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Monographie Teilzugriff
Die phantastische Gabe des Gegen-Gedächtnisses
Ethik und Ästhetik in Thomas Bernhards »Auslöschung«- Autor:innen:
- Reihe:
- Lettre
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Bislang gingen die meisten Interpreten davon aus, dass die »Auslöschung« das einzige tatsächlich realisierte Wahnsinnsprojekt eines bernhardschen Protagonisten ist. Viele kritisierten diese »ungeheure Schrift«, in der alles ausgelöscht und zugleich an ein KZ-Opfer erinnert werden soll, als moralischen Fehltritt. Thomas Meyer zeigt jedoch: Die Memorialpolitik der »Auslöschung« fördert ganz anderes zutage: ein Gegen-Gedächtnis, ein anderes (Ge-)Denken, das die gutgläubige Ideologie der Erinnerungsimperative durchkreuzt. »Auslöschung« ist eine unmögliche Möglichkeit, ein phantastischer Traum(a)text, der seine Realisierung nur träumt und trotzdem ein ethisches und literarisches Programm verfolgt.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8376-2849-4
- ISBN-Online
- 978-3-8394-2849-8
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Lettre
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 340
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Vollzugriff Seiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
- Inhalt Vollzugriff Seiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- 1. Herkunftskomplex Kein Zugriff Seiten 19 - 46
- 2. Mnemotechnik der Auslöschung Kein Zugriff Seiten 47 - 98
- 1. Zukunftskomplex Kein Zugriff Seiten 101 - 150
- 2. Die ungeheure Schrift Kein Zugriff Seiten 151 - 276
- 3. Die Gabe des Gegen-Gedächtnisses Kein Zugriff Seiten 277 - 322
- Siglen Kein Zugriff Seiten 323 - 324
- Literatur Kein Zugriff Seiten 325 - 340





