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»Aber es wurde«

Zu Leben, Werk und Wiederentdeckung von Gabriele Tergit
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Gabriele Tergit – die Wiederentdeckung der letzten Jahre. Dieser Band widmet sich ihrem Leben und Werk: von den Anfängen in der Weimarer Republik, über Exil und Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre. »Aber es wurde« – mit diesen Worten schließt das letzte Kapitel der »Effingers«. Die Neuauflage dieses epochalen Generationenromans führte 2019 zur Wiederentdeckung Gabriele Tergits. »Aber es wurde« ist auch eine treffende Beschreibung für die Rezeption einer Autorin, die als eine der ersten Gerichtsreporterinnen bekannt wurde und mit »Käsebier erobert den Kurfürstendamm« (1931) einen der Bestseller ihrer Zeit vorlegte. Als jüdische Autorin, die immer wieder über die Gewalttaten der Nationalsozialisten berichtete, musste sie 1933 emigrieren. Zum literarischen Feld der Nachkriegszeit erhielt sie keinen Zutritt. Tergit publizierte neben ihrer Arbeit als PEN-Sekretärin noch eine »Kleine Geschichte der Blumen« (1958), aber nie wieder einen Roman. Vor dem Hintergrund ihrer ersten Wiederentdeckung verfasste sie ihre Autobiographie »Etwas Seltenes überhaupt«, die 1983 posthum erschien. Die Beiträge dieses Bandes widmen sich bekannten Texten wie dem »Käsebier«-Roman, den Gerichtsreportagen, den »Effingers«. Sie erschließen aber auch erstmals Werke wie die Autobiographie Tergits oder den erst aus dem Nachlass publizierten Roman »So war’s eben«. Ziel ist es, der Wiederentdeckung Tergits durch Literaturkritik und Publikum die literaturwissenschaftliche Aufarbeitung folgen zu lassen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2024
Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-8353-5691-7
ISBN-Online
978-3-8353-8702-7
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
386
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 16
    Autor:innen:
  3. »selbst ein Mensch […] werden«. Die Akademikerin Dr. Gabriele Tergit Kein Zugriff Seiten 17 - 38
    Autor:innen:
  4. Bürgertum auf Kredit. Gabriele Tergits ›Berliner Existenzen‹ Kein Zugriff Seiten 39 - 64
    Autor:innen:
  5. Gretchentragödien und Bilderbogen. Zu Tergits Medien der Rechtsprechung Kein Zugriff Seiten 65 - 80
    Autor:innen:
  6. § 218 oder Geschlecht vor Gericht. Opfer und Täter*innen in Gabriele Tergits Gerichtsreportagen über Abtreibungsprozesse Kein Zugriff Seiten 81 - 102
    Autor:innen:
  7. ›Die Teufelsnadel‹. Genremuster und Referenztexte in Gabriele Tergits Gerichtsreportagen Kein Zugriff Seiten 103 - 116
    Autor:innen:
  8. Klassenjustiz und Richterrecht. Zum Rechtsverständnis in der Weimarer Republik und bei Gabriele Tergit Kein Zugriff Seiten 117 - 150
    Autor:innen:
  9. »In vino veritas!« Alkohol trifft Nüchternheit bei Gabriele Tergit Kein Zugriff Seiten 151 - 176
    Autor:innen:
  10. Grenzen der Emanzipation? Die ›Neue Frau‹ in Gabriele Tergits Roman ›Käsebier erobert den Kurfürstendamm‹ Kein Zugriff Seiten 177 - 202
    Autor:innen:
  11. »Roman aus Fetzen«. Zur Poetologie moderner Entbindung in Gabriele Tergits ›Käsebier erobert den Kurfürstendamm‹ Kein Zugriff Seiten 203 - 220
    Autor:innen:
  12. Familie, Geschichte, Antisemitismus. Gabriele Tergits Generationenroman ›Effingers‹ Kein Zugriff Seiten 221 - 248
    Autor:innen:
  13. ›Effingers‹: Gabriele Tergits Modernisierung des genealogischen Erzählens Kein Zugriff Seiten 249 - 264
    Autor:innen:
  14. »Ach könnte ich doch ein Semester in Heidelberg studieren!« Zu Gabriele Tergits Studienaufenthalt in Heidelberg 1920 und der Funktion der Raumordnung in ›Effingers‹ Kein Zugriff Seiten 265 - 312
    Autor:innen:
  15. »Etwas Seltenes ist die Tergit überhaupt«. Autorschaftsentwürfe bei Gabriele Tergit zwischen Neuer Sachlichkeit und Nachkriegsliteratur Kein Zugriff Seiten 313 - 328
    Autor:innen:
  16. »Ganz in Hauch gelöster Hades«. Nachkriegsgärten und -blumen bei Langgässer, Saalfeld und Tergit Kein Zugriff Seiten 329 - 346
    Autor:innen:
  17. Mahnmal. Gabriele Tergits Memoiren ›Etwas Seltenes überhaupt‹ Kein Zugriff Seiten 347 - 370
    Autor:innen:
  18. Wohnen und Erinnern in Gabriele Tergits Zeitroman ›So war’s eben‹ Kein Zugriff Seiten 371 - 386
    Autor:innen:

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