegese«
        4. d) Die formgeschichtliche Methode und der Übergang zur existentialen Interpretation
        1. a) Die transzendentale Hermeneutik Karl Rahners
        2. b) Möglichkeiten einer Weiterentwicklung der transzendentalen Auslegungskunst
      3. Drittes Teilergebnis
      4. Folgerungen für die Theologie
    4. Download Kapitel (PDF)
      1. 1. Aufgaben einer Philosophischen Einübung in die Theologie und eine weiterentwickelte transzendentale Methode
      2. 2. Gründe, die Anwendung einer neuen Transzendentalphilosophie auf Probleme der Theologie für aussichtsreich zu halten
      3. 3. Transzendentalphilosophie und Theologische Erkenntnislehre – Die Frage nach Gegenstandsbezug und objektiver Geltung religiö
        1. a) Die »Demonstratio Religiosa« und die Unterscheidung zwischen Wirklichkeitsbezug und Fiktion, zwischen Wahrheit und Irrtum, z
          1. a) Traditions-spezifische Fragestellungen als Ausdruck historischer Vernunftgestalten
          2. b) Christus, »Gottes letztes Wort«, in dem »die Geschichte zur Fülle kommt«?
          1. a) Die allgemeine Frage: Aufgaben und Legitimations-Kriterien von Traditionen und Institutionen im Allgemeinen
          2. b) Die spezielle Frage: Kriterien zur Beurteilung der christlichen Tradition und ihrer Organe
      4. 5. Ein weiterführender Hinweis
      5. Ein theologischer Ausblick: Sprachphilosophische Bemerkungen zur Lehre vom Geist und der Inspiration
  3. Verwendete AbkürzungenSeiten 439 - 439 Download Kapitel (PDF)
  4. Verzeichnis der zitierten oder erwähnten LiteraturSeiten 440 - 443 Download Kapitel (PDF)
  5. Stichwortregister zum ersten BandSeiten 444 - 447 Download Kapitel (PDF)

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