Motivation zur Verhaltensänderung im gesundheitsorientierten Sport
Effekte einer psychologischen Intervention in 12-wöchigen Ausdauersportkursen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Vermutlich weiß jeder aus eigener Erfahrung wie schwer es manchmal sein kann, eine gute Absicht in die Tat umzusetzen. Eine ganze Reihe von Faktoren sind entscheidend dafür, ob ein Vorhaben realisiert wird oder doch erst einmal wieder hinten angestellt und von konkurrierenden Interessen verdrängt wird. Die vorliegendeArbeit geht der Frage nach, inwieweit die Teilnahme an zeitlich begrenzten gesundheitsorientierten Sportkursen bei sportlich inaktiven Erwachsenen des mittleren Lebensalters zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung hin zu einem sportlich aktiven Lebensstil führen. Betrachtet werden dabei psychologische Variablen, die im Zusammenhang mit einem erfolgreichen oder weniger erfolgreichen Änderungsversuch stehen. Kann die Bindung an eine regelmäßige Sportaktivität durch eine zusätzlich angebotene psychologische Intervention erhöht werden? Im ersten Teil des Buches werden psychologische Erklärungsansätze und Einflussgrößen der Sportteilnahme vorgestellt. Theoretischer Hintergrund des empirischen Teils der Arbeit bildet das Transtheoretische Modell (TTM), welches Verhaltensänderung als Prozess beschreibt. In einer quasiexperimentellen Studie im Versuchs- und Kontrollgruppendesign über drei Messzeitpunkte werden TTMbasierte psychologische Interventionsformen innerhalb 12-wöchiger Ausdauersportkurse auf ihre Effekte bezüglich einer Veränderung in psychologischen Variablen überprüft. Dabei werden vor dem Sportkurs (pretest), zum Ende des Kurses (posttest) und zwölf Wochen nach Ende des Kurses (follow-up) standardisierte Fragebögen eingesetzt, welche neben den TTM-Konstrukten weitere relevante psychologische Variablen der Sportteilnahme erfassen.Die Ergebnisse zeigen, dass die psychologischen Interventionsformen entgegen den Erwartungen keinen Einfluss auf die psychologischen Variablen haben. Trotzdem lassen sich im Untersuchungsverlauf Veränderungen in diesen Variablen beobachten, die im Zusammenhang mit der Verhaltensänderung stehen. Auf der Grundlage des konzipierten Untersuchungsmodells kann die Änderung des Sportverhaltens vom Kursende bis zur followup Erhebung signifikant vorhergesagt werden. Somit bietet das Modell die Möglichkeit zum Ende von zeitlich begrenzten Sportkursen zukünftige Dropouts zu identifizieren und entsprechende Interventionsmaßnahmen zu konzipieren.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-86541-393-2
- ISBN-Online
- 978-3-86541-855-5
- Verlag
- Lehmanns, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 241
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 5
- 2.1 Effekte auf physische Gesundheitsparameter Kein Zugriff
- 2.2 Effekte auf psychische Gesundheitsparameter Kein Zugriff
- 2.3 Wie viel Sport ist gesund? – Empfehlungen zur körperlichen Aktivität Kein Zugriff
- 3.1.1.1 Health Belief-Modell Kein Zugriff
- 3.1.1.2 Theorie der Schutzmotivation Kein Zugriff
- 3.1.1.3 Theorie des begründeten Handelns und Theorie des geplanten Verhaltens Kein Zugriff
- 3.1.1.4 Sozial-kognitive Theorie Kein Zugriff
- 3.1.1.5 MAARS-Modell Kein Zugriff
- 3.1.1.6 Zusammenfassende Betrachtung der Motivationstheorien Kein Zugriff
- 3.1.2.1 Handlungskontrolltheorie nach Kuhl Kein Zugriff
- 3.1.2.2 Implementierungsintentionen Kein Zugriff
- 3.1.2.3 Zusammenfassung der Theorien der Handlungsausführung Kein Zugriff
- 3.1.3.1 Rubikonmodell der Handlungsphasen Kein Zugriff
- 3.1.3.2 Sozial-kognitives Prozessmodell gesundheitlichen Handelns Kein Zugriff
- 3.1.3.3 Berliner Sportstadienmodell Kein Zugriff
- 3.1.3.4.1 Die deskriptive Ebene – Stufen der Verhaltensänderung Kein Zugriff
- 3.1.3.4.2 Die prozedurale Ebene – Strategien der Verhaltensänderung Kein Zugriff
- 3.1.3.4.3 Die kognitive Ebene – Selbstwirksamkeit und Entscheidungsbalance Kein Zugriff
- 3.1.3.4.4 Forschungsstand im Bereich körperliche Aktivität Kein Zugriff
- 3.1.3.5 Zusammenfassung und kritische Betrachtung der Multi-Stadienmodelle Kein Zugriff
- 3.2.1 Selbstwirksamkeit Kein Zugriff
- 3.2.2 Konsequenzerwartungen Kein Zugriff
- 3.2.3 Soziale Unterstützung Kein Zugriff
- 3.2.4 Gesundheitszustand Kein Zugriff
- 3.2.5 Intention Kein Zugriff
- 3.2.6 Abschließende Bemerkungen zur Determinantenforschung Kein Zugriff
- 4.1 Wirkungsweise einer Intervention – Moderatoren und Mediatoren Kein Zugriff
- 4.2 Interventionsstudien zur Sportteilnahme Kein Zugriff
- 4.3 Kritische Anmerkungen zur sportbezogenen Interventionsforschung Kein Zugriff
- 4.4.1 Interventionsstudien zum Transtheoretischen Modell im Sportbereich Kein Zugriff
- 4.4.2 Kritische Zusammenfassung der TTM-basierten Interventionsforschung Kein Zugriff
- 4.5 Abschließende Zusammenfassung der aktuellen Interventionsforschung Kein Zugriff
- 5 Ableitung des Untersuchungsansatzes und Zielstellung der Arbeit Kein Zugriff Seiten 94 - 97
- 6 Hypothesen Kein Zugriff Seiten 98 - 102
- 7.1.1 Zielgruppe und Stichprobenrekrutierung Kein Zugriff
- 7.1.2 Ablauf der Studie Kein Zugriff
- 7.2.1 Konzeption und Inhalte der Sportprogramme Kein Zugriff
- 7.2.2.1 Kognitiv-affektive Intervention Kein Zugriff
- 7.2.2.2 Behaviorale Intervention Kein Zugriff
- 7.3 Versuchsplan Kein Zugriff
- 7.4 Ein exemplarisches Kursprogramm Kein Zugriff
- 7.5.1 Die Ausgangsstichprobe Kein Zugriff
- 7.5.2 Entwicklung der Stichprobe über die Messzeitpunkte Kein Zugriff
- 7.6.1 Operationalisierung der TTM-Konstrukte und der sportlichen Aktivität Kein Zugriff
- 7.6.2 Erfassung der sozial-kognitiven Variablen Kein Zugriff
- 7.6.3 Erfassung der Selbstregulation Kein Zugriff
- 7.6.4 Erfassung psychologischer Gesundheitsparameter Kein Zugriff
- 7.7 Vergleich der Versuchsgruppen Kein Zugriff
- 7.8 Dropout Analysen Kein Zugriff
- 8.1.1 TTM-Konstrukte Kein Zugriff
- 8.1.2 Sozial-kognitive Variablen der Sportteilnahme Kein Zugriff
- 8.1.3 Selbstregulation Kein Zugriff
- 8.1.4 Diskussion der Ergebnisse zum Einfluss der psychologischen Intervention Kein Zugriff
- 8.2.1 Stadienveränderung und TTM-Konstrukte Kein Zugriff
- 8.2.2 Stadienveränderung und sozial-kognitive Variablen Kein Zugriff
- 8.2.3 Stadienveränderung und Selbstregulation Kein Zugriff
- 8.2.4 Stadienveränderung und psychische Gesundheitsparameter Kein Zugriff
- 8.2.5 Diskussion der Ergebnisse zur Stadienveränderung Kein Zugriff
- 8.3.1 Änderungsstrategien Kein Zugriff
- 8.3.2 Sozial-kognitive Variablen Kein Zugriff
- 8.3.3 Planung Kein Zugriff
- 8.3.4 Gesamtmodell Kein Zugriff
- 8.3.5 Diskussion der Prädiktoren der Stadienveränderung Kein Zugriff
- 9 Zusammenfassende Betrachtung und Ableitungen Kein Zugriff Seiten 208 - 210
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 211 - 222
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 223 - 223
- Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 224 - 226
- Anhang A Kein Zugriff
- Anhang B Kein Zugriff





