
Vergessene Klassiker der Sprachwissenschaft?
Zur Einführung und Erinnerung- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Wilhelm von Humboldt, Charles S. Peirce, Hermann Paul, Ferdinand de Saussure, Karl Bühler, Ludwig Wittgenstein, Roman Jakobson, Alfred Schütz und Gerold Ungeheuer – sie alle gehören zu den Klassikern der Sprachwissenschaft. Doch viele Ergebnisse ihrer Forschungen gelten heute als selbstverständlich, sodass die Urheber in den Hintergrund geraten sind. Teilweise werden ihre wichtigen Beiträge auch nur verkürzt wiedergegeben oder haben gar nicht erst die Aufmerksamkeit erfahren, die ihnen gebührt.
Der vorliegende Band setzt sich zum Ziel, diese Wegbereiter eines wissenschaftlichen Sprachverständnisses dem Vergessen zu entreißen und ihre anhaltende Relevanz für den Forschungsbetrieb zu demonstrieren. Er versammelt Originaltexte, um das Bewusstsein für die Ursprünge und Grundlagen der Sprachwissenschaften zu schärfen. Kurze Geleittexte stellen die Autoren vor und erläutern geschichtliche Ausgangspunkte sowie theoretische Kontexte.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-7489-3263-5
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3263-5
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 314
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- (Un-)Vergessene Klassiker. Eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 14
- Wilhelm von Humboldt: »Die wahre Wichtigkeit des Sprachstudiums liegt in dem Antheil der Sprache an der Bildung der Vorstellungen.« Kein Zugriff Seiten 16 - 22Autor:innen:
- Auszug: Ueber das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwicklung [1820] Kein Zugriff Seiten 23 - 28Autor:innen:
- Auszüge: Ueber die Verschiedenheiten des menschlichen Sprachbaues [1827–1829] Kein Zugriff Seiten 29 - 32Autor:innen:
- Auszüge: Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaues und ihren Einfluss auf die geistige Entwickelung des Menschengeschlechts [1830–1835] Kein Zugriff Seiten 33 - 36Autor:innen:
- Hermann Paul: »Die ganze Masse von Vorstellungen, die in der Seele des Menschen vorhanden ist, sucht sich nach Möglichkeit an den Wortschatz der Sprache anzuheften.« Kein Zugriff Seiten 38 - 44Autor:innen:
- Wandel der Wortbedeutung [1886/1898] Kein Zugriff Seiten 45 - 74Autor:innen:
- Ferdinand de Saussure: »Wirklich existiert diese Komposition nur, wenn man sie aufführt; aber es ist falsch, diese Aufführung für ihre Existenz zu halten. Ihre Identität besteht in der Identität der A... Kein Zugriff Seiten 76 - 82Autor:innen:
- Auszug: [Über das doppelte Wesen der Sprache] [ca. 1891] Kein Zugriff Seiten 83 - 105Autor:innen:
- Auszug: Notizen zur Allgemeinen Sprachwissenschaft. N 15 »Item« [1897–1900] Kein Zugriff Seiten 106 - 112Autor:innen:
- Charles S. Peirce: »But I wanted to write to you about signs, which in your opinion and mine are matters of so much concern.« Kein Zugriff Seiten 114 - 123Autor:innen:
- Letter to Lady Welby; October 12th, 1904 Kein Zugriff Seiten 126 - 136Autor:innen:
- Alfred Schütz: »[…] Sinn ist nichts anderes als eine Leistung der Intentionalität, die aber nur im reflexiven Blick sichtbar wird.« Kein Zugriff Seiten 138 - 142Autor:innen:
- Auszug: Grundzüge einer Theorie des Fremdverstehens [1932] Kein Zugriff Seiten 141 - 160Autor:innen:
- Karl Bühler: »[...] wir nennen alle zielgesteuerten Tätigkeiten des ganzen Menschen Handlungen.« Kein Zugriff Seiten 164 - 173Autor:innen:
- Sprechhandlung und Sprachwerk; Sprechakt und Sprachgebilde (C) [1934] Kein Zugriff Seiten 174 - 194Autor:innen:
- Ludwig Wittgenstein: »Die Bedeutung eines Wortes ist sein Gebrauch in der Sprache.« Kein Zugriff Seiten 196 - 202Autor:innen:
- Auszug: Philosophische Untersuchungen: § 1–37 [1953] Kein Zugriff Seiten 201 - 218Autor:innen:
- Roman Jakobson: »Eine Rede kann sich in zwei verschiedenen semantischen Richtungen entwickeln.« Kein Zugriff Seiten 222 - 230Autor:innen:
- Zwei Seiten der Sprache und zwei Typen aphatischer Störungen [1956] Kein Zugriff Seiten 229 - 252Autor:innen:
- Gerold Ungeheuer: »Die Überprüfung des kommunikativen Erfolgs ist aber leichter zu fordern als zu verwirklichen.« Kein Zugriff Seiten 256 - 260Autor:innen:
- Vor-Urteile über Sprechen, Mitteilen, Verstehen [1982/1987] Kein Zugriff Seiten 259 - 302Autor:innen:
- Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 305 - 307
- Nachweise zu den Originaltexten Kein Zugriff Seiten 308 - 309
- Hinweise zu den Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 310 - 314




