Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Im Jahr 2014 hat das Europäische Parlament mit Jean-Claude Juncker seinen „Spitzenkandidaten“ bei der Europawahl gegenüber dem Europäischen Rat als Kommissionspräsident durchgesetzt. Der folgende Beitrag untersucht, ob sich hierdurch das...
Der vorliegende Beitrag analysiert das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea. Behandelt werden insbesondere die Binnenmarktaspekte Warenverkehr, Niederlassung, Verkehr von Dienstleistungen, Personen und Kapital sowie Kartell- und...
CETA und TTIP sind prominente Beispiele für EU-Freihandelsabkommen einer neuen Generation. Die darin vorgesehene Verankerung eines Investitionsschutzregimes samt Investor-State Dispute Settlement stößt in der Öffentlichkeit jedoch immer wieder...
Das BVerfG hat zwei Verfassungsbeschwerden, die sich unmittelbar gegen einzelne Normen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz - MiLoG) richteten in gleichsinnigen Beschlüssen nicht zur Entscheidung angenommen,...
Mit dem 16. Protokoll zur EMRK wurde erstmalig ein Gutachtenverfahren beim EGMR geschaffen, welches es nationalen Höchstgerichten ermöglicht, sich mit Fragen zur Auslegung der EMRK direkt an den EGMR zu wenden. In einem Gutachten zu dem...
In seiner „Entschließung zur Lage in Ungarn“ vom 10. Juni 2015 diagnostizierte das EP eine schwerwiegende „systemische Verletzung“ der in Art. 2 EUV genannten Werte und fordert die Europäische Kommission auf, die erste Phase des „Neuen...
Gem. Art. 21 Abs. 1 und Art. 20 Abs. 2a AEUV dürfen sich Unionsbürger im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei bewegen und aufhalten. Dieses Freizügigkeitsrecht, das 1993 durch den Vertrag von Maastricht (damals Art. 8a EGV) eingeführt wurde,...