
Zur römischen Verfassung
Ausgewählte Schriften- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Zum 75. Geburtstag des Göttinger Rechtshistorikers Okko Behrends erscheint diese Sammlung von Aufsätzen aus den Jahren 1980 bis 2008.
Die vorliegende Auswahl von Aufsätzen zur römischen Verfassung spannen den Bogen von der archaischen Zeit mit ihrer Prägung durch die augurale Religion und den Dualismus von König und Volksversammlung, über die republikanische Zeit und die in ihr entwickelten Lehren zur Interpretation politischer Wirklichkeit und zur Konzeption rechtlicher Vorgaben, über den Prinzipat des Augustus und seine konzeptionelle Verankerung in einer Neuinterpretation der spezifisch römischen Traditionen bis hin zu Justinian und seinem christlich überformten Traditionalismus. Die Themen betreffen die Grundlagen des römischen Staatswesens, das Verständnis der Gesetze und der Magistratur, die Frage der Gewaltenteilung sowie die Rolle der Juristen. Behrends erörtert die Einflüsse philosophischer Lehren auf die Juristen, aber auch an der Quelle bei Platon und Cicero. Einbezogen ist die Perspektive der Wissenschaftsgeschichte, da auch heute noch alle Annäherungen an die römische Verfassung oder ein römisches »Staatsrecht« in Auseinandersetzung mit den Schriften Theodor Mommsens stattfinden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8353-1416-0
- ISBN-Online
- 978-3-8353-2570-8
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 608
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort der Herausgeber Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- I. Tiberius Gracchus und die Juristen seiner Zeit – die römische Jurisprudenz gegenüber der Staatskrise des Jahres 133 v. Chr. Kein Zugriff Seiten 17 - 98
- II. Staatsrecht und Philosophie in der ausgehenden Republik – oder zur Bedeutung des Mottos »philosophari se velle, sed paucis« Kein Zugriff Seiten 99 - 128
- III. Der römische Gesetzesbegriff und das Prinzip der Gewaltenteilung Kein Zugriff Seiten 129 - 210
- IV. Das Gewaltmonopol der Magistratur der klassischen Republik in einer Fallentscheidung des Servius Sulpicius Rufus Kein Zugriff Seiten 211 - 224
- V. Der Vertragsgedanke im römischen Gesetzesbegriff auf den verschiedenen Stufen seiner Entwicklung Kein Zugriff Seiten 225 - 310
- VI. Mommsens Glaube – zur Genealogie von Recht und Staat in der Historischen Rechtsschule und zu den geistigen Grundlagen der verschiedenen eigenrömischen Systementwürfe Kein Zugriff Seiten 311 - 380
- VII. Das staatliche Gesetz in biblischer und römischer Tradition Kein Zugriff Seiten 381 - 492
- VIII. Princeps legibus solutus Kein Zugriff Seiten 493 - 512
- IX. Die Republik und die Gesetze in den Doppelwerken Platons und Ciceros Kein Zugriff Seiten 513 - 558
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 559 - 578
- Stichwortregister Kein Zugriff
- Quellenregister Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff Seiten 608 - 608




