
Gab es 1968?
Eine Spurensuche- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Keine neue Nacherzählung, sondern eine Frage, nämlich die, ob es „1968“ gegeben hat, ist Gegenstand dieses Essays. Natürlich hat es das Jahr 1968 gegeben. So wie auch die damit verknüpfte Studentenbewegung stattgefunden hat. Aber war „1968“ wirklich der Umschlagpunkt, der eine verkrustete, unbewegliche Welt in eine offene Zukunft geführt hat? Jedenfalls ist der Mythos „1968“ ein Erzählanlass, dem auf den Grund gegangen werden muss. Denn was für individuelle Biografien gilt – dass sie sich eingängiger erzählen lassen anhand eines kritischen, alles ändernden Ereignisses –, gilt auch für die Nacherzählung von gesellschaftlichen Entwicklungen: Wenn es einen Kairos gibt, den entscheidenden Moment, durch den das chronologische Nacheinander beeinflussbar ist, lässt sich – im Nachhinein – alles erklären. Da aber auch solche vermeintlichen Plötzlichkeiten nicht einfach vom Himmel fallen, sind auch sie erklärungsbedürftig. Zu klären ist, welche gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und Veränderungen „1968“ möglich gemacht haben. Ob „1968“ Ursache oder Effekt von Veränderungen war. Und was davon geblieben ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-96196-008-8
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3901-6
- Verlag
- kursbuch.edition, Hamburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 6
- Einstieg Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Warum 1968? Kein Zugriff Seiten 13 - 55
- Eine linke Bewegung? Kein Zugriff Seiten 56 - 100
- Dauerreflexion Kein Zugriff Seiten 101 - 123
- Dauermoralisierung Kein Zugriff Seiten 124 - 148
- Exkurs: Entdeckung und Unterschätzung der »Gesellschaft« Kein Zugriff Seiten 149 - 161
- Dauerberieselung Kein Zugriff Seiten 162 - 185
- Dauerpose – nach 68 Kein Zugriff Seiten 186 - 216
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 217 - 232




