
Schwarze Tage
Roms Kriege gegen Karthago- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Sommer 216 v.Chr. – der Karthager Hannibal hat in einem strategischen Coup die Alpen überquert und dezimiert in einer Serie von Schlachten die römischen Truppen. Der Name CANNAE, wo mindestens 50 000 Legionäre den Tod gefunden haben, steht wie ein Menetekel über Rom. Droht den Römern ein weiterer dies ater, ein neuerlicher schwarzer Tag? – Doch als die letzte Schlacht der Punischen Kriege geschlagen ist, liegt Karthago in Trümmern, und Rom beginnt seinen Aufstieg zum Weltreich.
«Ich habe Angst vor der Zukunft, dass vielleicht einmal ein Anderer unserer Vaterstadt dasselbe Urteil spricht», so soll der Feldherr Scipio im Jahr 146 unter Tränen zu dem Historiker Polybios gesprochen haben, als er in die brennenden Ruinen Karthagos blickte. Er selbst hatte den Befehl gegeben, die antike Metropole, die über Jahrhunderte hinweg den Gang der Geschichte am Mittelmeer maßgeblich geprägt hatte, in Schutt und Asche zu legen. Siebzehn Tage soll Karthago gebrannt haben. Die Stadt wurde damals vollständig zerstört, ihre Stätte verflucht; die überlebenden Bewohner wurden in die Sklaverei verkauft. Seinen Soldaten gestattete der Oberbefehlshaber wegzuschaffen, so viel sie eben tragen konnten. Die Epoche, die mit dem Ausbruch des Ersten Punischen Krieges 264 begann und mit der Zerstörung Karthagos ihren Abschluss fand, ist die dynamischste Phase der Geschichte nicht nur der römischen Republik, sondern der gesamten antiken Mittelmeerwelt. In ihrer machtpolitischen Architektur blieb damals buchstäblich kein Stein mehr auf dem anderen, und auch die innere Struktur der römischen Gesellschaft wandelte sich von Grund auf.
Michael Sommer bietet in dem vorliegenden Band nicht nur eine spannende und informative Gesamtdarstellung der Ereignisse, sondern er leuchtet zudem kenntnisreich die Hintergründe dieses Konflikts aus und stellt die Protagonisten und ihre Motive während der verschiedenen Entwicklungsphasen des Konflikts vor. So wird schließlich deutlich, weshalb Rom und die Mittelmeerwelt 264 in eine Periode krisenhafter Beschleunigung eintraten und warum diese mit Roms Triumph und Karthagos Vernichtung endete.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-406-76720-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-76722-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 370
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 13
- «Poenus plane est!» Kein Zugriff
- «Die ganze Oikoumene»: Polybios Kein Zugriff
- Jenseits von Polybios Kein Zugriff
- Krieg Kein Zugriff
- Macht Kein Zugriff
- Bewährung Kein Zugriff
- 1. Mittelmeer Kein Zugriff Seiten 41 - 44
- Qart-Ḥadašt Kein Zugriff
- Auf dem Weg zur maritimen Großmacht Kein Zugriff
- Phönizier und Griechen auf Sizilien Kein Zugriff
- Karthago gegen Syrakus Kein Zugriff
- Die Wölfin erwacht Kein Zugriff
- Friedliche Koexistenz Kein Zugriff
- Söhne des Mars Kein Zugriff
- Entscheidung in Rom Kein Zugriff
- Casus Belli Kein Zugriff
- Der Krieg um Sizilien (264–257) Kein Zugriff
- Der Libysche Krieg und sein Nachspiel (256–248) Kein Zugriff
- Die Feldzüge der Karthager unter Hamilkar (247–241) Kein Zugriff
- Entscheidung Kein Zugriff
- Frieden Kein Zugriff
- Krieg ohne Gnade Kein Zugriff
- Die großen Inseln Kein Zugriff
- Ligurien und die Celtica Kein Zugriff
- Illyricum Kein Zugriff
- Iberien Kein Zugriff
- Der Vertrag Kein Zugriff
- Schritte in den Krieg Kein Zugriff
- Über die Alpen Kein Zugriff
- «Wir sind in einer großen Schlacht besiegt worden» Kein Zugriff
- Verbrannte Erde Kein Zugriff
- Cannae und die Folgen Kein Zugriff
- Iberien Kein Zugriff
- Griechenland Kein Zugriff
- Sizilien und Sardinien Kein Zugriff
- Italien Kein Zugriff
- Afrika Kein Zugriff
- Hannibal Kein Zugriff
- Scipio Africanus Kein Zugriff
- Massinissa Kein Zugriff
- Der Tag von Pydna Kein Zugriff
- Der Tag von Eleusis Kein Zugriff
- Die Grenzen instrumenteller Macht I: Iberien Kein Zugriff
- Die Grenzen instrumenteller Macht II: Korinth Kein Zugriff
- Die Grenzen instrumenteller Macht III: Rom Kein Zugriff
- Endspiel Kein Zugriff
- Scipios Tränen Kein Zugriff
- Colonia Iunonia Carthago Kein Zugriff
- La malheureuse Carthage Kein Zugriff
- ACHT: SCHLUSS Kein Zugriff Seiten 289 - 301
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 301 - 328
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 328 - 350
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 350 - 351
- Ortsregister Kein Zugriff Seiten 351 - 356
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 356 - 363
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 363 - 370
- Karte Kein Zugriff Seiten 370 - 370




