Psychoanalytische Traumatologie – Das Trauma in der Familie
Psychoanalytische Theorie und Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Traumatisierungen bilden oft den Kern schwerer Persönlichkeitsstörungen. Gewaltformen wie emotionaler Mangel, sexueller oder narzisstischer Missbrauch hinterlassen Spuren in Form von Opfer- oder Täteridentitäten und eines traumatischen Introjekts, das Schuldgefühle, Selbstwertminderung und selbstschädigende Symptome erzeugt. Mathias Hirsch zeigt, wie eine modifizierte psychoanalytische Therapie hier ansetzt: aktiv, flexibel und mit besonderem Augenmerk auf die Förderung der Symbolisierungsfähigkeit. Die Therapie übernimmt die Funktion der Zeugenschaft, benennt die Realität des Traumas und bearbeitet dessen Wiederholung in der Übertragung. Entscheidend ist das sensible Balancieren zwischen Halten und Grenzen-Setzen, Verstehen und Konfrontieren bis hin zum spielerischen Mitagieren.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3485-4
- ISBN-Online
- 978-3-8379-6427-1
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 424
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort zur Neuauflage Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- 1 Der Traumabegriff bei Freud Kein Zugriff Seiten 25 - 30
- Kriegsneurosen Kein Zugriff
- Autoren in der Nachfolge Freuds Kein Zugriff
- Retrospektives Trauma Kein Zugriff
- Strain-Trauma Kein Zugriff
- Traumatische Neurose Kein Zugriff
- Frühkindliches Trauma Kein Zugriff
- Kumulatives Trauma Kein Zugriff
- Attachment trauma Kein Zugriff
- 3 Die Bedeutung Ferenczis für Objektbeziehungstheorie und Psychotraumatologie Kein Zugriff Seiten 47 - 62
- 4 »Trauer und Melancholie« – heute wiedergelesen Kein Zugriff Seiten 63 - 72
- Internalisierung Kein Zugriff
- Dissoziation Kein Zugriff
- Somatisierung Kein Zugriff
- Sexualisierung Kein Zugriff
- Psychotische Reaktion Kein Zugriff
- Affektentleerung Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6 Akut- oder Extremtraumatisierung Kein Zugriff Seiten 85 - 88
- Mögliche Auswirkungen des Introjekts in den folgenden Generationen Kein Zugriff
- Männliche und weibliche Perversion als Traumafolge Kein Zugriff
- 8 Traumatisierung durch Migrationserfahrung Kein Zugriff Seiten 107 - 110
- Der eigene Körper als Mutter-Repräsentanz Kein Zugriff
- Die Abgrenzungsfunktion des eigenen Körpers Kein Zugriff
- Die negative therapeutische Reaktion als Rückkehr zum »alten« Objekt und als Ausdruck der Abhängigkeit von ihm Kein Zugriff
- Die negative therapeutische Reaktion als Autonomiebestrebung Kein Zugriff
- Negative Übertragung und projektive Identifikation Kein Zugriff
- Versuch einer Integration der beiden Hypothesen Kein Zugriff
- Gemeinsame Züge von Künstlern und Traumatisierten Kein Zugriff
- Albtraum Kein Zugriff
- Zur Funktion kreativer Produktion Kein Zugriff
- Das Trauma wird im Kunstwerk wiedererschaffen Kein Zugriff
- Rebellion gegen das Trauma durch Schaffung alternativer Objekte im Kunstwerk Kein Zugriff
- Kreativität im Dienste von Erklären und Aufklären Kein Zugriff
- »Schreiben oder Leben« Kein Zugriff
- Trauerarbeit Kein Zugriff
- 12 Einleitung Kein Zugriff Seiten 161 - 172
- 13 Die Grundlage der therapeutischen Arbeit Kein Zugriff Seiten 173 - 180
- 14 Das Trauma in der Übertragung Kein Zugriff Seiten 181 - 188
- »Sympathie« Kein Zugriff
- Holding Kein Zugriff
- Containing Kein Zugriff
- Grenzen aufrichten Kein Zugriff
- Benennung der Realität – der Supervisionsaspekt der Therapie Kein Zugriff
- Aufrichtung von Grenzen durch Schuldgefühldifferenzierung Kein Zugriff
- Metaphorische Deutung Kein Zugriff
- Die Kind-Metapher Kein Zugriff
- Geschichten von anderen Patienten Kein Zugriff
- Bilder aus der Mythologie Kein Zugriff
- Personifizierung des traumatischen Introjekts Kein Zugriff
- Identifikation des Therapeuten mit dem traumatisierten Kind Kein Zugriff
- Transgenerational vermittelte Bilder Kein Zugriff
- Gegenentwürfe Kein Zugriff
- Theorie als Metapher Kein Zugriff
- Psychodramatische Elemente Kein Zugriff
- Aggression in der Gegenübertragung Kein Zugriff
- Grenzen setzen Kein Zugriff
- Therapievertrag Kein Zugriff
- Der Rahmen als Grenze Kein Zugriff
- Körpergegenübertragung Kein Zugriff
- Idealisierende Mutterübertragung Kein Zugriff
- Negative, paranoide Mutter-Übertragung Kein Zugriff
- Phase der Durcharbeitung Kein Zugriff
- Die Abschlussphase: Trennung Kein Zugriff
- Übertragungs-Gegenübertragungs-Matrix Kein Zugriff
- Projektive Identifikation Kein Zugriff
- Intersubjektivität Kein Zugriff
- Enactment Kein Zugriff
- Agieren und Mitagieren Kein Zugriff
- Sympathie Kein Zugriff
- Erotik Kein Zugriff
- Liebe und Sexualität Kein Zugriff
- Sexualisierte Gegenübertragung Kein Zugriff
- Narzisstische Liebe Kein Zugriff
- Liebe als Abwehr Kein Zugriff
- Abstinenz Kein Zugriff
- Asymmetrie und Selbstöffnung des Analytikers Kein Zugriff
- Der Rahmen Kein Zugriff
- Ein narrow escape Kein Zugriff
- Sexueller Missbrauch in der Psychotherapie Kein Zugriff
- Was nun? Kein Zugriff
- Sexualisierung emotionaler Leere Kein Zugriff
- Sexualisierung durch sexuellen Missbrauch Kein Zugriff
- Übertragungsliebe Kein Zugriff
- Sexualisierung als »Widerstand«? Kein Zugriff
- Fallbeispiel Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff
- Zur Indikation und Zusammensetzung der Gruppe Kein Zugriff
- Die Gruppe als Container Kein Zugriff
- Triangulierung Kein Zugriff
- Zeugenschaft Kein Zugriff
- Multiple Identifikationsangebote Kein Zugriff
- Ich-Stützung durch Gruppenmitglieder Kein Zugriff
- Über-Ich-Entlastung und Scham-Minderung: Der Gruppensprecher Kein Zugriff
- Fallbeispiel Kein Zugriff
- Stummer Beobachter Kein Zugriff
- Konfrontation – Feedback Kein Zugriff
- Gruppenmoral, Gruppendruck Kein Zugriff
- Die Gruppe als Ganzes Kein Zugriff
- Übertragungsspaltung Kein Zugriff
- Auseinandersetzung mit der Autorität des Leiters Kein Zugriff
- Ent-Differenzierung Kein Zugriff
- Abgrenzung Kein Zugriff
- Differenzierung (Grenzen aufrichten) – Individualisierung Kein Zugriff
- Spaltungsübertragung Kein Zugriff
- Multiple Übertragung Kein Zugriff
- Zur Indikation Kein Zugriff
- Omnipotente Objektmanipulation Kein Zugriff
- Zwei Therapeuten Kein Zugriff
- Warum nicht Gruppenpsychotherapie allein? Kein Zugriff
- Nachteile Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff Seiten 395 - 422






