Communicatio Socialis ist eine medienethische Zeitschrift um der wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung von Kommunikations- und Medienethik gerecht zu werden, um der Mediatisierung und Digitalisierung gesellschaftlicher Kommunikation und der Rolle des Internets eine ethische Reflexion entgegen zu setzen, um den steigenden wissenschaftlichen Bemühungen in diesem Feld (Tagungen, Gründungen von Netzwerken und Fachgruppen sowie Einrichtung von Professuren) einen kommunikativen Raum zu geben, um der aktuellen und gesellschaftlichen Verantwortung von Wissenschaft gerecht zu werden.
Der Beitrag untersucht die digitale Kluft zwischen armutsbetroffenen und nicht armutsbetroffenen Menschen in Deutschland. Theoretische Grundlage ist das Drei-Ebenen-Modell digitaler Klüfte, das Ungleichheit im Zugang, bei der Nutzung und den...
Die Studie untersucht, aus welchen sozialen Herkunftsgruppen Volontär:innen und Journalistenschüler:innen in Deutschland stammen und wie soziale Herkunft mit ihrem Rollenverständnis zusammenhängt. Grundlage ist eine Befragung von 250...
Der Beitrag untersucht Armutsdiskurse in Österreich mitsamt ihren medialen Darstellungen, politischen Deutungskämpfen und der Rolle von Gegenöffentlichkeiten. Zentrale Forschungsfrage ist, wie Armut in Massenmedien konstruiert wird und wie das...
Der Beitrag untersucht, wie der ORF Armut und soziale Ausgrenzung thematisiert. Er fragt, wie Betroffene und Expert:innen die mediale Darstellung bewerten, wie sie im Sinne der Betroffenen gestaltet sein sollte und welche redaktionellen sowie...
Dieser Beitrag widmet sich der medialen Darstellung von Vermögen und Armut. Er nimmt vorwiegend eine historische Perspektive ein und beschreibt die Darstellungen von deutschen Einwanderer:innen in den USA im Zeitraum 1848 bis 1914. Mittels einer...
Der Artikel untersucht Kommunikationsstrategien des Bettelns anhand von Pappschildern, die von Bettler:innen genutzt werden, um Menschen zum Spenden zu bewegen, obwohl diese keinen unmittelbaren materiellen Nutzen erwarten können. Auf Basis von 42...
Armut ist für Kinder und Jugendliche Teil der Lebensrealität, weil sie ihr begegnen oder sie selbst erleben. Konfrontation mit Armut berührt einen bei Kindern oft ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Es ist evident, dass empfundene Ungerechtigkeit...
In den „Innenansichten“ der Communicatio Socialis schreiben Autor:innen aus ihrer beruflichen Perspektive über medienethische Aspekte im Zusammenhang mit dem Schwerpunktthema des Heftes. In dieser Ausgabe berichten die beiden Philosophinnen...
Der vorliegende Beitrag untersucht, inwieweit James S. Colemans Vertrauenstheorie auf digitale Kommunikationskontexte übertragbar ist. Coleman konzipiert Vertrauen als rationale Entscheidung unter Unsicherheit, die auf der Kosten-Nutzen-Kalkulation...
Wissenschaft soll Grundlagen für politische Entscheidungen liefern und sich zugleich aus der Politik heraushalten – so die zugespitzte Erwartung. Während politische Interessenvertretung für viele gesellschaftliche Gruppen selbstverständlich...
Der Beitrag zeigt, dass in Moraltheologie wie in der KI- Ethik moralische Orientierung zunehmend nicht an isolierten oder vermeintlich eindeutigen Wesensmerkmalen festgemacht wird, sondern an dem, was in Beziehungen und sozialen Praktiken geschieht....