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Monographie Kein Zugriff

Schuldgefühl

Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Während Schuldempfinden in der Regel hilfreich ist, um das soziale Miteinander zu regulieren und Reife zu ermöglichen, erschweren pathologische Schuldgefühle das Leben und den eigenen Entwicklungsprozess. Die Gründe für irrationale Schuldgefühle liegen in der Kindheit und lassen sich auf negative Erfahrungen zurückführen wie physische oder sexuelle Gewalt, emotionalen Missbrauch, nicht betrauerte Verluste oder eine unerwünschte Existenz. Solche Erlebnisse werden verinnerlicht und erzeugen traumatische Introjekte, die Beziehungs- und Identitätsstörungen zur Folge haben und Schuldgefühle verursachen.

Mathias Hirsch zeigt, wie wichtig es ist, in der Psychotherapie sorgfältig zwischen realer Schuld und irrationalen Schuldgefühlen zu unterscheiden und dem Phänomen der negativen therapeutischen Reaktion, insbesondere der Gegenübertragungsreaktion, sensibel zu begegnen. Er nimmt eine psychoanalytisch fundierte Systematisierung des Schuldgefühls vor und differenziert zwischen Basis-, Vitalitäts-, Trennungs- und traumatischem Schuldgefühl.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8379-3007-8
ISBN-Online
978-3-8379-7712-7
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Analyse der Psyche und Psychotherapie
Sprache
Deutsch
Seiten
139
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 9
  3. Was ist Schuldgefühl? Kein Zugriff Seiten 10 - 11
    1. Das Über-Ich bei Freud Kein Zugriff
    2. Frühes Über-Ich Kein Zugriff
    1. Verbrechen aus Schuldgefühl Kein Zugriff
    1. Fremdkörper im Selbst Kein Zugriff
    2. Sándor Ferenczi als Begründereiner psychoanalytischen Traumatologie Kein Zugriff
    3. Zwei Arten der Identifikation mit dem Aggressor Kein Zugriff
      1. Abtreibungsversuche Kein Zugriff
      2. Das Kind macht die Mutter krank Kein Zugriff
      3. Schuldgefühle unehelicher Kinder Kein Zugriff
      4. Das weggegebene Kind Kein Zugriff
      5. Die Dynamik der Rollenumkehr Kein Zugriff
      6. Das »falsche« Geschlecht Kein Zugriff
      7. Ersatzkinder Kein Zugriff
      1. Natürlich gibt es den Ödipuskomplex noch Kein Zugriff
      2. Sexualität bedeutet Vitalität Kein Zugriff
      3. Erfolg bedeutet Übertreffen Kein Zugriff
      4. Unterdrückte Geschwisterrivalität Kein Zugriff
      5. Die Eltern sind ständig krank Kein Zugriff
      6. Überlebenden-Schuldgefühl Kein Zugriff
      7. Trennung bedeutet Schuld Kein Zugriff
      8. Sexualität bedeutet Trennung Kein Zugriff
      9. Erfolg bedeutet Trennung Kein Zugriff
      1. Familiäre Traumata Kein Zugriff
      2. Schuldgefühle nach Todesfällen und anderen Verlusten Kein Zugriff
      3. Traumatisierung durch politische Gewalt Kein Zugriff
      1. Reale Schuld in der Vorgeneration Kein Zugriff
    1. Unschuldsvermutung Kein Zugriff
    2. Negative Übertragung Kein Zugriff
    3. Negative therapeutische Reaktion Kein Zugriff
    4. Gegenübertragung und Schuldgefühl Kein Zugriff
    5. Differenzierung von Schuld und Schuldgefühl Kein Zugriff
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 128 - 139

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