Zeichenspiele
Archäologie und Signatur der Moderne- Autor:innen:
- Reihe:
- Litterae, Band 239
- Verlag:
- 01.03.2019
Zusammenfassung
Als Zeichenspiel bezeichnen die Aufsätze zur deutschen, französischen und amerikanischen Literatur den Sachverhalt, dass sich literarische Texte schon im Übergang zur Romantik, entschieden aber in der Moderne und Postmoderne vom Paradigma der bloßen Abbildung von Wirklichkeit zu lösen beginnen. Mit wechselnden methodischen Ansätzen beschreiben die Essays die sich daraus ergebenden unterschiedlichen Textstrategien. Darüber hinaus erschließen sie zugleich deren Bezug auf Zeichenordnungen jenseits der Literatur. Der erste Teil des Bandes wendet sich Wechselbeziehungen zwischen psychischen Prozessen und dem literarischem Text zu, der zweite beschreibt, wie Literatur auf das traditionelle visuelle Medium der Malerei und die neuen Medien von Fotographie und Film antwortet. Der dritte Teil befasst sich mit der literarischen Transformation gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, der vierte skizziert Wandlungen der Funktionsregeln des ästhetischen Textes selbst. Behandelt werden Texte unter anderem von Chamisso, Nerval, Goethe, Kafka, Thomas Mann, Grass, Proust und Auster.
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Bibliographische Angaben
- Erscheinungsjahr
- 2019
- Erscheinungsdatum
- 01.03.2019
- ISBN-Print
- 978-3-96821-617-1
- ISBN-Online
- 978-3-96821-729-1
- Verlag
- Rombach Wissenschaft, Baden-Baden
- Reihe
- Litterae
- Band
- 239
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 572
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Zur Einführung in diesen Band Kein Zugriff Seiten 7 - 34
- Schrift der Natur und Zeichen des Selbst Peter Schlemihls wundersame Geschichte im Zusammenhang von Chamissos Texten Kein Zugriff Seiten 37 - 60
- Kafka als phantastischer Erzähler Kein Zugriff Seiten 61 - 78
- Vernünftiger Traum und wahnhafte Vernunft Zu Gérard de Nervals Aurélia Kein Zugriff Seiten 79 - 102
- Vater, Mutter und Sohn Der Familiencode des Thomas Mann Kein Zugriff Seiten 103 - 124
- Text, Bild und Gedächtnis Goethes Erzählen im Mann von fünfzig Jahren und in den Wanderjahren Kein Zugriff Seiten 127 - 150
- Schrift-Bilder und Bilder-Schriften Zu einer Beziehung zwischen Literatur und Malerei Kein Zugriff Seiten 151 - 178
- Der Kinogeher Peter Handke und der Film Kein Zugriff Seiten 179 - 192
- Das Auge der Erinnerung Fotografie in Texten der klassischen Moderne und im Film von Michelangelo Antonioni Kein Zugriff Seiten 193 - 206
- Prousts Schule des Sehens Kein Zugriff Seiten 207 - 230
- Literatur des zwanzigsten Jahrhunderts im Film Kein Zugriff Seiten 231 - 256
- Der Boxer in der Soutane Bemerkungen zum Sport im Blick der Schriftkultur Kein Zugriff Seiten 259 - 278
- Von der Westfront in den Kaukasus Ernst Jüngers Kriege Kein Zugriff Seiten 279 - 302
- Hirn und Herz Stalingrad als Gegenstand ideologischer und literarischer Diskurse Kein Zugriff Seiten 303 - 324
- Repräsentanz und Selbstprüfung Thomas Mann in der Emigration Kein Zugriff Seiten 325 - 350
- Das »Dilemma der Geschichte« Benn und Brecht im Nachkriegsdeutschland Kein Zugriff Seiten 351 - 380
- Umschreiben und Erschreiben Das Erinnern der Katastrophe bei Semprún und Sebald Kein Zugriff Seiten 381 - 400
- Intellektueller Diskurs und ästhetische Strategie Zu Günter Grass Roman Ein weites Feld Kein Zugriff Seiten 401 - 420
- 9/11: Interpretation des Desasters als Desaster der Interpretation Kein Zugriff Seiten 421 - 440
- Die Modernität von Thomas Manns Doktor Faustus Kein Zugriff Seiten 443 - 464
- Kontinuität der Diskontinuität Zur Frage der »klassischen Moderne« bei Musil, Proust und Joyce Kein Zugriff Seiten 465 - 492
- Stillstand in der Bewegung Kafkas Revokation der Utopie im Amerika-Roman Kein Zugriff Seiten 493 - 514
- Paul Austers Moon Palace im Kontext von Moderne und Postmoderne Kein Zugriff Seiten 515 - 542
- Von der Kreativität des Einzelnen und ihrer Subversion Kein Zugriff Seiten 543 - 566
- Drucknachweise Kein Zugriff Seiten 567 - 570
- Bildverzeichnis Kein Zugriff Seiten 571 - 572





