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Monographie Kein Zugriff

Der pharmakologisch verbesserte Mensch

Leistungssteigernde Mittel als gesellschaftliche Herausforderung
Autor:innen:
Verlag:
 2012

Zusammenfassung

Seit einiger Zeit wird diskutiert, ob die gezielte »Verbesserung« menschlicher Fähigkeiten durch pharmakologische Substanzen – meist unter dem Begriff »Enhancement« gefasst – eine wünschenswerte Aufgabe der modernen Biowissenschaften ist. Zugleich sind Veränderungen der Arzneimittelnachfrage und -nutzung (Lifestyle-Medikamente) sowie der lauter werdende Ruf nach einer »wunscherfüllenden Medizin« zu registrieren. Dieses Buch bietet die bislang umfassendste Darstellung zum Stand der Möglichkeiten, mentale Leistungen pharmakologisch zu beeinflussen, sowie zur arznei-, lebensmittel- und gesundheitsrechtlichen Regulierung entsprechender Substanzen. Orientiert an einer systematischen Auswertung sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse zur Dopingproblematik im Leistungs- und Breitensport beschreiben die Autoren mögliche zukünftige Dynamiken der Medikamentennutzung in Beruf und Alltag. Sie betrachten den »pharmakologisch verbesserten Menschen« nicht als unaufhaltsame Zukunftsvision, sondern diskutieren mögliche Konsequenzen einer weiteren Medikalisierung der Gesellschaft für das Gesundheitssystem sowie Auswirkungen auf die individuellen Kompetenzen zur Problembewältigung in Alltags- und Arbeitssituationen.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2012
ISBN-Print
978-3-8360-8134-4
ISBN-Online
978-3-8452-7022-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzung
Band
34
Sprache
Deutsch
Seiten
313
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 9
  2. ZUSAMMENFASSUNG Kein Zugriff Seiten 10 - 35
    1. 1. Hintergrund und zentrale Aspekte des Themas Kein Zugriff
    2. 2. Beauftragung, Zielsetzung und Vorgehensweise Kein Zugriff
    3. 3. Kooperation mit Gutachterinnen und Gutachtern Kein Zugriff
    4. 4. Aufbau des Berichts Kein Zugriff
    5. 5. Zur Verwendung des Begriffs Enhancement Kein Zugriff
      1. 1.1 Menschliche Leistungen Kein Zugriff
      2. 1.2 Menschliche Fähigkeiten Kein Zugriff
      3. 1.3 Möglichkeiten und Grenzen der Quantifizierung von Leistungen und Fähigkeiten Kein Zugriff
      4. 1.4 Biologische Grundlagen Kein Zugriff
    1. 2. Ansatzpunkte und Grenzen der Verbesserung menschlicher Fähigkeiten Kein Zugriff
      1. 3.1 Psychostimulanzien Kein Zugriff
      2. 3.2 Substanzen gegen Dopaminmangel Kein Zugriff
      3. 3.3 Antidepressiva Kein Zugriff
      4. 3.4 Antidementiva Kein Zugriff
      5. 3.5 Beta-Blocker Kein Zugriff
      6. 3.6 Mögliche zukünftige Neuroenhancer? Kein Zugriff
      1. 4.1 Substanzen aus dem Bereich Heilpflanzen und Naturmedizin Kein Zugriff
      2. 4.2 B-Vitamine Kein Zugriff
      3. 4.3 Ungesättigte Fettsäuren Kein Zugriff
      4. 4.4 Tyrosin Kein Zugriff
      1. 5.1 Psychologisch fundierte Trainingsmaßnahmen Kein Zugriff
      2. 5.2 Nichtinvasive technische Mittel Kein Zugriff
    2. 6. Fazit Kein Zugriff
    1. 1. Substanzdefinition und Abgrenzung Kein Zugriff
      1. 2.1 Missbrauchsprinzip Kein Zugriff
      2. 2.2 Unterkategorien, Verkehrsfähigkeit Kein Zugriff
      3. 2.3 Wirksamkeitsnachweis und Informationspflichten Kein Zugriff
      4. 2.4 Marktakteure: Einstellungen und Verhalten Kein Zugriff
      1. 3.1 Verbotsprinzip mit Erlaubnisvorbehalt Kein Zugriff
      2. 3.2 Arzneimittelforschung: Standards für die Wissensgenerierung und Zulassung Kein Zugriff
      3. 3.3 Verkehrsfähigkeit Kein Zugriff
      4. 3.4 Information und Werbung Kein Zugriff
      5. 3.5 Apotheker und Ärzte: Schlüsselpersonen für das Inverkehrbringen und den Gebrauch Kein Zugriff
      6. 3.6 Kostenträger und Gesundheitsmärkte Kein Zugriff
      1. 4.1 Empirische Befunde zur pharmakologischen Leistungssteigerung Kein Zugriff
      2. 4.2 Umgang mit möglichen Folgekosten durch die Einnahme von (Enhancement-)Substanzen Kein Zugriff
    2. 5. Fazit Kein Zugriff
      1. 1.1 Definitions- und Abgrenzungsprobleme Kein Zugriff
      2. 1.2 Ethische Prinzipien nach Beauchamp und Childress Kein Zugriff
      3. 1.3 Sorgen um die Zukunft der menschlichen Natur Kein Zugriff
      1. 2.1 Grenzverschiebungen im engeren Bereich der Medizin: Krankheit, Gesundheit, Heilung, Verbesserung Kein Zugriff
      2. 2.2 Die Subjektebene: Aneignungsformen zwischen sozialem Druck und eigener Gestaltung Kein Zugriff
      3. 2.3 Sozioökonomische Entgrenzungen: vom Gesundheitswesen zum Gesundheitsmarkt Kein Zugriff
    1. 3. Fazit Kein Zugriff
      1. 1.1 Akteure der pharmakologischen Wirkstoffforschung und -entwicklung Kein Zugriff
      2. 1.2 Bisherige Entwicklungs- und Verbreitungspfade Kein Zugriff
      1. 2.1 Bisherige rechtliche Restriktionen – notwendige Veränderungen Kein Zugriff
      2. 2.2 Forschung und Entwicklung vor Marktzulassung Kein Zugriff
      3. 2.3 Anforderungen an eine Langzeitüberwachung Kein Zugriff
      4. 2.4 Mögliche Konsequenzen für das Gesundheitssystem Kein Zugriff
      5. 2.5 Rückwirkungen auf das Innovationssystem Kein Zugriff
      6. 2.6 Fazit: mögliche Auslösebedingungen des Erweiterungsszenarios Kein Zugriff
    1. 1. Zum Dopingdiskurs: Argumentationen und Rechtfertigungsmuster Kein Zugriff
    2. 2. Dopingspirale: Quantitätsgesetz und Drop-out Kein Zugriff
    3. 3. Pharmakologische Leistungssteigerung: abweichendes, aber angepasstes Verhalten? Kein Zugriff
    4. 4. Pathologische Aspekte der Hochleistung Kein Zugriff
    5. 5. Prävention: Strategien gegen eine weitere Medikalisierung? Kein Zugriff
    6. 6. Fazit Kein Zugriff
  3. VII. RESÜMEE UND HANDLUNGSFELDER Kein Zugriff Seiten 276 - 288
    1. 1. In Auftrag gegebene Gutachten Kein Zugriff
    2. 2. Weitere Literatur Kein Zugriff
    1. 1. Tabellenverzeichnis Kein Zugriff
    2. 2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
    3. 3. Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff

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