Begehren und Sinn
Grundlagen für eine phänomenologisch-tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Supervision- Autor:innen:
- Reihe:
- Seele, Existenz, Leben, Band 25
- Verlag:
- 12.07.2016
Zusammenfassung
Das Buch intendiert eine Klärung der prinzipiellen Grundlagen für einen existentiell wie gesellschaftlich immer wichtiger werdenden Erfahrungsbereich, wie ihn die Begegnung zwischen Patient und Therapeut darstellt, um sowohl aus tiefenpsychologischer wie phänomenologischer Perspektive nach der »Wirklichkeit« einer solchen Beziehung zu fragen. Der Haupttitel »Begehren und Sinn« verweist dabei auf eine doppelte Struktur, die in der bisherigen Tradition auch mit Trieb und Existenz bezeichnet wurde, aber letztlich auf einen gemeinsamen Ursprung zurückverweist, der als rein subjektives, intensives wie pathisches Leben bezeichnet wird. Damit ist eine radikale Einheit der Leiblichkeit gekennzeichnet, die sich in die Welt als Sinn oder Intentionalität hinein entwirft, aber dies vor-ontologisch nicht vermöchte, ohne an eine lebendige Bewegung zurückgebunden zu sein, welche das Begehren darstellt. In diesem Begriff findet sich auch die neo-psychoanalytische Weiterführung Freuds durch Lacan mit den entsprechenden meta-psychologischen Auseinandersetzungen angedeutet, so wie der Sinnbegriff hauptsächlich auf Beschreibungen Husserls und Ricoeurs im Zusammenhang mit Daseins- und Existenzanalyse (Binswanger, Frankl) rekursiert, wobei ebenfalls der Beitrag von Heidegger und Michel Henry durchgehend gewürdigt wird. Methodische und technische Fragen zum therapeutischen Prozess werden so in einen größeren Zusammenhang gestellt und schulübergreifend nachvollziehbar.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- Erscheinungsdatum
- 12.07.2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48752-5
- ISBN-Online
- 978-3-495-80784-2
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Seele, Existenz, Leben
- Band
- 25
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 480
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Einleitung: Schwerpunkte von Therapie und Supervision Kein Zugriff Seiten 9 - 40
- 1) Leiblichkeit als Erneuerung des Denkens Kein Zugriff
- 2) Handeln als reine Relationalität Kein Zugriff
- 3) Einheit des Empfindens Kein Zugriff
- 1) Das Verhältnis von Transzendenz, Immanenz und Impressionalität Kein Zugriff
- 2) Die Darstellung des Affektiven in der Welt Kein Zugriff
- 3) Fremderfahrung und Andersheit Kein Zugriff
- 1) Trieb und Erotik Kein Zugriff
- 2) Hermeneutische Freudlektüre bei Ricœur Kein Zugriff
- 3) Psychoanalyse und Lebensphänomenologie Kein Zugriff
- 1) Spiegel und Subjekt Kein Zugriff
- 2) Begehren und Phantasma Kein Zugriff
- 3) Verlust und Leere des Subjekts Kein Zugriff
- 1) Der »aufgeschobene Tod« im Begehren Kein Zugriff
- 2) Heidegger und die Daseinsanalyse Kein Zugriff
- 3) Therapie und »Klinischer Blick« Kein Zugriff
- 1) Einheit von Begehren und Sinn Kein Zugriff
- 2) Verbot und Transgression Kein Zugriff
- 3) Verlust und Schuld Kein Zugriff
- 1. Übertragung und Gegenübertragung Kein Zugriff
- 2) Supervision als »Kartographie« des Begehrens Kein Zugriff
- 3) Zum Verhältnis von Religion und Therapie heute Kein Zugriff
- Gesamtbibliographie Kein Zugriff Seiten 467 - 480





