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Il difficile amalgama

Giustizia e codici nell'Europa di Napoleone
Autor:innen:
Reihe:
Rechtsprechung, Band 31
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Das Buch befasst sich mit dem Export des französischen „Modells“ des Rechts und der Justiz, zuerst in den Jahren nach der Revolution und dann während der Napoleonischen Zeit, als breite Teile Europas direkt als neue Départements unter die Herrschaft Frankreichs fielen und ab 1804 das in Europa hegemoniale Empire unter Kaiser Napoleon Bonaparte bildeten (1794–1814). Frankreich verfolgte das Ziel einer vollkommenen Assimilation: Nichts sollte wie vor der Eroberung sein und die Einwohner der eroberten Gebiete „französische Bürger“ schlechthin werden. In der Welt des Rechts und der Justiz sollten die langen Traditionen, Stile und Denkweisen den neuen, anscheinend „modernen“ Gesetzbüchern und Verfahren weichen. Europa fand sich somit, erstmals in seiner Geschichte, mit dem Versuch einer vollkommenen Globalisierung konfrontiert. Der Kontinent, wo früher Partikularismus und Lokalmentalitäten geherrscht hatten, sollte jetzt, unter dem Zepter Napoleons, einig werden. Anhand einer breiten Zusammenstellung von Quellen weist der Autor nach, dass die von Paris energisch verfolgte Vernichtung jeglichen Partikularismus und jeglicher Tradition im Bereich des Rechts und der Justiz versagte: In den Gerichtssälen sowie in der Praxis konnte das „alte“ Recht überleben und Elemente der „einheimischen“ Justiz blieben erhalten. Allem Anschein zum Trotz blieb das Europa des Rechts und der Justiz nach wie vor partikulär und geteilt.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-465-04135-1
ISBN-Online
978-3-465-14135-8
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Rechtsprechung
Band
31
Sprache
Italienisch
Seiten
682
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XXII
  2. Prefazione Kein Zugriff Seiten XXIII - XXIV
  3. Introduzione Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. I.1 Il Belgio Kein Zugriff Seiten 11 - 146
    2. I.2 La Renania Kein Zugriff Seiten 147 - 224
    3. I.3 L’Italia: i territori annessi alla Francia Kein Zugriff Seiten 225 - 238
    4. I.4 Il Piemonte Kein Zugriff Seiten 239 - 378
    5. I.5 La Toscana Kein Zugriff Seiten 379 - 456
    6. I.6 Gli "Stati Romani" Kein Zugriff Seiten 457 - 518
    7. I.7 La Catalogna Kein Zugriff Seiten 519 - 582
    1. II.1 Consenso o piaggeria? I magistrati di fronte a "Napoleone legislatore" Kein Zugriff Seiten 585 - 598
    2. II.2 La giurisprudenza delle corti d’appello dei territori annessi Kein Zugriff Seiten 599 - 664
  4. Conclusione: L’impossibile assimilazione al "modello" francese Kein Zugriff Seiten 665 - 674
  5. Bibliografia Kein Zugriff Seiten 675 - 682

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