Langfristiger Frieden am Westbalkan durch EU-Integration
Der EU-Integrationsprozess als Chance für die Überwindung des serbisch-kosovarischen Konfliktes- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe der Europäischen Akademie Bozen, Bereich »Minderheiten und Autonomien«, Band 9
- Verlag:
- 2007
Zusammenfassung
Zum ersten Mal wird eine umfassende politische, historische und soziale Analyse des serbisch-kosovarischen Konfliktes mit einer Untersuchung über den EU-Integrationsprozess in der Westbalkanregion verknüpft.
Der Autor, Dozent für Politikwissenschaften an der Universität Prishtina, versteht den EU-Integrationsprozess nicht als automatisches „Friedensrezept” für den Westbalkan. Nur unter bestimmten Bedingungen kann die EU-Integration Kosovos und Serbiens zu einem langfristigen „positiven Frieden” in der Region führen. Dieser Friedenszustand wird nur dann erreicht, wenn die Länder der Region ethno-nationalistische politische Ansätze überwinden, sich als gleichwertige Partner anerkennen, ihre Kommunikation und Kooperation ausbauen und die EU-Integration und Globalisierung als Chance verstehen. Auch die EU muss ihre Strategie gegenüber dem Westbalkan revidieren und Doppelstandards vermeiden.
Das Buch richtet sich vor allem an Südosteuropaforscher, ermöglicht jedoch auch Studenten und historisch-politisch Interessierten, sich einen Überblick über die Ursachen des serbisch-kosovarischen Konflikts und über Integrationsprozesse in der Westbalkanregion zu verschaffen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2007
- ISBN-Print
- 978-3-8329-2975-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0485-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Europäischen Akademie Bozen, Bereich »Minderheiten und Autonomien«
- Band
- 9
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 297
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 15
- Akronymen- und Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 16 - 18
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 28
- Typologisierungsansätze des Kosova-Konfliktes Kein Zugriff Seiten 29 - 31
- Das Dreieckskommunikationsschema „Kosova – Serbien/Jugoslawien – Internationale Staatengemeinschaft” Kein Zugriff Seiten 31 - 33
- Selbstperzeption durch den Akteur Kosova (Eck A des Dreieckskommunikationsschemas) Kein Zugriff
- Fremdperzeption durch den Akteur Serbien/Jugoslawien (Eck B des Dreieckskommunikationsschemas) Kein Zugriff
- Fremdperzeption durch den Akteur Internationale Staatengemeinschaft (Eck C des Dreieckskommunikationsschemas) Kein Zugriff
- Die Konstruktion des „historischen Rechts” auf Kosova, dem Land mit „zwei Geschichten” Kein Zugriff
- Die mythologisierte Schlacht am Amselfeld Kein Zugriff
- Die großserbische Politik als Ursprung des Konflikts zwischen Kosova und Serbien Kein Zugriff
- Hintergründe und Ereignisse um den Berliner Kongress Kein Zugriff
- Hintergründe und Ereignisse um die Londoner Botschafterkonferenz Kein Zugriff
- Die Besetzung Kosovas 1912 Kein Zugriff
- Die Grenzen Albaniens auf der Londoner Botschafterkonferenz 1913 Kein Zugriff
- Die Grenzziehungen am Balkan in albanisch bewohnten Gebieten Kein Zugriff
- Kosova unter der Herrschaft des Königreichs der Serben, Kroaten und Slownen Kein Zugriff
- Kosova während des Zweiten Weltkriegs Kein Zugriff
- Der erzwungene Verbleib Kosovas beim kommunistischen Serbien bzw. Jugoslawien Kein Zugriff
- Kosova als autonomes Gebiet Kein Zugriff
- Die letzte Verfassung der SFRJ vom 21. Februar 1974 Kein Zugriff
- Das jugoslawische „Selbstverwaltungs-” Wirtschaftsmodell Kein Zugriff
- Abriss der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Kosovas in den 1980er Jahren Kein Zugriff
- Der Anfang vom Ende der SFRJ Kein Zugriff
- Entwicklungen in Kosova um das Wendejahr 1989 Kein Zugriff
- Die Konstituierung der Republik Kosova im System der parallelen Staatlichkeit Kein Zugriff
- Die völker- und staatsrechtliche Stellung Kosovas während des Systems der parallelen Staatlichkeit Kein Zugriff
- Inner-kosovarische Haltungen während des Systems der parallelen Staatlichkeit Kein Zugriff
- Die Jugoslawien-Konferenz und das Dayton-Abkommen Kein Zugriff
- Die EU-Staaten und das Europäische Parlament Kein Zugriff
- Die KSZE/OSZE Kein Zugriff
- Die Vereinigten Staaten von Amerika Kein Zugriff
- Völkerrechtliche Interpretationen des Sezessionsrechtes und der humanitären Intervention Kein Zugriff
- Die SR-Resolution 1160 (1998) vom 31. März 1998 Kein Zugriff
- Die SR-Resolution 1199 (1998) vom 23. September 1998 Kein Zugriff
- Die SR-Resolution 1203 (1998) vom 24. Oktober 1998 Kein Zugriff
- Ereignisse im Vorfeld der NATO-Operation „Allied Force” Kein Zugriff
- Anmerkungen zur Legalität und Legitimität der NATO-Operation „Allied Force” Kein Zugriff
- Die Einrichtung der UNMIK-Verwaltung in Kosova 1999 Kein Zugriff
- Die Akteure der EU-Integrationsprozesse Kein Zugriff Seiten 105 - 110
- De-Nationalisierungs- und Supranationalisierungsprozesse (Punkt a) Kein Zugriff
- Die Entwicklung von Kommunikationsnetzen (Punkt b) Kein Zugriff
- Das Schaffen von Kooperationsprozessen (Punkt c) Kein Zugriff
- Ergebnis: Die Vollendung der EU-Integration in der Westbalkanregion Kein Zugriff Seiten 113 - 115
- Sozio-politische Voraussetzungen für den Demokratisierungsprozess Kein Zugriff
- Die Zukunft der Souveränität und die Konkordanzdemokratie in der Westbalkanregion Kein Zugriff
- Die Mobilisierung für die Bildung von Nationalstaaten Kein Zugriff
- Nationalismus und Patriotismus im Globalisierungszeitalter Kein Zugriff
- Das Konzept der Kultur- und der Staatsnation im Kontext der EU-Integrationsprozesse in der Westbalkanregion Kein Zugriff
- Anmerkungen zu den EU-Integrationsansätzen für die Westbalkanländer Kein Zugriff
- Die Demokratisierung und EU-Integration der Westbalkanregion – schwierig, doch nicht unmöglich Kein Zugriff Seiten 151 - 157
- Das Konzept des Stabilitätspaktes für Südosteuropa Kein Zugriff
- Bewertung des Stabilitätspaktes für Südosteuropa Kein Zugriff
- Regionale EU-Strategien für den Westbalkan Kein Zugriff
- Kosovarische Perzeptionen der EU-Expertise Kein Zugriff
- Strategien und Politiken der EU in Kosova Kein Zugriff
- Grenzen der kosovarischen Zugeständnisse im Zuge des EU-Integrationsprozesses Kein Zugriff
- Einführender Überblick über die ‚Kosova-Frage’ Kein Zugriff
- Abriss über die verfassungsrechtliche Lage Kosovas unter internationaler Verwaltung Kein Zugriff
- Kosovarische Perzeptionen des Ansatzes „Standards before Status” Kein Zugriff
- Wirtschaftliche Aspekte des serbisch-kosovarischen Konfliktes Kein Zugriff
- Fazit zur Kosova-Statusfrage Kein Zugriff
- Verfassungsmäßig verankerte Rechte für die Volksgruppen und die Institution der Ombudsperson Kein Zugriff
- Die politische Partizipation der Volksgruppen Kein Zugriff
- Diskurs über die interethnischen Beziehungen in Kosova Kein Zugriff
- Zwischen Illusion und Realität: Der ‚Versöhnungsprozess’ im serbisch-kosovarischen Konflikt Kein Zugriff
- Schlussfolgerungen und Ausblick: Plädoyer für eine europäische Zukunft der Westbalkanregion Kein Zugriff Seiten 235 - 244
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 245 - 248
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 249 - 280
- Index Kein Zugriff Seiten 281 - 286
- Eckdaten des Kosova-Konfliktes 1912 – 2006 Kein Zugriff Seiten 287 - 290
- Typologisierungsversuch der politischen Kräfte in Kosova nach 1989 Kein Zugriff Seiten 290 - 292
- Antrag des Regierungschefs Kosovas an den Vorsitzenden der Jugoslawien-Konferenz und die Außenminister der EG-Staaten für die Anerkennung Kosovas als souveräner und unabhängiger Staat vom 21. Dezember 1991 Kein Zugriff Seiten 292 - 295
- Politische Deklaration des Koordinationsrates der albanischen politischen Parteien in Jugoslawien vom 22. Dezember 1991 Kein Zugriff Seiten 295 - 297





