
Ethik des Widerstands
Hobbes – Kant – Hegel – Levinas- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Widerstand fungiert als theoretischer Knotenpunkt, um Kants Ethik der Autonomie, Levinas’ Denken der radikalen Andersheit und phänomenologische Leiblichkeitskonzepte in einen neuartigen, bisher unerschlossenen Zusammenhang zu überführen. Ziel ist es, Widerstand als kritischen Reflexionsraum zu begreifen, der gesellschaftliche Dynamiken, ethische Paradoxien und historische Dis/Kontinuitäten neu durchdringbar macht – und so einen Schlüssel zum Verständnis gegenwärtiger, wie vergangener Herausforderungen bietet. Neben zentralen Denkern wie Thomas Hobbes, Immanuel Kant, G.W.F. Hegel und Emmanuel Levinas verknüpft der Text auch weniger prominente Perspektiven, etwa Franz Rosenzweigs Widerstandsverständnis. Dessen ›neues Denken‹ – mit seiner Betonung der Singularität (gegen idealistische Totalität) und zukunftsorientierten Offenheit – ermöglicht es, Levinas’ Alteritätsethik und Rosenzweigs Kritik an politischer Totalisierung in einen theoriebildenden Dialog zu überführen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-495-99005-6
- ISBN-Online
- 978-3-495-99006-3
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 308
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- EINFÜHRUNGSeiten 7 - 18 Download Kapitel (PDF)
- 1.1 Neun Lektionen, die der Widerstand lehrt
- 1.2 Voraussetzungen
- 2.1 Empfinden, vorstellen, denken: Freiheit, Furcht, Macht
- 2.2 Wahrnehmen, denken, ordnen: Gesicht und Gesetz
- 3.1 Einführende Überlegungen
- 3.2 Der Widerstand als Thema, Metapher und Motiv in Kants Schriften
- 3.3 Widerstand der Begriffe und der transzendentalphilosophische Standpunkt
- 3.4.1 Körperlichkeit des Widerstands (Träume eines Geistersehers)
- 3.4.2 Einsatzweisen des Widerstands im Aufgabenbereich der Vernunft
- 3.4.3 Sinnliche Einflüsse und moralische Gesetze
- 3.4.4 Widerstreitende Standpunkte: Singularität und Pluralität im wechselseitigen Widerstand
- 4.1 Problemaufriss
- 4.2 Levinas als Leser von Kant
- 4.3 Der Widerstand der anderen als kategorischer Imperativ
- 5.1 Das gute Gewissen als subjektiver Ausgangspunkt für Wissen, Widerstand undIntersubjektivität (Hegel)
- 5.2 Levinas’ Vorbehalte gegenüber dem guten Gewissen
- 5.3 Der Widerstand ein Schlüsselbegriff für Ethik und Dialog (Levinas)
- 5.4 Anschlüsse, Kreuzungen und Brüche
- EPILOGSeiten 277 - 288 Download Kapitel (PDF)
- Quellen- und LiteraturverzeichnisSeiten 289 - 304 Download Kapitel (PDF)
- Namens- und WerkregisterSeiten 305 - 308 Download Kapitel (PDF)




