
Der gute Staatsbürger
Die politische Ethik der Literatur 1789–1848- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Wer ist ein guter Staatsbürger? – Über die Suche nach dem idealen Verhältnis von Staat und Bürger in der Literatur zwischen der Französischen und der Deutschen Revolution. Das Buch widmet sich der Figur des guten Staatsbürgers und der guten Staatsbürgerin in der deutschsprachigen Literatur von 1789 bis 1848. In diesem Zeitraum gehen Philosophen, Juristen, Ökonomen, Politiker sowie Publizistinnen und Publizisten der Frage nach, wer ein guter Staatsbürger und eine gute Staatsbürgerin ist, welche Tugenden, Fertigkeiten, Kenntnisse, Überzeugungen und Emotionen er und sie besitzen und wie die Bevölkerung zu guten Staatsbürgern erzogen werden kann. Der gute Staatsbürger verkörpert in ihren Augen ein harmonisches Verhältnis zum Staat, das in der Wirklichkeit allerdings nicht existiert. In der vorliegenden Untersuchung werden ausgewählte literarische Texte von Schiller, Goethe, Novalis, Kleist, Büchner, Aston und Heine als Gedankenexperimente analysiert, in denen die in der Öffentlichkeit diskutierten politisch-ethischen Ideale auf die Probe gestellt und staatliche wie zivilgesellschaftliche Alternativen zu ihnen entwickelt werden. Die literarischen Versuchsanordnungen offenbaren dabei, wie viel ein Mensch mitunter opfern muss, um ein guter Staatsbürger oder eine gute Staatsbürgerin zu werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5513-2
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8561-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 527
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Der gute Staatsbürger, die gute Staatsbürgerin Kein Zugriff
- Geschichte Kein Zugriff
- Die Suche nach einem neuen politischen Ethos (1789 - 1848) Kein Zugriff
- Literatur und politische Ethik Kein Zugriff
- Das Ende des guten Staatsbürgers Kein Zugriff
- Kapitelübersicht Kein Zugriff
- 2.1 Begriffsgeschichte. Der Staatsbürger als historische Diskursfigur Kein Zugriff
- 2.2 Politische Ethik. Ethos, Akte der Staatsbürgerschaft, Erscheinungsraum Kein Zugriff
- 2.3 Politisch-ethische Gedankenexperimente in der Literatur Kein Zugriff
- 3.1 Ethopoiía Kein Zugriff
- 3.2 Gattung Kein Zugriff
- 3.3 Narrativ Kein Zugriff
- Staat/Gesellschaft. ›Civitas sive societas civilis sive res publica‹ Kein Zugriff
- Alteuropäische und moderne Politik Kein Zugriff
- Drei Ordnungen. Staatskunst (Antike & Frühe Neuzeit) - Ökonomie (18. Jh.) - Politik (18./19. Jh.) Kein Zugriff
- Tugend (Perikles, Platon, Aristoteles, Cicero) Kein Zugriff
- ›Virtù et fortuna‹ (Machiavelli) Kein Zugriff
- Glaube (Paulus, Petrus, Luther) Kein Zugriff
- Gehorsam (Bodin, Hobbes, Pufendorf, Thomasius) Kein Zugriff
- Patriotismus (Abbt, Garve, Friedrich II.) Kein Zugriff
- Menschenliebe (Iselin, Duval-Pyrau) Kein Zugriff
- Hausvater und Bürger (Garve, Wolff, Jung-Stilling) Kein Zugriff
- 4.3 Exkurs: Die Begriffsgeschichte von ›Staatsbürger‹ Kein Zugriff
- Republikanismus (Montesquieu, Rousseau, ›Déclaration des droits de l’homme et du citoyen‹, deutsche Jakobiner) Kein Zugriff
- Feminismus (de Gouges, Wollstonecraft, Otto-Peters, Dittmar, Aston) Kein Zugriff
- Liberalismus (Locke, Krug, Kant, Preußische Reformen) Kein Zugriff
- Konservatismus (Möser, Müller, Hegel) Kein Zugriff
- Frühsozialismus (Babeuf, Fourier, Saint-Simon, Blanc) Kein Zugriff
- Marxismus & Anarchismus (Marx, Stirner) Kein Zugriff
- Liberalismus (Frankfurter Nationalversammlung) Kein Zugriff
- 4.5 ›Das Ende des guten Staatsbürgers‹ Kein Zugriff
- Das republikanische Trauerspiel Kein Zugriff
- Die Literatur und die Suche nach einem neuen politischen Ethos (1789 - 1848) Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 6.1 Mensch versus Staatsbürger (Die Verschwörung des Fiesko zu Genua) Kein Zugriff
- 6.2 Inhumaner Republikanismus (Don Karlos) Kein Zugriff
- 6.3 Republikanismus und Liberalismus in der Antike (Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon) Kein Zugriff
- 6.4 Ästhetischer Liberalismus (Ueber die ästhetische Erziehung des Menschen in einer Reihe von Brie Kein Zugriff
- 7.1 Der citoyen (Der Bürgergeneral) Kein Zugriff
- 7.2 »Nur ein Fremdling [] ist der Mensch« hier auf Erden.« (Herrmann und Dorothea) Kein Zugriff
- 7.3 Bürgerhumanismus (Wilhelm Meisters Lehrjahre) Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 8.1 Der Staatsbürger als Beamter Kein Zugriff
- 8.2. Beamtentum um 1800 Kein Zugriff
- 8.3 Emotionale Staatsbürgerschaft Kein Zugriff
- 8.4 Der Körper des Staatsbürgers Kein Zugriff
- 8.5 Die Einheit von Monarchie und Republik Kein Zugriff
- 8.6 Das Fragment Kein Zugriff
- 9.1 Der Hausvater (Michael Kohlhaas) Kein Zugriff
- 9.2 Die Staatsbürgerin (Penthesilea) Kein Zugriff
- 9.3 Der Soldat (Prinz Friedrich von Homburg) Kein Zugriff
- 9.4 Der Deutsche (Die Herrmannsschlacht) Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 10.1 Kosmopolitismus Kein Zugriff
- 10.2 Die saint-simonistische Kritik des Republikanismus Kein Zugriff
- 10.3 Heines Staatsangehörigkeit Kein Zugriff
- 11.1 Aufenthaltsrecht Kein Zugriff
- 11.2 Der christliche Staat Kein Zugriff
- 11.3 Anekdote Kein Zugriff
- 11.4 Schreiben als politische Handlung Kein Zugriff
- 11.5 Das Recht der freien Persönlichkeit Kein Zugriff
- 11.6 Das Narrativ der Antigone Kein Zugriff
- 11.7 Freiheit Kein Zugriff
- 12.1 Der Staatsbürger als ›frohnende[s] Vieh‹ (Woyzeck) Kein Zugriff
- 12.2 Mordender Cato (Kato von Utika, Danton’s Tod) Kein Zugriff
- 13.1 Staatsbürgerschaft und Demokratie in der Gegenwart Kein Zugriff
- Siglen Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff




