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Monographie Kein Zugriff

Das Berufsrecht der Reichsnotarordnung vom 13. Februar 1937 und die Auswirkungen auf die Selbstständigkeit der notariellen Standesvertretung

Unter besonderer Berücksichtigung der Notare im Rheinland
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Die Entwicklung des deutschen Notariats nach dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war gekennzeichnet durch die Entstehung mannigfaltiger Kodifikationen zur Regelung des Berufsrechts in den einzelnen Ländern. Auf der Ebene der notariellen Standesvertretung hatten sich bis 1933 zahlreiche Notariatsvereine herausgebildet, die dank ihrer charismatischen Funktionäre und der in Eigenregie herausgegebenen Notarzeitschriften bald über große Eigenständigkeit und überregionalen Einfluss verfügten.

Die Arbeit untersucht die Bestrebungen des NS-Gesetzgebers, das Notariatsrecht zu vereinheitlichen und die traditionsreiche Lobby „gleichzuschalten“. Bezüglich der Darstellung der Entstehungsgeschichte der Reichsnotarordnung vom 13. Februar 1937 und der Exegese des in ihr verankerten notariellen Berufsrechts wird ein Abgleich des Gesetzesrechts mit den Reformwünschen der Praktiker vorgenommen. Es wird gezeigt, dass die Kodifikation zwar einen aus Sicht der damaligen Reformer unbefriedigenden Kompromiss darstellte, dass sie aber letztlich als taugliches Berufsrecht in Form der Bundesnotarordnung von 1961 weiterleben durfte. Neben der berufsrechtlichen Ebene werden die zur Auflösung der Notarvereine führenden Vorgänge analysiert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Rheinischen Notaren, die mit dem „Coelner Verein für das Notariat“ über den traditionsreichsten Zusammenschluss seiner Art verfügten.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-5444-4
ISBN-Online
978-3-8452-2223-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften zum Notarrecht
Band
17
Sprache
Deutsch
Seiten
214
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
    1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 14
    2. Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 14 - 18
    3. Quellenlage Kein Zugriff Seiten 18 - 21
    4. Gang der Darstellung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
      1. Ausgangslage: Mannigfaltigkeit der Notarrechtsordnungen in den Ländern nach dem Ende des Altreichs Kein Zugriff Seiten 25 - 32
      2. Vereinheitlichungsbestrebungen bis 1933: erste Entwürfe einer reichseinheitlichen Notariatsordnung Kein Zugriff Seiten 32 - 38
      1. Ausgangslage: Unabhängige, traditionsreiche Notarvereine Kein Zugriff Seiten 38 - 40
      2. Meinungspluralität durch Vielfalt der Notarzeitschriften Kein Zugriff Seiten 40 - 42
        1. Erlangung der Regelungskompetenz: Art. 5 des Ersten Gesetzes zur Überleitung der Rechtspflege auf das Reich Kein Zugriff
        2. Vereinheitlichung des Haftungs- und Gebührenwesens Kein Zugriff
      1. Ideologische Grundsteinlegung: außerordentlicher deutscher Notartag in München Kein Zugriff Seiten 52 - 56
        1. Entwurf einer Reichsnotariatsordnung der „Reichsfachgruppe Notare im BNSDJ“ Kein Zugriff
        2. Erster Referentenentwurf des Reichsjustizministeriums vom 15. Januar 1936 Kein Zugriff
        3. Modifizierter Referentenentwurf des Reichsjustizministeriums vom 9. Dezember 1936 Kein Zugriff
        4. Inkrafttreten der Novelle Kein Zugriff
        1. „Rechtswahrer auf dem Gebiet vorsorgender Rechtspflege“: das Berufsbild des Notars und die Voraussetzungen seiner Ernennung Kein Zugriff
        2. Nurnotariat als gesetzliches Ziel Kein Zugriff
        3. Die sachliche Zuständigkeit der Notare Kein Zugriff
        4. Ausbildung der Notariatsassessoren Kein Zugriff
        5. Die Haftung der Notare und Assessoren für Amtspflichtverletzungen Kein Zugriff
        6. Staatsaufsicht und Dienststrafverfahren Kein Zugriff
        7. Verkammerung Kein Zugriff
        8. Inkrafttreten und Übergangsvorschriften Kein Zugriff
        9. Exkurs: Dienstordnung für Notare (RDO) vom 5. Juni 1937 Kein Zugriff
        10. Zusammenfassung Kein Zugriff
          1. Beitritt des Deutschen Notarvereins zum BNSDJ Kein Zugriff
          2. Errichtung der ersten Reichsnotarkammer als Rechtsnachfolgerin des Vereins Kein Zugriff
          3. Gründung der „Reichsfachgruppe Notare im BNSDJ“ Kein Zugriff
          4. Zusammenfassung Kein Zugriff
          1. Beitritt des Rheinischen Notarvereins zum BNSDJ Kein Zugriff
          2. Liquidierungsbeschluss Kein Zugriff
          3. Auswirkungen auf die rechtspolitische und ständische Arbeit Kein Zugriff
          4. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. Vorstandswechsel beim Deutschen Notarverein Kein Zugriff
        2. Besetzung des Vorstands bei der ersten Reichsnotarkammer Kein Zugriff
        3. Vorstandswechsel beim Rheinischen Notarverein Kein Zugriff
        4. Zusammenfassung Kein Zugriff
        1. Auflösung der Ländemotarzeitschriften Kein Zugriff
        2. Personelle Gleichschaltung der Schriftleitung bei der DNotZ Kein Zugriff
        3. Auswirkungen der personellen Gleichschaltung auf die wissenschaftliche Qualität der DNotZ Kein Zugriff
        4. Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. Reichsebene: Die zweite Reichsnotarkammer Kein Zugriff Seiten 165 - 173
        1. Vorstand Kein Zugriff
        2. Auswirkungen auf die rechtspolitische und ständische Arbeit Kein Zugriff
    1. Die Reichsnotarordnung vom 13. Februar 1937 als Vorbild der Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 Kein Zugriff Seiten 181 - 184
  3. Zusammenfassung, Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 185 - 191
    1. Carl Wolpers Kein Zugriff Seiten 192 - 197
    2. Robert Gonnella Kein Zugriff Seiten 197 - 202
  4. Quellenverzeichnis – archivarische Quellen: Kein Zugriff Seiten 203 - 206
  5. Literaturverzeichnis: Kein Zugriff Seiten 207 - 214

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