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»Vom gesicherten und ungesicherten Leben«

Neue Perspektiven auf das Werk von Georg Hermann
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Ein differenzierter Blick auf das herausragende Werk des »jüdischen Fontane« Georg Hermann zählt zu den produktivsten und meistgelesenen deutschen Schriftstellern seiner Zeit. Er veröffentlichte achtzehn Romane, über zwanzig Essaybände, zahllose Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften sowie mehrere Dramen. Als jüdischer Autor und bekannte Größe im zeitgenössischen Literaturbetrieb kritisierte er früh die politische Radikalisierung und den entfesselten Antisemitismus, musste 1933 ins holländische Exil gehen und wurde in Auschwitz ermordet. Der Band lenkt den Blick auf ein herausragendes literarisches Werk, das im Nachkriegsdeutschland zunehmend in Vergessenheit geriet und in seiner Vielschichtigkeit noch immer wiederzuentdecken ist. Nicht nur als Chronist des deutsch-jüdischen Bürgertums, sondern auch als Kunstkritiker und politischer Beobachter gewährt Hermann tiefe Einblicke in die zeittypischen Mentalitäten. Die Beiträge des Bandes nehmen daher solche Aspekte von Hermanns Werk in den Blick, die in der bisherigen wissenschaftlichen Rezeption weniger Beachtung fanden, fokussieren bislang eher vernachlässigte Einzeltexte und Werkgruppen, diskutieren überraschende Rezeptionsfragen und eröffnen so neue Perspektiven auf ein originelles und bedeutendes literarisches Œuvre.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2024
Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-8353-5338-1
ISBN-Online
978-3-8353-8604-4
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
202
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. »Vom gesicherten und ungesicherten Leben«. Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 14
    Autor:innen:
  3. ›Heimat‹ in den Berlinromanen Georg Hermanns Kein Zugriff Seiten 15 - 33
    Autor:innen:
  4. Die Rose von Jericho. Georg Hermanns Roman ›Die Nacht des Dr. Herzfeld‹ und die zeitgenössische Debatte über die ›Westjuden‹ Kein Zugriff Seiten 34 - 51
    Autor:innen:
  5. »Diese Geschichte, die eigentlich keine Geschichte ist«. Deutsch-jüdische (Nicht-) Geschichte in Georg Hermanns Romanzyklus ›Kette‹ Kein Zugriff Seiten 52 - 64
    Autor:innen:
  6. Das Unvergessliche im Kleinen. Georg Hermanns Großstadtminiaturen und die Poetik des Okkasionellen (›Die Zeitlupe‹) Kein Zugriff Seiten 65 - 84
    Autor:innen:
  7. Hohlform der Revolution. Georg Hermanns Roman ›November achtzehn‹ Kein Zugriff Seiten 85 - 99
    Autor:innen:
  8. Der Tod in Etrurien. Antike-Traum und jüdische Selbstreflexion in Georg Hermanns ›Der etruskische Spiegel‹ (1936) Kein Zugriff Seiten 100 - 116
    Autor:innen:
  9. »allerbester GH«. Georg Hermanns postum veröffentlichter Exilroman ›Die daheim blieben‹ Kein Zugriff Seiten 117 - 135
    Autor:innen:
  10. Mit den Realitäten dieser Welt in Einklang? Georg Hermann als Literaturpolitiker Kein Zugriff Seiten 136 - 149
    Autor:innen:
  11. Antikino? Georg Hermann und der Film Kein Zugriff Seiten 150 - 172
    Autor:innen:
  12. »[G]anz nett, aber der Roman ist doch besser«. Zu Georg Hermanns Dramen Kein Zugriff Seiten 173 - 183
    Autor:innen:
  13. Georg Hermann und sein Werk in der DDR. Ein Überblick zu den Rezeptionslinien Kein Zugriff Seiten 184 - 202
    Autor:innen:

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