Ancient Constitution
Diskurse über Politik, Recht, Kirche und Gesellschaft in England vom Spätmittelalter bis zum Ende der Regierungszeit Elizabeth' I- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Ausgehend von der Einsicht, dass in Diskursprozessen Langfristbezüge mit aktuellen polemischen Konstellationen verschränkt sind, liegt mit diesem Buch der Versuch vor, die politisch-soziale Selbstbeschreibung der englischen politischen Gesellschaft beim Übergang vom Mittelalter in die Frühzeit zusammenschauend zu rekonstruieren – beginnend mit John of Salisbury gegen Mitte des 12. Jahrhunderts bis zum Ende der Regierungszeit Elisabeths I. Zwei Normen, vor allem, haben die diskursive Einhegung der englischen Monarchie seit dem 12. Jahrhundert bestimmt: die Norm der Pflicht zur „Beratung“ auf Seiten des Herrschers, die sich sukzessive von Adelsräten auf das Parlament umlegt, und die Norm der Herrschaft des Rechts, das frühzeitig dem einseitigen Zugriff des Monarchen entzogen wurde. Indes verblieben der Krone Prärogativrechte, die Integration von Klerus und Kirche in das politische System blieb strittig sowie das Rechtssystem gespalten zwischen „Common Law“, Kirchengerichtsbarkeit und den Konziliar- und Billigkeitsgerichten. Die Beiträge von mittelalterlichen Autoren, des politischen Humanismus und der Reformationszeit zu den Debatten über diese Fragen werden analysiert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6230-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2959-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 713
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8 Raimund Ottow
- Einleitung: ‘Konstitution’ als traditionale Diskurspraxis Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Raimund Ottow
- Von John of Salisbury bis zu Edward I, 1154-1307 Kein Zugriff Seiten 17 - 59 Raimund Ottow
- Von Edward II bis zur Absetzung Richards II, 1307-1399 Kein Zugriff Seiten 59 - 79 Raimund Ottow
- Der Konflikt der Dynastien, 1399-1485 Kein Zugriff Seiten 79 - 126 Raimund Ottow
- Die Tudor-Herrschaft bis zur Reformation Kein Zugriff Seiten 126 - 160 Raimund Ottow
- Kirche, Recht und ‘Commonwealth’ Kein Zugriff Seiten 161 - 245 Raimund Ottow
- Politischer Humanismus Kein Zugriff Seiten 245 - 308 Raimund Ottow
- Widerstandstheorie Kein Zugriff Seiten 308 - 366 Raimund Ottow
- Die englische Kirche: Von Edward VI zur Elisabethanischen Ordnung Kein Zugriff Seiten 366 - 384 Raimund Ottow
- Die englische Kirche: Puritaner und Katholiken Kein Zugriff Seiten 384 - 461 Raimund Ottow
- Die englische Kirche: Establishment, Presbyterianer und Separatisten Kein Zugriff Seiten 461 - 518 Raimund Ottow
- Die englische Kirche: Der Sieg des Establishment Kein Zugriff Seiten 518 - 632 Raimund Ottow
- Geschichte, ‘Common Law’ und Parlament Kein Zugriff Seiten 632 - 692 Raimund Ottow
- Schluss: Die Diskurslage im späten 16. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 692 - 698 Raimund Ottow
- Epilog: Warum Diskursanalyse? Kein Zugriff Seiten 699 - 702 Raimund Ottow
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 703 - 713 Raimund Ottow





