
Kafkas Institutionen
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Kafkas Texte sind Institutionengeschichten. Sie handeln von Ämtern, Prozessen und ihren Akten, von Volkskunde, Kaisertum und Legenden. Und sie handeln von Figuren, die von solchen Einrichtungen magisch angezogen werden und kaum in der Lage sind, ihr Dasein aus sich selbst heraus zu sichern. Kafkas Institutionen sind so einschließend wie ausschließend: Immer markieren sie eine Schwelle, sei es jene zwischen Autonomie und Zwang, jene zwischen Literatur und Leben oder schließlich die ihrer eigenen Unterscheidung, die Schwelle von Institution und Individuum. Kafkas Literatur ist eine Literatur der Institutionen, insofern sie diese Schwellenkunde betreibt. Die hier versammelten Beiträge lesen Kafkas Texte als Poetik der Institutionen, sie fragen nach den ordnungsstiftenden Funktionen für sein Schreiben, sie folgen den Wegen seiner Figuren, den Gängen, Vorzimmern, Lifts etc., und sie gehen seinen literarischen Verfahren auf den Grund: den Rhetoriken, Darstellungsweisen und Abläufen seiner Institutionengeschichten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-508-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0508-6
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 328
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Canis Canens Oder: Kafkas Respekt vor der MusikwissenschaftSeiten 145 - 156 John T. Hamilton Download Kapitel (PDF)
- Kafkas FürspracheSeiten 189 - 212 Nacim Ghanbari, John Zilcosky, John T. Hamilton, Rembert Hüser, Zachary Sng, Rüdiger Campe, Benno Wagner, Alexander Honold, Galerie Gisela Capitain, Thomas Weitin, Erhard Schüttpelz, Wolf Kittler, Daniel Eschkötter Download Kapitel (PDF)




