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Menschenrechte in die Zukunft denken

60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2009

Zusammenfassung

Es gibt einen guten Grund, Menschenrechte in die Zukunft zu denken. So, wie sie nicht vom Himmel gefallen sind, sondern erkämpft werden mussten und sich unter sozialen, politischen, ökonomischen und kulturellen Bedingungen entwickelt haben, so sind sie nichts Fertiges, Abgeschlossenes, sondern eine permanente Aufgabe. Es gibt die verbreitete Klage, die Menschenrechte seien allgemein, vage, sie taugten in der Theorie, de facto aber nicht in der Praxis; dem sich verbreitenden Misstrauen gegenüber dem Recht entspricht, dass viele Menschen nicht wissen, welche Rechte sie haben. Das internationale Recht der Menschenrechte ist, wie das Recht überhaupt, ein dynamisches System in einer sich verändernden Welt.

Neuartige Probleme und Fragen verlangen nach neuen Antworten. Sind die Menschenrechte universell, unter welchen Bedingungen sind sie universalisierbar? Bestimmen kulturelle Bruchlinien die Zukunft der Menschenrechte? Gibt es eine Drittwirkung von Menschenrechten, so dass der Adressat von Norm und Sanktion nicht nur der Staat, sondern auch Menschenrechte verletzende Individuen sind? In wie weit sind Menschenrechte heute zwingendes Recht in der Weltgesellschaft? Sind die Menschenrechte auf ein bestimmtes Menschenbild festgelegt? Wie wird das Recht auf humanitäre Intervention genau begründet? Worin bestehen die Herausforderungen für den internationalen Menschenrechtsschutz im 21. Jahrhundert?


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2009
Copyrightjahr
2009
ISBN-Print
978-3-8329-4682-1
ISBN-Online
978-3-8452-1915-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriftenreihe des Zentrums für Europäische Rechtspolitik der Universität Bremen (ZERP)
Band
56
Sprache
Deutsch
Seiten
181
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4
  2. Editorial Kein Zugriff Seiten 5 - 8
    Autor:innen:
  3. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
    Autor:innen:
  4. Grußwort Deutsche UNESCO-Kommission Kein Zugriff Seiten 11 - 14
    Autor:innen:
  5. Menschenrechte in die Zukunft denken. Zur Einführung Kein Zugriff Seiten 15 - 34
    Autor:innen:
  6. Der Sinn der Menschenrechte nach 1945 Kein Zugriff Seiten 35 - 48
    Autor:innen:
  7. Partikulare Geschichte, universale Geltung? Zur Legitimität der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte Kein Zugriff Seiten 49 - 64
    Autor:innen:
  8. Sind die Menschenrechte auf ein bestimmtes Menschenbild festgelegt? Plädoyer für eine Umkehr der Beweislast Kein Zugriff Seiten 65 - 78
    Autor:innen:
  9. Kulturelle Bruchlinien und die Zukunft der Menschenrechte Kein Zugriff Seiten 79 - 90
    Autor:innen:
  10. Zwingende Menschenrechte und ihre Durchsetzung in der Weltgesellschaft Kein Zugriff Seiten 91 - 108
    Autor:innen:
  11. Die Drittwirkung vor dem Hintergrund der Transformation moralischer Menschenrechte in Grundrechte Kein Zugriff Seiten 109 - 126
    Autor:innen:
  12. Vom Recht auf Selbstverteidigung zum Recht auf Hilfe. Wie wird das Recht auf humanitäre Intervention genau begründet? Kein Zugriff Seiten 127 - 144
    Autor:innen:
  13. Der internationale Menschenrechtsschutz zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Ausgangslage, Herausforderungen und Trends Kein Zugriff Seiten 145 - 158
    Autor:innen:
  14. Menschenrechte und transnationale Unternehmen – werden die bestehende Menschenrechtskonzeption und Rechtsmittel den Realitäten gerecht? Kein Zugriff Seiten 159 - 180
    Autor:innen:
  15. Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 181 - 181

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