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Sammelband Kein Zugriff

Dichtung und Zeitgeschichte – Ovids „Fasti" als augusteischer Wissensspeicher

Herausgeber:innen:
Reihe:
Spudasmata, Band 199
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Ovids Kalendergedicht „Fasti" entstand in einer Phase des politischen Umbruchs: Augustus funktionalisierte den Kalender in dieser Zeit nicht nur als Medium der Zeitordnung, sondern auch der kulturellen Identitätsstiftung, um seine entstehende monarchische Ordnung zu legitimieren. Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen die „Fasti" im Spannungsfeld von Dichtung und Zeitgeschichte als poetische Aushandlung kalendarischen Wissens – mit all seinen politischen, poetologischen und kulturellen Dimensionen. Im Zentrum der Beiträge steht daher die Frage nach dem aitiologischen Wissen von Ovids Kalender, seiner Rolle in Roms Erinnerungsdiskurs und der unterhaltenden Reflexion augusteischer Themen.
Mit Beiträgen von Lisa Cordes | Therese Fuhrer | Simon Grund | Robert Kirstein | Maud Pfaff-Reydellet | Wolfgang Polleichtner | Dennis Pulina | Darja Šterbenc Erker | Gareth D. Williams

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-487-17171-5
ISBN-Online
978-3-487-17172-2
Verlag
Georg Olms Verlag, Baden-Baden
Reihe
Spudasmata
Band
199
Sprache
Deutsch
Seiten
342
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
  1. Simon Grund, Dennis Pulina
    1. 1. Dichtung: Zur poetischen Originalität des elegischen Kalenderkommentars Kein Zugriff
    2. 2. Zeitgeschichte – Die Fasti und der ‚augusteische Diskurs‘ Kein Zugriff
    3. 3. Die Beiträge des vorliegenden Bandes Kein Zugriff
      1. Primärliteratur Kein Zugriff
      2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    1. Lisa Cordes
      1. Einleitung: Kalender und Politik, Herrscherlob und Subversion Kein Zugriff
        1. Lobpreis von Bauwerken Kein Zugriff
        2. Darstellung eines Mitglieds des Kaiserhauses als Inspirationsquelle Kein Zugriff
        3. Panegyrische vaticinia ex eventu Kein Zugriff
        4. Sprecherwechsel Kein Zugriff
        1. Menschengemachte und natürliche Zeit, Deutung und Fakt Kein Zugriff
      2. Positionierung zwischen etablierten Textsorten und Wahrheitsreflexion Kein Zugriff
      3. Fazit und Ausblick Kein Zugriff
        1. Primärliteratur Kein Zugriff
        2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    2. Simon Grund, Robert Kirstein
      1. 1. Introduction – Establishing an Approach Kein Zugriff
        1. Unreliable Fasti? Kein Zugriff
        2. Logic – ‘and’ Conversation Kein Zugriff
        3. Reconsidering Terms and Concepts Kein Zugriff
        4. ‘facta canam’ Kein Zugriff
        5. Variant Aetiologies Kein Zugriff
      2. 3. Contingency and Balance: Antiquarian Knowledge and the Augustan Zeitgeist Kein Zugriff
        1. Text and Translation Kein Zugriff
        2. Literature Kein Zugriff
    3. Maud Pfaff–Reydellet
      1. Einleitung Kein Zugriff
      2. 1. Ovids Fasti als didaktisches Gedicht Kein Zugriff
      3. 2. Das in den Fasti vermittelte Wissen Kein Zugriff
      4. 3. Die Anlage der Fasti als geeignete Form für die Vermittlung eines ‚Weltinventars‘ Kein Zugriff
      5. 4. Fazit: Der individuelle Weg durch das ‚Weltinventar‘ Kein Zugriff
        1. Primärliteratur Kein Zugriff
        2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    1. Gareth Williams
      1. Ovid’s Fasti Re–Made: On Romulus, Numa, and the Added Months Kein Zugriff
        1. The poetics of Mars Kein Zugriff
        2. Romulus and Hersilia Kein Zugriff
        3. Numa and Egeria Kein Zugriff
        4. The Parilia and Rome’s foundation Kein Zugriff
        5. The Lemuria Kein Zugriff
        1. The Numan ‘riposte’ to Mars–Romulus Kein Zugriff
        2. Romulus, Remus, and the Lupercalia Kein Zugriff
        3. Romulus, Remus, and the wolf Kein Zugriff
        4. Flagellation by goatskin Kein Zugriff
        5. The Quirinalia, Romulus’ deification, and the Feast of Fools Kein Zugriff
        6. The Parentalia (2,533–570) in light of the Lemuria (5,419–492) Kein Zugriff
      2. 3. Where to position February and January in the calendar? Kein Zugriff
      3. 4. Romulus, Numa, and Augustus Kein Zugriff
        1. Text and Translation Kein Zugriff
        2. Literature Kein Zugriff
    2. Therese Fuhrer
      1. Vorbemerkungen: Erzählen als Konnotieren von Geschichte Kein Zugriff
      2. Die ,Fehler‘ des Romulus Kein Zugriff
      3. Narrative Strategien negativer Konnotierung Kein Zugriff
      4. Drei Kommentare zu Schlachtengedenktagen Kein Zugriff
      5. Fazit: Die Fasti als Dokument menschlicher Fallibilität Kein Zugriff
        1. Primärliteratur Kein Zugriff
        2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    3. Dennis Pulina
      1. 1. Vorüberlegung: Helden und ihr Platz im Kalender Kein Zugriff
      2. 2. Euander: Entheroisierung durch Veralltäglichung Kein Zugriff
      3. 3. Augustus: Ein sakraler Ehrentitel überragt jeden Katalog menschlicher Heldentaten Kein Zugriff
      4. 4. Marcus Curtius – ein verblasster Held Kein Zugriff
      5. 5. Die Schlacht am Cremera: Ein Erinnerungsort für den, der nicht kämpft Kein Zugriff
      6. 6. Fazit Kein Zugriff
        1. Primärliteratur Kein Zugriff
        2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    1. Wolfgang Polleichtner
      1. I Kein Zugriff
      2. II Kein Zugriff
      3. III Kein Zugriff
      4. IV Kein Zugriff
      5. V Kein Zugriff
      6. VI Kein Zugriff
      7. VII Kein Zugriff
      8. VIII Kein Zugriff
        1. Primärliteratur Kein Zugriff
        2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
    2. Darja Šterbenc Erker
      1. 1. Ovids Fasti: humorvolle aitiologische Elegie Kein Zugriff
      2. 2. Fasti Kein Zugriff
      3. 3. Transformation der aitiologischen Elegie Kein Zugriff
      4. 4. Vergöttlichung als Belohnung für eine Vergewaltigung Kein Zugriff
      5. 5. Flora in den Fasti Praenestini und in Ovids Fasti Kein Zugriff
      6. 6. Mythentravestie und die göttliche Mitwirkung bei der Geburt des Gottes Mars Kein Zugriff
      7. 7. Die göttliche Mitwirkung bei der Geburt des Urion/Orion Kein Zugriff
      8. 8. Mater Florum und die Elegie Kein Zugriff
      9. 9. Flora, dichterische Inspiration und die Unsterblichkeit der Dichtung Kein Zugriff
      10. 10. Fazit: Fasti als satirische Transformation der aitiologischen Elegie Kein Zugriff
        1. Primärliteratur Kein Zugriff
        2. Forschungsliteratur Kein Zugriff
  2. Register Kein Zugriff Seiten 331 - 342

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