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Monographie Kein Zugriff

Geburtenkontrolle als Menschenrecht

Die Diskussion um globale Überbevölkerung seit den 1940er Jahren
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Die Bedeutung von Menschenrechten für Debatten über »Überbevölkerung« und globale Reproduktionspolitik seit den 1940er Jahren.Ängste vor einer »Überbevölkerung« des Planeten gewannen in den vierziger Jahren rapide an Bedeutung und begleiten uns bis in die Gegenwart. Regierungen, NGOs, die Vereinten Nationen, die katholische Kirche, Völkerrechtler und Frauenorganisationen diskutierten in den vergangenen Jahrzehnten kontrovers darüber, ob das Bevölkerungswachstum zu Problemen führe, und wie darauf zu reagieren sei. Im Mittelpunkt dieser Debatte stand von Beginn an die Frage, ob individuelle Entscheidungen über die Familiengröße durch Staaten eingeschränkt werden dürfen, um mögliche negative Konsequenzen abzuwenden. Bedroht das Bevölkerungswachstum Menschenrechte und sind deshalb Programme, die auf Unfruchtbarmachungen zielen, legitim? Oder stellen solche zum Teil mit Zwang durchgesetzten Maßnahmen selbst eine Verletzung der Menschenrechte dar? Roman Birke analysiert diese internationalen Deutungskämpfe über die Auslegung von Menschenrechten und zeigt anhand der Fallbeispiele Indien, Irland, USA und Jugoslawien, welche Bedeutung sie für die Politik von Nationalstaaten haben.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-8353-3641-4
ISBN-Online
978-3-8353-4465-5
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
319
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 28
  3. 1. Nachkriegsordnung. Überbevölkerungsdiskurs und liberaler Internationalismus Kein Zugriff Seiten 29 - 51
  4. 2. Organisationsgründungen. Population Council, IPPF und die Vereinten Nationen Kein Zugriff Seiten 52 - 87
  5. 3. Deklarationen. Staatliche Allianzen und das Menschenrecht auf Familienplanung Kein Zugriff Seiten 88 - 125
  6. 4. Deutungskämpfe. Geschlechterrollen, Religion, Entwicklungspolitik Kein Zugriff Seiten 126 - 169
  7. 5. Neue Akteure. Frauenbewegung und Völkerrechtler Kein Zugriff Seiten 170 - 197
  8. 6. Auslegungen. Nationalstaaten und internationale Resolutionen Kein Zugriff Seiten 198 - 240
  9. 7. Strategiewechsel. Frauenemanzipation und reproduktive Rechte Kein Zugriff Seiten 241 - 275
  10. Schluss Kein Zugriff Seiten 276 - 291
  11. Dank Kein Zugriff Seiten 292 - 294
  12. Abbildungen und Tabellen Kein Zugriff Seiten 295 - 295
  13. Quellen und Literatur Kein Zugriff Seiten 295 - 315
  14. Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 316 - 316
  15. Namenregister Kein Zugriff Seiten 317 - 319

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