Von der Kritik der Parteien zur außerparlamentarischen Opposition
Die jungkonservative Klub-Bewegung in der Weimarer Republik und ihre Auflösung im Nationalsozialismus- Autor:innen:
- Reihe:
- Historische Grundlagen der Moderne, Band 10
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
In Klubs landesweit formierten sich nach 1918 Intellektuelle, bürgerliche Eliten und Adelige zur jungkonservativen Bewegung. Den Staat von Weimar lehnten sie ab, insbesondere aber die Massenparteien, die sie für den Verfall der hohen Politik verantwortlich machten. Was sie forderten, war ein parteifreier Staat; ein "Drittes Reich", allerdings von einer konservativ-aristokratischen Elite geführt.
Das Buch diskutiert Ideen, Konzepte, soziale Vergemeinschaftung und politische Modelle der Bewegung. So wird einerseits der breite Einfluss des Jungkonservatismus in der Endphase der Weimarer Republik aufgezeigt und andererseits dessen Mitwirkung an der Zerstörung der demokratischen Ordnung bekräftigt. Mit frischer Perspektive und neuen Quellen wird der Weg der Jungkonservativen in den NS-Staat verfolgt. Am Ende stand nicht das erhoffte parteifreie "Dritte Reich", sondern der NS-Totalitarismus, in dem sich die jungkonservativen Klubs binnen kürzester Zeit auflösten.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0768-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4933-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Historische Grundlagen der Moderne
- Band
- 10
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 534
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 11
- Annäherung an den Gegenstand Kein Zugriff Seiten 11 - 17
- Ausblick und Methodik Kein Zugriff Seiten 17 - 21
- Zweck der Erörterung Kein Zugriff Seiten 21 - 21
- Wahrnehmung, Bewusstsein und Krise Kein Zugriff Seiten 21 - 26
- Krisenwahrnehmung als Basis für politische Vergemeinschaftung Kein Zugriff Seiten 26 - 32
- Antirationale Deutungsstruktur Kein Zugriff Seiten 32 - 36
- Losung und Programmatik der „Neuen Front“ Kein Zugriff Seiten 36 - 41
- Kritik am Bürgertum und das Ideal der Persönlichkeit Kein Zugriff Seiten 41 - 48
- Kritik an der Masse und das Ideal politischer Führung Kein Zugriff Seiten 48 - 54
- Das „dritte Reich“ – ein Staat ohne Parteien Kein Zugriff Seiten 54 - 64
- Parlamentarismus als „Herrschaft der Minderwertigen“ Kein Zugriff Seiten 64 - 75
- Der „Aufbau des neuen Staates“ Kein Zugriff Seiten 75 - 86
- Die „Verfassungs-Fiktionen“ und der „christliche Staatsmann“ Kein Zugriff Seiten 86 - 96
- Zwischenbilanz Kein Zugriff Seiten 96 - 99
- Zweck der Erörterung Kein Zugriff Seiten 99 - 99
- Politische Vergemeinschaftung in der Weimarer Republik Kein Zugriff Seiten 99 - 107
- Vorgeschichte des Klubs Kein Zugriff Seiten 107 - 115
- Das Schutzbundhaus und der „Geist der Motzstraße“ Kein Zugriff Seiten 115 - 121
- Konzeption des Klubs Kein Zugriff Seiten 121 - 127
- Entwicklung und Aktivitäten des Klubs Kein Zugriff Seiten 127 - 134
- Putsch-Pläne und früher Aktionismus Kein Zugriff Seiten 134 - 140
- Auflösung des Klubs Kein Zugriff Seiten 140 - 144
- Elite, Führer und neue Oberschicht Kein Zugriff Seiten 144 - 150
- Struktur und Selbstverständnis des Klubs Kein Zugriff Seiten 150 - 156
- Soziale Basis und Mitgliedschaften Kein Zugriff Seiten 156 - 161
- Die politische Strategie: eine „aristokratische Methode“ Kein Zugriff Seiten 161 - 166
- Der Herrenklub und die System-Frage Kein Zugriff Seiten 166 - 173
- Geselligkeit und Örtlichkeiten Kein Zugriff Seiten 173 - 179
- Die Institution der Jahresessen Kein Zugriff Seiten 179 - 182
- Festakt 1932: Organisation und Konzept Kein Zugriff Seiten 182 - 188
- Die Herrengesellschaften Kein Zugriff Seiten 188 - 197
- Der Jungkonservative Klub und seine Jugendarbeit Kein Zugriff Seiten 197 - 206
- Der Damenklub und die Rolle der Frau Kein Zugriff Seiten 206 - 210
- Verbindungen zu den Nationalklubs Kein Zugriff Seiten 210 - 215
- Der Deutsche Schutzbund Kein Zugriff Seiten 215 - 224
- Die Gründung des Klubs Kein Zugriff Seiten 224 - 228
- Programmatik und Zielsetzung Kein Zugriff Seiten 228 - 232
- Mitglieder des Volksdeutschen Klubs Kein Zugriff Seiten 232 - 236
- Politische Positionen des jungkonservativen Flügels Kein Zugriff Seiten 236 - 244
- Erster Kontaktaufbau in Süddeutschland Kein Zugriff Seiten 244 - 252
- Programmatik und Zielsetzung des Klubs Kein Zugriff Seiten 252 - 256
- Geselligkeit im Jungakademischen Klub Kein Zugriff Seiten 256 - 260
- Mitglieder des Klubs Kein Zugriff Seiten 260 - 266
- München als süddeutsche Kontakt- und Schnittstelle Kein Zugriff Seiten 266 - 270
- Die „deutsch-österreichische Arbeitsgemeinschaft“ Kein Zugriff Seiten 270 - 275
- Othmar Spann und der Jungakademische Klub in Wien Kein Zugriff Seiten 275 - 280
- Die Auflösung des Klubs Kein Zugriff Seiten 280 - 283
- Gründung, Programmatik und frühe Aktivitäten Kein Zugriff Seiten 283 - 288
- Der Einfluss Wilhelm Stapels Kein Zugriff Seiten 288 - 293
- Die Fichte-Gesellschaft im Jungkonservatismus Kein Zugriff Seiten 293 - 301
- Antisemitismus in der Fichte-Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 301 - 306
- Ortsgruppen als kleinste Zelle der Volksgemeinschaft Kein Zugriff Seiten 306 - 314
- Die Hochschulen und ihre Aufgabe der „Führerbildung“ Kein Zugriff Seiten 314 - 324
- Fichte-Jugendamt und die Jugendbewegung Kein Zugriff Seiten 324 - 327
- Die Fichte-Gesellschaft und Hans Grimm Kein Zugriff Seiten 327 - 332
- Zwischenbilanz Kein Zugriff Seiten 332 - 335
- Zweck der Erörterung Kein Zugriff Seiten 335 - 335
- Bewegung als Antagonist der Partei Kein Zugriff Seiten 335 - 341
- Programm-Befürworter Kein Zugriff Seiten 341 - 351
- Programm-Gegner Kein Zugriff Seiten 351 - 355
- Debatte um die Partei-Anbindung Kein Zugriff Seiten 355 - 364
- Debatte um die metapolitische Orientierung Kein Zugriff Seiten 364 - 369
- Politischer Hintergrund der VKV Kein Zugriff Seiten 369 - 373
- VKV und jungkonservative Bewegung Kein Zugriff Seiten 373 - 377
- Standort des Herrenklubs Kein Zugriff Seiten 377 - 385
- Konfusion in der Fichte-Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 385 - 391
- Jungs Initiative in Süddeutschland Kein Zugriff Seiten 391 - 400
- Papen-Kabinett und jungkonservative Bewegung Kein Zugriff Seiten 400 - 406
- Die Klubs im Wahlkampf von 1932 Kein Zugriff Seiten 406 - 410
- Jungkonservative Reaktionen Kein Zugriff Seiten 410 - 417
- Zwischenbilanz Kein Zugriff Seiten 417 - 419
- Zweck der Erörterung Kein Zugriff Seiten 419 - 419
- Perspektiven der Forschung Kein Zugriff Seiten 419 - 424
- Im Juniklub Kein Zugriff Seiten 424 - 426
- In der Fichte-Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 426 - 430
- In Herrenklub und Herrengesellschaften Kein Zugriff Seiten 430 - 436
- Einführung des „Führerprinzips“ Kein Zugriff Seiten 436 - 444
- Die Dirksen-Stiftung Kein Zugriff Seiten 444 - 447
- Auflösungstendenzen in den Herrengesellschaften Kein Zugriff Seiten 447 - 450
- Die Gleichschaltung der Klubs Kein Zugriff Seiten 450 - 455
- Endgültige Auflösung der Berliner Zentrale Kein Zugriff Seiten 455 - 459
- Öffnung des Klubs hin zum Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 459 - 464
- Exkurs: Max Hildebert Boehm Kein Zugriff Seiten 464 - 467
- Der Volksdeutsche Rat Kein Zugriff Seiten 467 - 472
- Der Klub im NS-Staat Kein Zugriff Seiten 472 - 476
- Auflösung der Hamburger Fichte-Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 476 - 484
- Selbstauflösungskräfte in der Fichte-Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 484 - 490
- Die Berliner Ortsgruppe und das „Reichswerk Buch und Volk“ Kein Zugriff Seiten 490 - 495
- Resümee Kein Zugriff Seiten 495 - 501
- Archivalische Quellen Kein Zugriff Seiten 501 - 502
- Monographien und gedruckte Quellen Kein Zugriff Seiten 502 - 506
- Aus Zeitschriften, Editionen und Sammelbänden Kein Zugriff Seiten 506 - 513
- Artikel ohne Verfasser Kein Zugriff Seiten 513 - 515
- Bildquellen Kein Zugriff Seiten 515 - 515
- Sonstige Quellen Kein Zugriff Seiten 515 - 516
- Monographien Kein Zugriff Seiten 516 - 522
- Beiträge aus Sammelbänden, Editionen und Zeitschriften Kein Zugriff Seiten 522 - 529
- Abendroth, Walter Kein Zugriff Seiten 529 - 534





