Wandel und Mitgliedschaft
Internationale Sozialisation im Erweiterungsprozess der westlichen Staatengemeinschaft- Autor:innen:
- Reihe:
- Internationale Beziehungen, Band 14
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Mit dem Wunsch Mittel- und Osteuropäischer Staaten auf Mitgliedschaft in westlichen internationalen Organisationen begann vor fast 20 Jahren ein Prozess der Erweiterung der westlichen Staatengemeinschaft. Dieser gilt heute als Erfolg. Er zielte vielfach erfolgreich auf demokratischen Wandel und beförderte dabei die Übernahme von konstitutiven westlich-liberalen Standards. Dieser Wandel war aber nicht vorraussetzungslos. Vielmehr begannen häufig schwierige internationale Sozialisationsprozesse, die in unterschiedlichen Phasen von variierender Effektivität geprägt waren.
Vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen analysiert dieses Buch solche Prozesse in einer detaillierten vergleichenden Studie der Länder Estland und Lettland.
Das Buch zeigt, dass der Erweiterungsprozess als ein internationaler Sozialisationsprozess verstanden werden kann, in dem internationale Organisationen des Kontinents zu zentralen Sozialisationsagenturen wurden. Das Hauptergebnis ist, dass die Chance effektiver internationaler Sozialisation nur maximiert werden konnte, wenn internationale Organisationen die Veränderung der innerstaatlichen Praxis zur Vorbedingung einer Mitgliedschaft erklärten und dadurch ihre Forderungen nach einer normkonformen innerstaatlichen Praxis reaktiv verstärkten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4088-1
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2714-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Internationale Beziehungen
- Band
- 14
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 9
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 10 - 10
- Estland, Lettland, die Minderheitenproblematik und die Osterweiterung Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Zur Wirkung internationaler Institutionen Kein Zugriff Seiten 12 - 14
- Warum eine Arbeit zur internationalen Sozialisation im Prozess der Osterweiterung? Kein Zugriff Seiten 14 - 17
- Warum eine Studie zur Angleichung der innenpolitischen Praxis Estlands und Lettlands an internationale Minderheitenschutzstandards? Kein Zugriff Seiten 17 - 20
- Argument der Arbeit Kein Zugriff Seiten 20 - 21
- Internationale Sozialisation Kein Zugriff Seiten 21 - 24
- Internationale Organisationen Europas als Sozialisationsagenturen von Normen zum Schutz von Minderheiten Kein Zugriff Seiten 24 - 30
- Design der Studie Kein Zugriff Seiten 30 - 35
- Methode und Vorgehen Kein Zugriff Seiten 35 - 38
- Normübernahme in die innerstaatliche Praxis Kein Zugriff Seiten 39 - 44
- Grundlagen konstruktivistischer Sozialisationstheorien der IB Kein Zugriff Seiten 44 - 46
- Sozialisation durch internationale Überzeugungsprozesse Kein Zugriff Seiten 46 - 49
- Die Stärke des argumentativen Einflusses Kein Zugriff Seiten 49 - 51
- Normresonanz und Anschlussfähigkeit für Überzeugungsprozesse Kein Zugriff Seiten 51 - 59
- Internationale Sozialisation durch Verstärkung Kein Zugriff Seiten 59 - 60
- Höhe des materiellen Anreizes angewendeter Mitgliedschaftskonditionalität Kein Zugriff
- Glaubwürdigkeit angewendeter Mitgliedschaftskonditionalität Kein Zugriff
- Nichtmaterielle Verstärkung durch Sozialen Einfluss Kein Zugriff Seiten 68 - 73
- Machtpolitische Kosten der Normübernahme Kein Zugriff Seiten 73 - 76
- Auswahl der Fälle Kein Zugriff Seiten 77 - 79
- Überzeugungsprozesse und sozialer Einfluss Kein Zugriff Seiten 80 - 85
- Mitgliedschaftskonditionalität Kein Zugriff Seiten 85 - 95
- Generelle Bedingungen in Estland und Lettland Kein Zugriff Seiten 95 - 101
- Resonanztendenzen in Estland und Lettland Kein Zugriff
- Nationalismus und Resonanz des Minderheitenschutzes in der estnischen Elite Kein Zugriff
- Normresonanz estnischer Regierungskoalitionen Kein Zugriff
- Nationalismus und Resonanz des Minderheitenschutzes in der lettischen Elite Kein Zugriff
- Normresonanz lettischer Regierungskoalitionen Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Konflikt Kein Zugriff
- Anfängliche machtpolitische Kosten Kein Zugriff
- Prozess Kein Zugriff
- Zwischenfazit Kein Zugriff
- Die Relevanz des transnationalen Sozialisationspfades Kein Zugriff Seiten 239 - 245
- Die Wirkung von Normlegitimität Kein Zugriff Seiten 245 - 248
- Die Wirkung russischer Verstärkungsstrategien Kein Zugriff Seiten 248 - 249
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 250 - 252
- Auswertung und Zusammenfassung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 252 - 262
- Verortung der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 262 - 265
- Relevanz der Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 265 - 268
- Anhang: Liste der geführten Hintergrundinterviews Kein Zugriff Seiten 269 - 270
- Literaturliste Kein Zugriff Seiten 271 - 288





