Ein Prozess-Modell
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- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
In diesem Werk wird eine Kontinuität unterschiedlicher Lebensformen gedacht und somit eine klassische pragmatistische Idee in äußerst origineller Form weiterentwickelt. Gendlin entfaltet darin ein nicht-duales Verständnis von Körper, Gefühl und Sprache, vom komplexen Reichtum des Erlebens und dem kreativen Spielraum seiner Artikulierbarkeit. In acht Kapiteln entwickelt der Autor entlang den Charakteristiken der Körper-Umwelt-Interaktion die Komplexität eines Verhaltensraums, aus dem ein noch komplexerer symbolischer Raum entsteht. Dabei manifestiert sich ein explikatives Methodenverständnis, das den ‚beschreibenden Standpunkt’ verlässt und damit auch ein tradiertes Verständnis von innen und außen, von subjektiv und objektiv. Der kreative Prozess schafft sich auf diese Weise seine eigene Sprache. „Ein Prozess-Modell“ öffnet neue Perspektiven hinsichtlich des philosophischen und kognitionswissenschaftlichen Problems der Körper-Geist-Spaltung. Es ist zudem ein sprachphilosophischer Grundlagentext, der verständlich macht, wieso Sprechen über Erfahrung diese verändern kann. Zugleich ist dies ein Text, der den Lesenden über die Möglichkeiten menschlichen Erlebens und Sprechens staunen lässt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-495-48704-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-81704-9
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 528
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 10
- 1. Was man erwartet und was einen erwartet Kein Zugriff
- a) Ein Text, der seine Genese denkbar macht, oder ein Zusammenhang, der die Möglichkeit seiner Entwicklung entwickelt Kein Zugriff
- b) Na und? Kein Zugriff
- 3. Ideengeschichtliche Wurzeln Kein Zugriff
- Einführende Bemerkung Kein Zugriff Seiten 48 - 48
- Kapitel I: Körper-Umwelt Kein Zugriff Seiten 49 - 56
- Kapitel II: Funktionszyklus Kein Zugriff Seiten 57 - 65
- Einige vorläufige Beweggründe und Befähigungen des Modells Kein Zugriff
- Kapitel IV-A: Der Körper, der keine Maschine ist – ein anderes Konzept Kein Zugriff
- a) Körper als der sich fortsetzende Prozess Kein Zugriff
- b) Ein gesamtes Implizieren Kein Zugriff
- c) Körper-Umwelt 2 und Umwelt 3 als Subprozesse des Körpers Kein Zugriff
- d-1) Symbolische Funktionen des Körpers Kein Zugriff
- d-2) Einige Anforderungen an unsere weitere Konzeptbildung Kein Zugriff
- e) »Alles durch Alles« (eveving) Kein Zugriff
- f) Ausrichten (focaling) Kein Zugriff
- g-1) Relevanz Kein Zugriff
- g-2) Alte und neue Modelle: einige Gegensätze Kein Zugriff
- h-1) Kreuzen, Metapher, Gesetz des Geschehens Kein Zugriff
- h-2) Freiheitsgrade Kein Zugriff
- h-3) Schematisiert werden durch Schematisieren (»sds«) Kein Zugriff
- h-4) Die zwei Richtungen des »sds« Kein Zugriff
- Kapitel IV-B: Zeit: Umwelt 2 und Umwelt 3, Geschehen und Implizieren Kein Zugriff
- Kapitel V-A: Ereignisse, die dazwischenkommen Kein Zugriff
- a) Wir wollen zunächst darüber nachdenken, wie sich große neue Ereignisse in den anderen Prozessen entwickeln können. Kein Zugriff
- b) Neue Ereignisse können sich auch in dem »gestoppten Prozess« selbst entwickeln. Kein Zugriff
- Kapitel V-B: Stabilität: Der offene Zyklus Kein Zugriff
- Kapitel VI-A: Verhalten und Wahrnehmung Kein Zugriff
- Kapitel VI-B: Die Entwicklung des Verhaltensraums Kein Zugriff
- 1. Motivation Kein Zugriff
- 2. Kreuz-kontextuelle Herausbildung Kein Zugriff
- a) Raum, den man haben kann Kein Zugriff
- b) Raum-und-Zeit, die wir haben können Kein Zugriff
- c) Zwei Sektoren des offenen Zyklus Kein Zugriff
- 4. Pyramidisieren Kein Zugriff
- 5. Objekt-Bildung: Objekte stellen sich heraus (fall out) Kein Zugriff
- a) Ruhende Wahrnehmung Kein Zugriff
- b) Wahrnehmung der Wirkung Kein Zugriff
- c) Wahrnehmung hinter dem eigenen Rücken Kein Zugriff
- 7. Relevant machen Kein Zugriff
- 8. Verbinden Kein Zugriff
- 9. Verdichten Kein Zugriff
- 10. »Zurückfallen« auf ein primitiveres Niveau Kein Zugriff
- 11. Verhaltensmäßige Körper-Entwicklung Kein Zugriff
- 12. Gewohnheit Kein Zugriff
- 13. Vorstellung (kination), Imagination und Felt Sense Kein Zugriff
- Kapitel VII-A: Ein symbolischer Prozess Kein Zugriff
- a) Körperaussehen Kein Zugriff
- b) Der Tanz Kein Zugriff
- c) Repräsentation Kein Zugriff
- d) Verdoppeln Kein Zugriff
- e) Ausdruck Kein Zugriff
- f) Die neue Art des Vorantragens Kein Zugriff
- g) Bilder Kein Zugriff
- h) Gesehenes und Gehörtes Kein Zugriff
- i) Handlung Kein Zugriff
- j-1) Getrennte Sinne Kein Zugriff
- j-2) Arten Kein Zugriff
- j-3) Arten Kein Zugriff
- j-4) Das vorgeformte Implizite (Typ-a) Kein Zugriff
- k) Handlung und Gebärde Kein Zugriff
- l) Sich einstellende Rituale (Slotted Rituals) Kein Zugriff
- m) Herstellen und Bilder Kein Zugriff
- n) Frische Herausbildung von Sequenzen und Werkzeugen Kein Zugriff
- o-1) Verwoben Kein Zugriff
- o-2) Implizites Funktionieren Kein Zugriff
- o-3) Gehalten Kein Zugriff
- o-4) Rekonstituieren Kein Zugriff
- Kapitel VII-B: Proto-Sprache Kein Zugriff
- a) Innerer Raum Kein Zugriff
- b) Der Kipp-Punkt Kein Zugriff
- c) Die Ordnung Kein Zugriff
- d) Abwesender Kontext im gegenwärtigen Kontext Kein Zugriff
- e) Das Kreuzen der Cluster und so genannte »konventionelle« Symbole Kein Zugriff
- f-1) Mitteltebares Vorantragen; Sprachgebrauch Kein Zugriff
- f-2) Kontext(e) sammeln, Arten bilden sich Kein Zugriff
- f-3) Laterales und sammelndes Kreuzen Kein Zugriff
- f-4) Wort-Bildung Kein Zugriff
- f-5) Kurze Einheiten Kein Zugriff
- f-6) Der Kontext eines Wortes; gesammelte Kontexte und Interaktions-Kontexte Kein Zugriff
- f-7) Syntax Kein Zugriff
- f-8) Sprachgebrauch; neue Situationen Kein Zugriff
- f-9) Diskursiver Wort-Gebrauch vs. Kunst; Erneutes »Alles-durch-Alles«-Geschehen vs. Wieder-Wiedererkennen (re-eveving vs. re-recognition) Kein Zugriff
- f-10) Neuer Ausdruck Kein Zugriff
- f-11) Frische Sätze Kein Zugriff
- f-12) Mit Bedacht Kein Zugriff
- f-13) Mehr als ein Kontext: menschlicher Raum und menschliche Zeit Kein Zugriff
- g) Wann kippt es? Das Ende der Lautbildung durch den Gebrauch der Sprache Kein Zugriff
- Appendix zu f)[srtn]Details fallen nicht weg; Allgemeinbegriffe sind nicht leere Allgemeinheiten Kein Zugriff
- a) Einführung Kein Zugriff
- b) Direkter Referent und gefühlte Veränderung (Felt Shift) Kein Zugriff
- c) Die neue Art der Sequenz Kein Zugriff
- d) Relevanz und das perfekte Feedback-Objekt Kein Zugriff
- e) Das Schema des neuen Vorantragens und des neuen Raums Kein Zugriff
- f-1) Wie eine VIIIer-Sequenz im VIIer-Kontext Veränderungen schafft Kein Zugriff
- f-2) Jede VIIer-Sequenz, die von einem Direkten Referenten ausgeht, ist wie eine neue »erste« Sequenz im Verhältnis zum VIIer-Kontext Kein Zugriff
- f-3) »Monade« Kein Zugriff
- f-4) VIIer-Aussagen, die aus einem Direkten Referenten entstehen, instanzieren ihn Kein Zugriff
- f-5) Die neue »Universalität« des Direkten Referenten Kein Zugriff
- f-6) Die alte Universalität aus Kapitel VII ist ebenfalls implizit Kein Zugriff
- f-7) Die ganze VIIer-Komplexität, nicht nur die gesammelten Arten, wird auf diese neue Weise vorangetragen und universalisiert; wir können nun das Prinzip »Bss« (Beispiel seiner selbst) herleiten Kein Zugriff
- f-8) Es gab den Direkten Referenten und die neu universalisierte Komplexität nicht vor seiner Herausbildung. Der Direkte Referent ist kein Nachdenken darüber, was zuvor da war (»Von ½ zu 2«) Kein Zugriff
- f-9) Direktes Kontext-Kreuzen erzeugt Neuerung, aber instanziert noch den Mangel Kein Zugriff
- f-10) Viele Worte, wie zum Beispiel »Richtung«, werden in Kapitel VIII in einer »Bss«-Weise gebraucht Kein Zugriff
- g) Zusatz zu Kapitel VIII-A.f Kein Zugriff
- Monaden Kein Zugriff
- Dianade (diafil) Kein Zugriff
- Abschluss und Beginn Kein Zugriff
- Hinweise auf Gendlins Arbeiten Kein Zugriff Seiten 506 - 506
- Hinweise auf Orte, an denen man Gendlins Philosophie und Praxis erlernen kann Kein Zugriff Seiten 507 - 509
- Nachwort der Übersetzerinnen Kein Zugriff Seiten 510 - 516
- Index Kein Zugriff Seiten 517 - 528





