
Briefe nach Königsberg
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Ferdinand Gregorovius (1821–1891) gehörte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zu den meistgelesenen deutschsprachigen Historikern. Er hat das Italienbild seiner Epoche wesentlichgeprägt. Zwanzig Jahre verbrachte er selbst in Rom; kaum ein Geschichtsschreiber hat wie er vom Genius loci profitiert, kaum einer war so sehr auf ihn angewiesen wie der Verfasser der Wanderjahre in Italien und der monumentalen Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter. In dem Deutschordensstädtchen Neidenburg aufgewachsen, verließ Gregorovius nach seinen Königsberger Studienjahren Ostpreußen für immer. Wie er seine neue italienische Heimat erlebte, spiegeln seine Briefe an die Zurückgebliebenen. Ob enthusiastisch oder lakonisch, ob sachlich oder emotional kommentieren sie den Alltag des allmählich zum Historiker sich wandelnden Literaten. Sie werden hier, soweit erhalten, komplett ediert und bilden ein Gegenstück zur Edition der Römischen Tagebücher (C.H.Beck 1991). Damit wird die erste größere Briefausgabe zu Gregorovius seit über 90 Jahren vorgelegt. Die Briefe werfen neues Licht auf einen der wirkmächtigsten Historiker des 19. Jahrhunderts, der, wie Golo Mann formulierte, gezeigt hat, „was Geschichtsschreibung sein kann, nicht muss, aber doch auf ihrem Höhepunkt sein sollte“.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-406-65012-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-65013-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 306
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Einführung. Ein Leben als Privatgelehrter Kein Zugriff Seiten 8 - 32
- Die Korrespondenten im Überblick Kein Zugriff Seiten 33 - 37
- Die Briefe Kein Zugriff Seiten 38 - 169
- Briefanhang Kein Zugriff Seiten 170 - 195
- Anmerkungen zur Einführung Kein Zugriff Seiten 196 - 199
- Anmerkungen zu den Briefen Kein Zugriff Seiten 200 - 263
- Verzeichnis der edierten Briefe Kein Zugriff Seiten 264 - 272
- Kritischer Bericht Kein Zugriff Seiten 273 - 276
- Die Schriften von Ferdinand Gregorovius Kein Zugriff Seiten 277 - 279
- Zeitgenössische Übersetzungen der Schriften von Ferdinand Gregorovius Kein Zugriff Seiten 280 - 281
- Andernorts gedruckte Korrespondenzen Kein Zugriff Seiten 282 - 285
- Zitierte Literatur Kein Zugriff Seiten 286 - 293
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 294 - 294
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 295 - 303
- Werkregister Kein Zugriff Seiten 304 - 305
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 306 - 306
- Über die Herausgeber Kein Zugriff Seiten 306 - 306




