
Dies irae
Eine Geschichte des Weltuntergangs- Autor:innen:
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
„Sacco di Roma“, Tambora, 9/11, Tsunami – die Weltgeschichte ist voller Ereignisse, in deren Zusammenhang immer aufs Neue vom drohenden Weltuntergang gesprochen wurde. Endzeitängste sind jedoch ein besonderes Phänomen der abendländischen, christlichen Kultur. Mit diesem Buch liegt erstmals eine umfassende Ideengeschichte der Apokalypse vor. Von den biblischen Propheten bis zu den heutigen Tageszeitungen ist die christliche Kultur geprägt vom Glauben an ein unerbittliches Ende. Johannes Fried spannt den Bogen seiner Erzählung von der vorchristlichen Antike über das Zeitalter der Aufklärung bis hin zur jüngsten Gegenwart. Sowohl Geistesgeschichte wie auch Populärkultur und Wissenschaft bieten eine unerschöpfliche Vielfalt an faszinierenden Beispielen. Es stellt sich heraus, dass sich die Endzeitvisionen nicht mit fortschreitenden wissenschaftlichen Erkenntnissen verflüchtigen – vielmehr sind sie tief verwurzelt in unserem unbewussten Weltbild und bis heute aktuell.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-406-68985-7
- ISBN-Online
- 978-3-406-68986-4
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 369
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 9
- Einleitung: Weltuntergang. Geschichtstheologische Grundlagen westlich-abendländischer Kultur Kein Zugriff Seiten 10 - 40
- Apokalyptik und Endzeit dringen ins kulturelle Gedächtnis Kein Zugriff
- Vom «Tag des Herrn» zum Weltuntergang Kein Zugriff
- Christliche Eschatologie und der Auftritt des Antichrist Kein Zugriff
- Die Wandlungsmacht des Untergangs Kein Zugriff
- Berechnungen Kein Zugriff
- Frühe Exegeten Kein Zugriff
- Die Endzeitbotschaft formt die Ethik Kein Zugriff
- Reformforderungen aus Endzeitsorgen Kein Zugriff
- Popularisierung und Warnungen Kein Zugriff
- Utopie und Realisierungen Kein Zugriff
- Wie war die Botschaft vom Ende zu deuten? Kein Zugriff
- Irritationen durch die Scholastik Kein Zugriff
- Der Weltuntergang übersteht die Renaissance Kein Zugriff
- Der Weltuntergang im Konfessionskonflikt Kein Zugriff
- 4. Das Weltende im Säurebad der Aufklärung Kein Zugriff Seiten 192 - 214
- Künstler, Dichter und Komponisten Kein Zugriff
- Der Untergang geistert durch Literatur und Filme Kein Zugriff
- Chaos und Angst Kein Zugriff
- Die Wissenschaft hat den Weltuntergang nicht vergessen Kein Zugriff
- Visionäre Prognostik Kein Zugriff
- 6. Weltuntergang Kein Zugriff Seiten 275 - 294
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 295 - 333
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 334 - 340
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 341 - 350
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 351 - 352
- Tafelteil Kein Zugriff Seiten 353 - 368
- Über das Buch Kein Zugriff Seiten 369 - 369
- Über den Autor Kein Zugriff Seiten 369 - 369




