Kriminalprognose und ihre Bedeutung für die Polizei
- Autor:innen:
- |
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Leitfaden für die Praxis
Die Verfasser stellen verschiedene Arten von Kriminalprognosen vor und erläutern diese anhand von Beispielsfällen. Gleichzeitig arbeitet das Autorenteam die jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis heraus. Der Leitfaden enthält außerdem ein Kapitel mit dem Titel "Prognosen im Polizeialltag". Die abgedruckten Checklisten und Formulierungshilfen erleichtern die Umsetzung in der polizeilichen Praxis.
Die Einsatzmöglichkeiten
Die Darstellung der Einsatzmöglichkeiten der verschiedenen Kriminalprognosen geht über den Polizeibereich hinaus und bezieht insbesondere den juristischen und den forensischen Bereich mit ein. Dies ermöglicht eine umfassendere Beurteilung der Prognosen und schärft den "Blick über den Tellerrand".
Das Zusammenwirken von Polizei und Justiz
Eine erweiterte Betrachtungsweise hilft den mit Kriminalprognosen beschäftigten Polizeibeamtinnen und -beamten dabei, Abläufe, z.B. der Justiz, besser zu verstehen und ihre eigene Vorgehensweise auf diese Abläufe abzustimmen. Dadurch gelingt es den Polizeikräften, ihre eigenen Aktenbestandteile rechtssicher zu verfassen und möglichen Einwänden von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, der Staatsanwaltschaft oder von Richterinnen und Richtern zu begegnen.
Relevanz der Kriminalprognose
Die Kriminalprognose ist ein praxisrelevantes Instrument zur Gewinnung von Aussagen zur Kriminalitätsentwicklung im Allgemeinen, zur Entwicklung bei einzelnen Delikten und bei neuen Deliktsformen sowie im Besonderen zur Prognose der personenbezogenen Delinquenz von Einzeltäterinnen und -tätern.
Weshalb sind Kriminalprognosen wichtig für die polizeiliche Praxis?
Kriminalprognosen sind aus Sicht der Autoren auch ein wichtiger Bestandteil der Kriminalwissenschaften. Sie sollen nicht nur die Entstehung von Kriminalität vorhersagen, sondern auch bei der Aufklärung von Straftaten helfen. Das Thema ist deshalb für die gesamte Polizei und auch die Sicherheitsbehörden relevant, sowohl für Kriminologinnen und Kriminologen als auch für Kriminalistinnen und Kriminalisten. Unter den praktischen Einsatz von Kriminalprognosen fällt z.B. die Einführung von Predictive Policing in vielen Bundesländern. In Zukunft wird z.B. durch Smart Home oder Smart Car die Digitalisierung unserer Gesellschaft weiter voranschreiten. Daraus werden sich Prognosemöglichkeiten ergeben, deren Ausmaß wir zurzeit nicht überblicken können.
Aus der Praxis für die Praxis
Die Autoren schreiben insbesondere für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in der Praxis, aber auch für die Justiz (Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte) sowie für die Polizeiausbildung.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-415-07012-7
- ISBN-Online
- 978-3-415-07013-4
- Verlag
- Boorberg, Stuttgart/München
- Reihe
- Kriminalistik und Kriminologie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 128
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 8
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- 1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- 2.1 Wozu benötigen wir Kriminalprognosen? Kein Zugriff
- 2.2 Prognoseerstellung in der Praxis Kein Zugriff
- 2.3 Arten der Prognosestellung Kein Zugriff
- 2.4 Gütekriterien Kein Zugriff
- 2.5.1 Intuitive Kriminalprognose Kein Zugriff
- 2.5.2 Statistische Kriminalprognose Kein Zugriff
- 2.6 Allgemeine Problemfelder bei der Prognoseerstellung Kein Zugriff
- 2.7 Auffälligkeiten der Prognoseerstellung Kein Zugriff
- 3.1.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.1.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.1.3 Anwendungsmöglichkeit für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.2.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.2.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.2.3 Anwendungsmöglichkeit für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.3.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.3.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.3.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.4.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.4.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.4.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.5.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.5.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.5.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.6.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.6.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.6.2 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.7.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.7.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.7.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.8.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.8.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.8.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.9.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.9.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.9.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 3.10.1 Verfahren Kein Zugriff
- 3.10.2 Empirie und Gütekriterien Kein Zugriff
- 3.10.3 Anwendungsmöglichkeiten für die polizeiliche Praxis Kein Zugriff
- 4.1 Merkblatt und Kriminalakte Kein Zugriff
- 4.2 Kriminologische Prognoseerstellung bei erkennungsdienstlichen Behandlungen nach § 81b 2. Alternative StPO Kein Zugriff
- 4.3 Kriminologische Prognoseerstellung bei der molekulargenetischen Untersuchung Kein Zugriff
- 4.4 Kriminologische Prognose bei der Begründung von Untersuchungshaftbefehlen Kein Zugriff
- 4.5.1 Dimensionen und Erscheinungsformen Kein Zugriff
- 4.5.2 Ätiologie und Risikofaktoren Kein Zugriff
- 4.5.3 Handlungsmöglichkeiten und -pflichten der Polizei Kein Zugriff
- 4.6 Gefahrenprognose bei Bedrohungslagen im Rahmen der Häuslichen Gewalt Kein Zugriff
- 4.7.1 Täterklassen Kein Zugriff
- 4.8.1 Prognoseerstellung bei jugendlichen Intensivtätern Kein Zugriff
- 4.9 Prognose von Täterverhalten im laufenden Ermittlungsverfahren Kein Zugriff
- 5.1.1 Gewaltdelikte Kein Zugriff
- 5.1.2 Vermögensdelikte Kein Zugriff
- 5.1.3 Eigentumsdelikte Kein Zugriff
- 5.2.1 Eigentumsdelikte Kein Zugriff
- 5.2.2 Vermögensdelikte Kein Zugriff
- 5.2.3 Sexualdelikt Kein Zugriff
- 5.3.1 Begründung der Kriminalprognose Kein Zugriff
- 5.4 KURS NRW Kein Zugriff
- 6.1 Definition Kein Zugriff
- 6.2 Entstehungsgeschichte Kein Zugriff
- 6.3 Kriminologische Theorien als Ausgangsvoraussetzung Kein Zugriff
- 6.4 Unterschiedliche Systeme Kein Zugriff
- 6.5 Ergebnisreflexion Kein Zugriff
- 7. Zusammenfassung Kein Zugriff Seiten 117 - 118
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 119 - 126
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 127 - 128





