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Monographie Kein Zugriff

Goethes Nachtlied »Über allen Gipfeln ist Ruh’«

Ein Gedicht und seine Folgen
Autor:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Ein ganzes Buch über ein einziges kurzes Gedicht, das für viele Menschen das schönste Gedicht deutscher Sprache ist.

»Über allen Gipfeln ist Ruh‘ …« – An die Wand einer Jagdhütte auf dem Kickelhahn bei Ilmenau schrieb Goethe 1780 diese Verse, die zum bekanntesten Gedicht in deutscher Sprache überhaupt werden sollten, zu einem Musterbeispiel dessen, was man unter Lyrik seither versteht. Am Beispiel dieses populären Gedichts und seiner Rezeption lassen sich deshalb die Formen des Umgangs mit einem lyrischen Paradigma und der Gebrauch – und auch Missbrauch –, den man von ihm gemacht hat, gut beobachten. Man stößt dabei auf die hymnischen und oft hilflosen Versuche der Literaturwissenschaft, das Geheimnis großer Poesie aufzudecken, aber auch auf die zahlreichen Formen einer produktiven Rezeption durch Vertonungen, lyrische Anverwandlungen, Aneignungen und Gegengedichte, Übersetzungen, Parodien und Karikaturen, die Segebrecht vorstellt und kritisch betrachtet. Dargestellt wird die Rezeptionsgeschichte des Gedichts als Bewusstseinsgeschichte. Die Reihe der behandelten Autoren reicht dabei von Kleist, Brecht und Karl Kraus bis zu Günter Kunert, Erich Fried, Ernst Jandl und Albert Ostermaier. Eröffnet wird der Band mit einer detaillierten Untersuchung der Handschriften und Drucke des Gedichts, wobei Neuigkeiten zutage treten, die der Goetheforschung noch unbekannt sind. Den Abschluss bildet der Vorschlag einer innovativen Interpretation Segebrechts vor dem Hintergrund der Bergwerksangelegenheiten, mit denen Goethe zur Zeit der Entstehung des Gedichts befasst war.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5278-0
ISBN-Online
978-3-8353-4933-9
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
268
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
    1. Text Kein Zugriff
      1. Zeitgenössische Handschriften Kein Zugriff
      2. Drucke Kein Zugriff
      1. 1780 oder 1783? Kein Zugriff
      2. Der Renovierungsvermerk Kein Zugriff
      1. Johann Caspar Ihling kennt bereits 1812 eine Vertonung von Goethes Nachtlied Kein Zugriff
      2. Carl Friedrich Rungenhagens Vertonung von Goethes Nachtlied von 1806/07 Kein Zugriff
      3. Heinrich von Kleists Niederschrift – ein »Gegengedicht« gegen Goethe? Kein Zugriff
      4. Karl Friedrich Zelters »Ruhe«-Lied von 1814 Kein Zugriff
      5. Weitere Kompositionen des Nachtlieds Kein Zugriff
    1. Der Kult des Ortes Kein Zugriff
      1. Das Nachtlied: universal gebrauchsfähig – auch im Roman Kein Zugriff
      2. Übersetzungen Kein Zugriff
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. Zur Bedeutung des Titels »Ein gleiches« Kein Zugriff
      3. Situationsrekonstruktionen Kein Zugriff
      4. Quellen Kein Zugriff
      5. Das Nachtlied als Liebesgedicht Kein Zugriff
      6. Die Bedeutungen der Ruhe Kein Zugriff
      7. Das Nachtlied als lyrisches Paradigma Kein Zugriff
      8. Das Nachtlied als Naturlyrik Kein Zugriff
      9. Formdeutungen Kein Zugriff
      1. Verehrung und Verhunzung Kein Zugriff
      2. Nachempfindungen und Aneignungen Kein Zugriff
      3. Verballhornungen zu Werbezwecken Kein Zugriff
      4. Poetische Analysen und andere Manipulationen Kein Zugriff
      5. Veraltet und verbessert Kein Zugriff
      6. Politische Aktualisierungen Kein Zugriff
    1. Zeittafel: Goethe in Ilmenau (1776–1784) Kein Zugriff
    2. Goethestätten in Ilmenaus Umgebung Kein Zugriff
    3. Goethes Tätigkeit in Bergwerksangelegenheiten bis zur Einweihung des Neuen Johannisschachtes (1784). Darin (S. 207–209) Goethes Rede zur Einweihung Kein Zugriff
    4. Goethe: Geologische Überlegungen während der Schweizer Reise 1779 in einem Brief an Charlotte von Stein (3.10.1779) Kein Zugriff
    5. Goethe: »Instruktion für den Bergbeflissenen J. C. W. Voigt« (Frühjahr 1780) Kein Zugriff
    6. Goethe: Aus einem Brief an Charlotte von Stein (6. und 7. bis 8.9.1780) Kein Zugriff
    7. Goethe: Bericht über mineralogische Untersuchungen aus einem Brief an Johann Heinrich Merck (11.10.1780) Kein Zugriff
    8. Goethe: »Über den Granit« (1784) Kein Zugriff
    9. Goethe: »Der Granit als Unterlage aller geologischen Bildung« (1784) Kein Zugriff
    1. Versuch einer Interpretation Kein Zugriff
    1. Dank Kein Zugriff
    2. Literaturverzeichnis Kein Zugriff

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