
Heimaten
Von Natur, Kultur und Ideen geprägte Landschaften- Autor:innen:
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Orte werden von Natur und Kultur geprägt, sind mit Ideen verbunden und werden erst im Gespräch mit anderen Menschen zur Heimat.
In der Geobotanik geht es um die Beziehungen der Pflanzen zu ihren Wuchsorten, zum Boden und zum Klima. Der Standort, an dem Pflanzen wachsen, ist von einer langen Geschichte und vielfältigen Einflüssen der Menschen geprägt. Daher setzt geobotanisches Arbeiten stets auch die Auseinandersetzung mit Geologie, Geographie und Klimatologie, aber vor allem mit historischen Abläufen und kulturgeschichtlichen Fachgebieten voraus. Es müssen immer wieder Brücken geschlagen werden von naturwissenschaftlichen zu kulturwissenschaftlichen Themen. Diese Form von Interdisziplinarität ermöglicht es, eine Heimat zu erkennen und zu beschreiben.
Über Landschaften, Heimaten und deren Pflanzen hat Hansjörg Küster in den letzten Jahrzehnten immer wieder publiziert, für Zeitungen und Zeitschriften, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Überblicksdarstellungen und Handbücher. Oft stehen Landschaften im Mittelpunkt, die man als Heimaten verstehen kann und in denen man Menschen aus Nah und Fern integrieren kann - wenn man nur darüber spricht. Die Beiträge dieses Buches geben dafür vielerlei Anregungen.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5349-7
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8461-3
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 309
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Sigmund Graf Adelmann: Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 12
- Ansgar Hoppe: Hansjörg Küster als Wissenschaftler, Hochschullehrer und Autor Kein Zugriff Seiten 13 - 16
- Heimat – Heimaten. August 1969 im Wendland Kein Zugriff Seiten 17 - 28
- Kulturelle Perspektiven für die Landschaft. Landschaft ist stets kulturell bestimmt Kein Zugriff Seiten 29 - 44
- Tomaten auf dem langen Marsch zur nationalen Identität. Die unverwechselbare Eigenart einer Landschaft: In Holland hat man zu ihrer Erhaltung neue Wege eingeschlagen Kein Zugriff Seiten 45 - 48
- Niedersachsen: Natur und Landschaft eines vielgestaltigen Landes Kein Zugriff Seiten 49 - 64
- Die Landschaft um die Schaumburg. Mitteleuropa im Kleinen Kein Zugriff Seiten 65 - 76
- Die Heide – von der verrufenen Wüste zum Inbegriff der Natur Kein Zugriff Seiten 77 - 90
- »Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt«. Eine Darstellung der Niederelblandschaft als Vorlage für Goethes »Faust II« Kein Zugriff Seiten 91 - 104
- Nachhaltigkeit: naturwissenschaftliche Illusion und kultureller Auftrag Kein Zugriff Seiten 105 - 112
- Le Grand Jardin de la Leine. Der Herrenhäuser Barockpark von Hannover Kein Zugriff Seiten 113 - 120
- Arkadien als halboffene Weidelandschaft Kein Zugriff Seiten 121 - 128
- Die Kirche als ein Mittelpunkt von Heimat Kein Zugriff Seiten 129 - 132
- Kloster Wöltingerode – Elemente und Bestandteile klösterlicher Kulturlandschaft Kein Zugriff Seiten 133 - 146
- Stadtansichten als Quellen zur Landschaftsgeschichte Kein Zugriff Seiten 147 - 164
- Hamburg, Elbe und Ewer. Die Versorgung einer Großstadt auf Wasserwegen Kein Zugriff Seiten 165 - 174
- Naturgeschichte des Ostseeraums. Junges Meer, wichtiger Handelsraum Kein Zugriff Seiten 175 - 184
- Italienische Gärten Kein Zugriff Seiten 185 - 200
- Klage der in der Flut ertrunkenen Fische. Ob man ein Ungewitter vorhersagen könne: Johann Jakob Scheuchzer, der Mann, der Fragen stellte Kein Zugriff Seiten 201 - 204
- Justus Möser als Betrachter der Landschaft Kein Zugriff Seiten 205 - 214
- Das Gartenreich Dessau-Wörlitz. Eine von Natur, Gestaltung und Ideen geprägte Landschaft Kein Zugriff Seiten 215 - 226
- Landschaft mit Kühen? Kein Zugriff Seiten 227 - 228
- Landschaftsträume von 1829 Kein Zugriff Seiten 229 - 234
- Das Kulturgut Landschaft im Spiegel von Landschaftsmalerei und Naturschutz Kein Zugriff Seiten 235 - 250
- Der Wandel des Umweltbewusstseins in der Zeit um 1900 Kein Zugriff Seiten 251 - 260
- Der Staat als Herr über die Natur und ihre Erforscher Kein Zugriff Seiten 261 - 272
- Stadt, Land, Fluss Kein Zugriff Seiten 273 - 288
- Wer hat Angst vor Rot, Grün und Gelb? Kaiser Wilhelm, Herzogin Elsa und Josephine von Mecheln: Waren das Tage, als der Adel noch an den Obstbäumen hing Kein Zugriff Seiten 289 - 292
- Der blonde Weizen der Ukraine Kein Zugriff Seiten 293 - 296
- Rede des Präsidenten des Niedersächsischen Heimatbundes, Prof. Dr. Hansjörg Küster, auf dem 101. Niedersachsentag in Lüneburg am 21. 5. 2022 Kein Zugriff Seiten 297 - 306
- Drucknachweise Kein Zugriff Seiten 307 - 309




