Das Themenheft der Zeitschrift für interkulturelle Germanistik, herausgegeben von Iulia-Karin Patrut, ist Poetiken des Übergangs gewidmet: Identitäten bilden seit der Antike den Stoff zahlreicher Texte. Die Erfahrung von Alterität und Nicht-Wissen wird in der Literatur an Begegnungsszenen, an Reise und Migration gebunden, die der Infragestellung des Eigenen oder aber der Selbstvergewisserung dienen können. Übergänge sind jedoch nicht nur ein Thema, sondern auch eine strukturbildende, poetische Qualität von Literatur. Von ihr gehen unterschätzte gesellschafts- und kulturpolitische Potenziale aus.Das Themenheft versammelt Aufsätze von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Afrika, Asien, Südamerika und Europa, die sich exemplarisch oder systematisch mit Poetiken des Übergangs, mit transnationalem und interkulturellem Austausch befassen.
While the migration literature has since long dealt with the question of alterity and worked on sharpening of contours of the »Self« and the »Other«, the contemporary authors with the so called migration background tend to focus on the...
Ziel dieses Beitrags ist aufzuspüren, wie die transgenerationalen posttraumatischen Gedankenwelten in Ulrike Draesners Roman "Sieben Sprünge vom Rand der Welt" ästhetisch zum Ausdruck kommen. Es geht hier vor allem darum, die literarischen Mittel...
This paper compares common narrative and writing strategies in Marica Bodrozic's german novel »Sterne erben, Sterne färben. Meine Ankunft in Wörtern« von (2007) and Gazment Kaplani's greek novel »Man nennt mich Europa« (2010). My thesis is...