Triangulierung
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Dreieckskonstellationen durchziehen unseren gesamten Lebenslauf und sind auch in der Psychotherapie allgegenwärtig. Die erste hatte Sigmund Freud mit dem ödipalen Dreieck beschrieben, heute kennen wir eine Vielzahl von Triaden. Triangulierung – das Einbeziehen einer dritten Partei – spielt sowohl für das Verständnis als auch für die Behandlung psychischer Beeinträchtigungen eine wichtige Rolle. Gerade in schwierigen therapeutischen Situationen kann sie zusätzliche Perspektiven eröffnen.
Das vorliegende Buch stellt nach einem kurzen geschichtlichen Überblick die verschiedenen Formen von Triangulierungen in der biografischen Entwicklung dar. Anschließend werden die Grundformen gestörter Triaden und ihre Psychodynamik beschrieben. Dabei zeigt der Autor auf, wie Triangulierungen therapeutisch genutzt werden können, und fokussiert unter anderem auf den Therapeuten als Dritten, die therapeutische Beziehung als »intersubjektives Drittes« sowie auf Triangulierungen in Mehrpersonensettings auch außerhalb der Psychotherapie.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2321-6
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6778-4
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Analyse der Psyche und Psychotherapie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 145
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 15
- Ödipale und präödipale Triangulierung Kein Zugriff
- Paranoid-schizoide und depressive Position Kein Zugriff
- Die Entdeckung des Vaters der präödipalen Zeit Kein Zugriff
- Symbolische kulturelle Strukturen als vierter Pol Kein Zugriff
- Fantasien über den Dritten in der vorgeburtlichen Triade Kein Zugriff
- Die Geburt – Ent-Bindung und Einbindung Kein Zugriff
- Die Triangulierung der elterlichen Beziehung durch das Baby Kein Zugriff
- Früheste triadische Kompetenzen Kein Zugriff
- Das Übergangsobjekt und der Übergangsraum Kein Zugriff
- Einführung der Symbole – die semiotische Triangulierung Kein Zugriff
- Die psychosomatische Triangulierung Kein Zugriff
- Die frühe Triangulierung – Beziehungsregulation mithilfe des Dritten Kein Zugriff
- Die ödipale Triangulierung und das Begehren Kein Zugriff
- Triangulierende Geschwisterbeziehungen Kein Zugriff
- Die zweite psychosomatische Triangulierung – über den eigenen Körper verfügen Kein Zugriff
- Triangulierende Beiträge der Kultur Kein Zugriff
- Die Eltern in der Adoleszenz Kein Zugriff
- Optionen im Altern und das Sterben Kein Zugriff
- Die Triangulierungen im Lebensverlauf – Öffnung und Rahmung Kein Zugriff
- Grundformen dysfunktionaler Triaden Kein Zugriff
- Die (frühe) Triangulierungsstörung – die unstillbare Sehnsucht nach dem Anderen Kein Zugriff
- Ödipale und pseudoödipale Triangulierungskonflikte Kein Zugriff
- Die Borderline-Triade – zwischen Gut und Böse Kein Zugriff
- Die Verwerfung des Dritten in der Psychose Kein Zugriff
- Die Triangulation des Dritten als Abwehr Kein Zugriff
- Pathologische Eifersucht Kein Zugriff
- Progression und Regression – Agieren oder Symbolisieren Kein Zugriff
- Die triangulierende Funktion des Symptoms Kein Zugriff
- Die Therapie als Drittes Kein Zugriff
- Die therapeutische Situation und ihr Rahmen Kein Zugriff
- Der Therapeut als Dritter Kein Zugriff
- Das intersubjektive analytische Dritte Kein Zugriff
- Sprechen und Verstehen als triangulierendes Tun Kein Zugriff
- Die Dritten am Rand der Therapie Kein Zugriff
- Triangulierungen in erweiterten Settings Kein Zugriff
- Die Institution als Drittes Kein Zugriff
- Triangulierungen schaffen Raum und brauchen Zeit – Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 132 - 134
- Literatur Kein Zugriff Seiten 135 - 145





