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Zeitdiagnosen!?

Eine Publikation der DGPT
Autor:innen:
Verlag:
 01.08.2022

Zusammenfassung

Zeitdiagnosen nehmen die Gegenwart in den Blick und fordern ein Verständnis aktueller Gegebenheiten aus den Entwicklungen der Vergangenheit heraus. Psychoanalytische Zeitdiagnosen erweitern diesen Fokus, indem sie auf das Unbewusste rekurrieren: auf unbewusste Konflikte, Ängste und Motive, auf Abwehrvorgänge und Kompromissbildungen, so wie sich diese auch in gesellschaftlichen Kollektiven manifestieren. Aktuell ist eine Vielzahl gesellschaftlicher, politischer, sozialer und ökologischer Umbrüche zu beobachten, ein Erstarken nationaler Kräfte, die Wiederaufrichtung von Grenzen, eine beschleunigte Digitalisierung, eine Kultur der Selbstoptimierung, der Verlust der Bindung in der Gemeinschaft und die Leugnung des Klimawandels. Die Autor:innen widmen sich diesen Phänomenen aus psychoanalytischer und psychotherapeutischer Perspektive. Mit Beiträgen vonLothar Bayer, Thomas C. Bender, Cord Benecke, Manfred Beutel, Gudrun Brockhaus, Micha Brumlik, Michael B. Buchholz, Karin A. Dittrich, Natalia Erazo, Mareike Ernst, Rüdiger Eschmann, Clemens Färber, Jeremy Gaines, Alf Gerlach, Benigna Gerisch, Delaram Habibi-Kohlen, Bernd Heimerl, Ewa Kobylinska-Dehe, Berthold König, Helga Krüger-Kirn, Kerstin Sischka, Wilhelm A. Skogstad, Annabell Starck, Martin Teising, Christoph Türcke, Daniel Weimer, Heinz Weiß, Susen Werner, Herbert Will, Hans-Jürgen Wirth und Ralf Zwiebel.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
Erscheinungsdatum
01.08.2022
ISBN-Print
978-3-8379-3155-6
ISBN-Online
978-3-8379-7880-3
Verlag
Psychosozial-Verlag, Gießen
Reihe
Bibliothek der Psychoanalyse
Sprache
Deutsch
Seiten
433
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 12 Rupert Martin
    1. Politik der Wut Kein Zugriff Seiten 15 - 28 Micha Brumlik
    2. Ist die Welt aus den Fugen geraten? Kein Zugriff Seiten 29 - 44 Ewa Kobylinska-Dehe
    3. Brexit – narzisstische Verführung und Selbstschädigung Kein Zugriff Seiten 45 - 60 Wilhelm A. Skogstad
    4. Erschöpfte Strukturen: Über Spaltung und Integration Kein Zugriff Seiten 61 - 74 Klemens Färber
    1. Digitale Gefolgschaft Kein Zugriff Seiten 77 - 86 Christoph Türcke
    2. Der Verlust der Intimität – social scoring im autoritären Staat Kein Zugriff Seiten 87 - 99 Alf Gerlach
    3. »Autonomie« in digitaler Gefangenschaft Kein Zugriff Seiten 100 - 112 Martin Teising
    1. Unfähig zu trauern: Deutschlands dissoziales Erbe Kein Zugriff Seiten 115 - 124 Thomas C. Bender
    2. Hass-Spektakel – politische Erlebnisangebote als Grenzüberschreitungen Kein Zugriff Seiten 125 - 145 Gudrun Brockhaus
    3. Zeitgeist auf der Kippe: Zwischen Rechtspopulismus und grünem Aufbruch Kein Zugriff Seiten 146 - 160 Hans-JürgenWirth
    1. Fragile states – apokalyptische Seelenzustände und ihre Vergemeinschaftung Kein Zugriff Seiten 163 - 185 Kerstin Sischka, Jonas Bolduan
    2. Klinische Arbeit in Zeiten von Corona und Populismus – zur »Unerträglichkeit« von Selbstzweifel Kein Zugriff Seiten 186 - 203 Karin A. Dittrich
    3. Von derWiege bis zur Bahre, von der Krippe bis ins Pflegeheim Kein Zugriff Seiten 204 - 218 Daniel Weimer
    1. Gegenwärtige Veränderungen des Realitätsbezugs: Perverse Strukturen in sozialen Zusammenhängen Kein Zugriff Seiten 221 - 230 Lothar Bayer, Jeremy Gaines
    2. Von der Macht des Wunschdenkens zur Macht des Subjekts Kein Zugriff Seiten 231 - 237 Delaram Habibi-Kohlen
    3. Der Stand der Dinge Kein Zugriff Seiten 238 - 250 Ralf Zwiebel
    1. Mentalitäten von Verleugnung und Verschwörung Kein Zugriff Seiten 253 - 261 Rüdiger Eschmann
    2. Empathie in Zeiten der Distanzierung –Distanz in Zeiten der Empathie Kein Zugriff Seiten 262 - 277 Natalia Erazo
    3. Einsamkeit – eine Zeitdiagnose in der COVID-19-Pandemie? Kein Zugriff Seiten 278 - 292 Mareike Ernst, Manfred E. Beutel
    1. »Große Zahlen fühlen sich gut an, kleine sind egal.« Kein Zugriff Seiten 295 - 309 Benigna Gerisch
    2. Zwanghaft oder optimiert? – Zählen und Messen als Zeitphänomen oder als Symptom einer Zwangserkrankung Kein Zugriff Seiten 310 - 320 Annabelle Starck, Heinz Weiß
    1. Auch aus der Behandlung einer Patientin sowie die Frage nach der Aporie im Rahmen der Wunscherfüllung Kein Zugriff Seiten 323 - 337 Susen Werner
    2. Die neue Choreografie der geschlechtlichen Ordnung Kein Zugriff Seiten 338 - 348 Bernd Heimerl
    3. Das vir-feminale Bewusstsein Kein Zugriff Seiten 349 - 363 Berthold König
    4. Un-/Gleichzeitigkeiten im familialen Geschlechterverhältnis Kein Zugriff Seiten 364 - 380 Helga Krüger-Kirn
    1. Psychoanalytische Zeit in einer beschleunigten Welt Kein Zugriff Seiten 383 - 392 Herbert Will
    2. Die Hütte brennt! Kein Zugriff Seiten 393 - 416 Michael B. Buchholz
    3. »Tiefenpsychologisch«, »psychodynamisch«, »analytisch«, »psychoanalytisch« – welche Unterscheidungen ergeben heute eigentlich noch Sinn? Kein Zugriff Seiten 417 - 433 Cord Benecke

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