Adel im Vormärz
Begegnungen mit einer umstrittenen Sozialformation- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Vormärz-Studien
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Die Zeit des Vormärz ist von grundlegenden Veränderungen auch und besonders für den Adel geprägt. Dieser befand sich zwar noch an der Macht – das monarchische Prinzip war allgegenwärtig –, doch wurde der Ruf nach politischer Teilhabe nicht-adliger Bevölkerungsteile zunehmend lauter. Gleichwohl konnte der Adel auch nach 1848 seine soziale Vorrangstellung und seinen politischen Einfluss geltend machen. Der interdisziplinär angelegte Band Adel im Vormärz beschreibt und analysiert die Ausprägungen des ‚Obenbleibens‘ der Sozialformation Adel und dessen Auseinandersetzung mit liberalen Ideen. Nicht nur im Bereich der sozialen und politischen Wandlungsprozesse, sondern insbesondere auch im Bereich der Literatur und Künste ist die Leistung unterschiedlicher Formen des Adels bislang unterschätzt. Zwölf Beiträge aus der Literatur- und Musikwissenschaft, den Geschichts- und Kulturwissenschaften und der Philosophie liefern neue Erkenntnisse über Formen adliger Selbstvergewisserung, adlige Salons sowie Adligkeit und Schreiben.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1859-3
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1860-9
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Vormärz-Studien
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 296
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Adel im Vormärz – eine heterogene Sozialformationim Wandel Kein Zugriff Seiten 7 - 32 Urte Stobbe, Claude D. Conter
- Formen adliger Selbstvergewisserung Kein Zugriff Seiten 33 - 34
- Wie der Gotha zum Gotha wurde Kein Zugriff Seiten 35 - 56 Franz M. Eybl
- Die »Zeitung für den deutschen Adel« – ein weißer Fleck in der Presselandschaft des Vormärz Kein Zugriff Seiten 57 - 70 Bernd Füllner
- Sich adelig schreiben Kein Zugriff Seiten 71 - 94 Marion Dotter
- »Désinvolture« Kein Zugriff Seiten 95 - 114 Sandra Markewitz
- Adlige Salons Kein Zugriff Seiten 115 - 116
- Mit Herablassung und zwanglos Kein Zugriff Seiten 117 - 128 Martin Eybl
- Der über allen Parteien schwebende Geist der Poesie Kein Zugriff Seiten 129 - 146 Karin S. Wozonig
- Adelige Musikfreunde, Franz Schubert und das Wiener Musikleben im Vormärz Kein Zugriff Seiten 147 - 176 Andrea Lindmayr-Brandl
- Adligkeit und Schreiben Kein Zugriff Seiten 177 - 178
- Elise von Hohenhausen – Standesbewusstsein einer Adligen auf Reisen Kein Zugriff Seiten 179 - 198 Patricia Czezior
- Autorschaft und Adel bei Alexander von Sternberg (1806-1868) Kein Zugriff Seiten 199 - 228 Rolf Haaser
- Konversationsprosa der eleganten Welt Kein Zugriff Seiten 229 - 256 Anna Ananieva
- Adlige Literatur über die Grenzen hinweg Kein Zugriff Seiten 257 - 274 Marie-Ange Maillet
- „Chaque famille a sa noblesse“ Kein Zugriff Seiten 275 - 292 Karin Füllner
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 293 - 296





