
Zumutung Demokratie
Ein Essay- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6501
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Demokratie braucht Gemeinschaft. Denn sie setzt voraus, dass jeder Einzelne bereit ist, sich mit anderen Menschen zu einem Gemeinwesen zusammenfassen zu lassen. In letzter Zeit aber scheint diese Grundanforderung der Demokratie gefährdeter zu sein denn je. Die Verfassungsrechtlerin Sophie Schönberger untersucht, welche Zumutungen und Versprechen grundsätzlich in dem «Wir» liegen, das für jede Demokratie konstituierend ist, und wie die Demokratie als Regierungs- wie als Lebensform dem Zusammenfinden und dem Auseinanderdriften der Individuen begegnet. «Die Hölle», so wusste Jean-Paul Sartre, «das sind die Anderen». In eine besondere Spielart dieser Hölle versetzt uns die Demokratie, die uns als Staatsform nicht nur ein großes Versprechen politischer Freiheit macht, sondern auch die Zumutung auferlegt, die «Anderen» mit all ihren abweichenden Meinungen, Bedürfnissen und Interessen tatsächlich zu ertragen. Die zunehmenden inneren Widerstände, denen demokratische Systeme aktuell verstärkt ausgesetzt sind, zeigen, dass diese Zumutung mittlerweile in wachsendem Maße als unerträglich erlebt wird und die Krise der Demokratie in besonderer Weise eine Krise der Gemeinschaft, des Einanderaushaltens und des Zusammenfindens ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-406-80008-5
- ISBN-Online
- 978-3-406-80010-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6501
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 189
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- I. Einleitung: Wellen der Demokratie Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Der «Andere» – eine demokratische Zumutung Kein Zugriff
- Wen halten wir aus? Kein Zugriff
- Zusammen allein? Demokratische Versprechen der Gemeinsamkeit Kein Zugriff
- Die Entfaltung des Ich und seine Darstellung im Ihr Kein Zugriff
- Meine Freiheit, Deine Freiheit, unsere Freiheit Kein Zugriff
- Ich mit mir: sich selbst ertragen Kein Zugriff
- Kein Du, kein Ihr, nur Ich und Wir. Vom Kerngeschäft des Populismus Kein Zugriff
- Miteinander regieren Kein Zugriff
- Miteinander reden Kein Zugriff
- Miteinander leben Kein Zugriff
- V. Schluss: Begegnungen Kein Zugriff Seiten 151 - 156
- Literatur Kein Zugriff Seiten 157 - 166
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 167 - 188
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 189 - 189




