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Postsäkulare Politik?

Emanzipation, jüdische Erfahrungen und religiöse Gemeinschaften heute
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Diskursive Verschiebungen und historische Erfahrungen in der Debatte um die jüdische Emanzipation.

Können die Ansprüche religiöser Gemeinschaften auf Weltdeutung und Gestaltung der politischen Ordnung heute noch legitim sein? Lassen sich religiöses Gesetz und bürgerliche Rechtsordnung miteinander vereinbaren? Diese Themenkreise, die häufig mit Blick auf den politischen Islam diskutiert werden, haben eine lange Geschichte. Bereits die Debatten um die Emanzipation der Juden im 19. Jahrhundert waren von der Frage geprägt, unter welchen Bedingungen die volle bürgerliche Gleichstellung gewährt werden solle. Der Sammelband verleiht der anhaltenden Diskussion um das Verhältnis von Staat und Religion, von universeller Emanzipation und partikularer Zugehörigkeit die dringend benötigte historische und philosophische Tiefenschärfe.

Aus dem Inhalt:

- Micha Brumlik: Karl Marx` Kritik an Bruno Bauer - Ein Fall von Antisemitismus?

- Irmela von der Lühe: Verstehen und Politik - Hannah Arendts Auseinandersetzung mit Emanzipation und jüdischer Erfahrung

- Michael Walzer: Säkularismus nochmals überdacht

- Rahel Jaeggi: Was ist Emanzipation? Ein Rückblick

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2021
Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-8353-3949-1
ISBN-Online
978-3-8353-4677-2
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
278
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Postsäkulare Politik? Eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 28
    Autor:innen:
  3. Emanzipation Kein Zugriff Seiten 29 - 42
    Autor:innen:
  4. Säkularismus neu gefasst Kein Zugriff Seiten 43 - 56
    Autor:innen:
    1. Zwischen menschlicher Allgemeinheit und religiöser Partikularität. Anmerkungen zum linkshegelianischen Streit um die »Judenfrage« Kein Zugriff Seiten 59 - 80
      Autor:innen:
    2. Um das Wesen des Judentums. Bruno Bauer und Karl Marx im Vormärz Kein Zugriff Seiten 81 - 96
      Autor:innen:
    3. Sphärentrennung. Gabriel Riessers Kritik an Bruno Bauer und die Verteidigung des Pluralismus Kein Zugriff Seiten 97 - 116
      Autor:innen:
    1. Am Ende einer Epoche. Franz Rosenzweig und das Zeitalter der Emanzipation Kein Zugriff Seiten 119 - 136
      Autor:innen:
    2. Verstehen und Politik. Hannah Arendts Auseinandersetzung mit Emanzipation und jüdischer Erfahrung Kein Zugriff Seiten 137 - 164
      Autor:innen:
    1. Zwei Debatten aus Baden-Württemberg. »Deutschsein« und der Ort religiöser Minderheiten im 19. Jahrhundert und in der Gegenwart Kein Zugriff Seiten 167 - 188
      Autor:innen:
    2. Wozu noch Religion? Aneignung religiöser Gehalte als Ergänzung oder Korrektur liberaler Gesellschaften Kein Zugriff Seiten 189 - 206
      Autor:innen:
    3. Das Bruno-Bauer-Problem. Religiöse Politik und die liberale politische Ordnung Kein Zugriff Seiten 207 - 242
      Autor:innen:
    4. Emanzipation und Zugehörigkeit. Ein Einspruch wider den aktualisierenden Anschluss an Bruno Bauer Kein Zugriff Seiten 243 - 277
      Autor:innen:
  5. Impressum Kein Zugriff Seiten 278 - 278

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