Verlorenheit
Ressentiments und verletzte Bedürfnisse in Krisenzeiten- Autor:innen:
- Reihe:
- Gegenwartsfragen
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Das Unbehagen steigt, Krisen sind in aller Munde und immer mehr Menschen fühlen sich in der spätmodernen Gesellschaft fremd und verloren. Dabei verstärken gegenwärtige Konflikte lediglich ein elementares und seit Längerem wachsendes Grundgefühl: Die vormalige Normalität des Lebens ist vorbei. Manfred Prisching begreift die Atmosphäre diffuser Unruhe als Ergebnis verletzter Grundbedürfnisse. Wo verbindliche Werte, die Verwurzelung in einer Gemeinschaft oder elementare Sicherheitsbedürfnisse keinen Ort mehr haben, steigt erst die Irritation, dann entwickeln sich zunehmend Angst, Aggressivität und Ressentiment. Doch wohin driftet eine Gesellschaft, in der jedes polarisierungsfähige Thema und jedes streitfähige Ereignis zum Anlass genommen werden, um den emotionalen »Überdruck« konflikthaft zu inszenieren?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3352-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6262-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Gegenwartsfragen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 172
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Normalitätserosion, Bedürfnisgefährdung und Ressentiments Kein Zugriff Seiten 9 - 24
- Die Durcheinander-Welt: Orientierung Kein Zugriff Seiten 25 - 44
- Der zerrissene Baldachin: Werte Kein Zugriff Seiten 45 - 64
- Entbettungsgefühle: Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 65 - 86
- Wirtschaftsfragilitäten: Wohlstand Kein Zugriff Seiten 87 - 114
- Gewaltbesorgnisse: Sicherheit Kein Zugriff Seiten 115 - 132
- Verlorenheitssteigerung, Unausweichlichkeit und Fragilitätskompetenz Kein Zugriff Seiten 133 - 156
- Literatur Kein Zugriff Seiten 157 - 170
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 171 - 172





