Dissoziation
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Dissoziation schützt Betroffene davor, nach traumatischen Erlebnissen von unerträglichen Gefühlen oder Erinnerungen überwältigt zu werden. Als bedrohlich empfundene Inhalte lassen sich so aus dem Alltagsbewusstsein ausblenden. Folgen können jedoch Gefühle der Entfremdung vom eigenen Körper oder von der Umwelt, Erinnerungslücken oder eine starke Diskrepanz zwischen Handeln und Erleben sein.
Wolfgang Wöller zeichnet die Geschichte der psychoanalytischen Beschäftigung mit dissoziativen Phänomenen von ihren Anfängen bis in die Gegenwart nach. Inzwischen gibt es integrative psychodynamische Ansätze zur Behandlung dissoziativer Störungen, die auch neurobiologische, bindungstheoretische und psychotraumatologische Forschungsergebnisse berücksichtigen. Wöller nimmt die Schwierigkeiten und verschiedenen Vorgehensweisen bei der Diagnostik von Dissoziationen in den Blick und widmet sich dem Behandlungskonzept für schwere dissoziative Störungen, in dem sich der neueste Stand eines ressourcenbasierten psychodynamischen therapeutischen Zugangs widerspiegelt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3006-1
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7693-9
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Analyse der Psyche und Psychotherapie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 149
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 11
- Von den frühen Kulturen bis zum 19. Jahrhundert Kein Zugriff
- Verminderte integrative Kapazität: Pierre Janet Kein Zugriff
- Von der Dissoziation zur Verdrängung: Sigmund Freud Kein Zugriff
- Sexueller Missbrauch und Traumafolgen: Sándor Ferenczi Kein Zugriff
- Beiträge abseits des frühen Mainstreams der Psychoanalyse: Multiplizität der psychischen Zustände Kein Zugriff
- Spaltung und projektive Identifikation: Die kleinianische Theorietradition Kein Zugriff
- Persönlichkeit und Spaltung: Objektbeziehungstheorien der »Middle group« Kein Zugriff
- Leere Kreise, schwarze Löcher, traumatische Introjekte: Dissoziative Phänomene bei Holocaust-Überlebenden Kein Zugriff
- Wiederentdeckung des Begriffs der Dissoziation in der psychoanalytischen Diskussion Kein Zugriff
- Psychodynamisch-integrative Konzepte und die Wiederentdeckung Pierre Janets Kein Zugriff
- Dissoziation und Verdrängung Kein Zugriff
- Dissoziation als Organisator der Persönlichkeit und die Multiplizität der Selbstzustände Kein Zugriff
- Körperbezogene Dissoziationen und Dissoziationen im Bereich der Körper-Selbst-Repräsentanz Kein Zugriff
- Dissoziation und Bindungskontext Kein Zugriff
- Neurobiologische Perspektiven Kein Zugriff
- Theorie der Strukturellen Dissoziation der Persönlichkeit Kein Zugriff
- Die Metapher der Persönlichkeitsanteile Kein Zugriff
- Klassifikation und Diagnostik Kein Zugriff
- Therapiekonzept und Behandlungsplanung Kein Zugriff
- Sicherheit, Kontrolle und das therapeutische Arbeitsbündnis Kein Zugriff
- Psychoedukation Kein Zugriff
- Selbstschädigung und Suizidalität Kein Zugriff
- Übertragungen Kein Zugriff
- Gegenübertragung Kein Zugriff
- Dissoziationsstopp und Reorientierung Kein Zugriff
- Verbesserung der Emotionsregulierung und die Arbeit an Ich-Funktionen Kein Zugriff
- Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen I: Destruktive Persönlichkeitsanteile Kein Zugriff
- Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen II: Kindliche verletzte Persönlichkeitsanteile Kein Zugriff
- Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen III: Kommunikation zwischen den Persönlichkeitsanteilen Kein Zugriff
- Zugang zu dissoziativ abgewehrten oder vermiedenen Inhalten Kein Zugriff
- Arbeit mit traumatischen Erinnerungen Kein Zugriff
- Konfliktbearbeitung und Unterstützung weiterer Entwicklungsschritte Kein Zugriff
- Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 133 - 134
- Literatur Kein Zugriff Seiten 135 - 149





