Suizidalität
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Suizidalität ist ein komplexes Symptom mit vielen möglichen Ursachen, das zumeist durch konflikthafte innere und traumatisierende Erfahrungen entsteht. In Anknüpfung an Sigmund Freud, der eine zentrale Unterscheidung zwischen dem äußeren Auslöser und der unbewussten Konfliktthematik einführte, stellten auch die nachfolgenden psychodynamischen Erklärungsmodelle die Schicksalslinien intrapsychischer Objektbeziehungen und deren Reinszenierung in der Therapie in den Mittelpunkt. Die zeitgenössische Psychoanalyse verfügt somit über differenzierte Erklärungsmodelle und klinisch profunde Behandlungstechniken.
Grundlegend für die psychotherapeutische Behandlung suizidaler Patienten ist das Konzept der Übertragung und Gegenübertragung. Dessen ausgefeiltes Interpretations- und Behandlungsrepertoire ermöglicht es, das Ausmaß des Destruktiven zu dechiffrieren, in der Patient-Therapeut-Beziehung konstruktiv nutzbar zu machen und gerade auf diese Weise eine präventive Wirkung zu entfalten. In diesem Band wird ein Überblick über die zentralen Erklärungsmodelle gegeben und die wesentlichen Behandlungstechniken und Klippen in der Therapie werden anhand zahlreicher Fallbeispiele illustriert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2113-7
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6569-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Analyse der Psyche und Psychotherapie
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 145
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Einführung Kein Zugriff Seiten 13 - 20
- Das Melancholiemodell der Suizidalität Kein Zugriff
- Die Todestriebtheorie der Suizidalität Kein Zugriff
- Die Narzissmustheorie Kein Zugriff
- Übergangsbereich I Kein Zugriff
- Übergangsbereich II Kein Zugriff
- Suizidalität und das Beziehungsparadigma Kein Zugriff
- Suizidalität und katastrophische Trennungsängste Kein Zugriff
- Suizidalität, Intersubjektivität und Neue Medien Kein Zugriff
- Das Unausdrückbare tobt Kein Zugriff
- Fantasie und Metapher Kein Zugriff
- Der Körper als Leibbühne intrapsychischer Katastrophen Kein Zugriff
- Identitätsbildung Kein Zugriff
- Die projektive Verwendung des Körpers Kein Zugriff
- Unterschiede in der Genese der Aggressionsentwicklung Kein Zugriff
- Ästhetisierende und destruktive Körperpraktiken Kein Zugriff
- Der Körper als Überbringer schlechter Nachrichten Kein Zugriff
- Der Erstkontakt: suizidale Szenen Kein Zugriff
- Die Behandlungsphase: Selbstreflexion und Anerkennung Kein Zugriff
- Die Abschlussphase: sinnhafte Kontextualisierung Kein Zugriff
- Das traumatische Introjekt und der Gegenübertragungshass Kein Zugriff
- Sexualisierendes Agieren und Abstinenzverletzungen Kein Zugriff
- Acting-out und Acting-in Kein Zugriff
- Plädoyer für einen angemessenen Zeitrahmen psychotherapeutischer Behandlungen – Schlussbemerkung Kein Zugriff Seiten 125 - 128
- Literatur Kein Zugriff Seiten 129 - 145





