
Rudolf Borchardt
Der verlorene Posten- Autor:innen:
- Verlag:
- 09.10.2023
Zusammenfassung
Wolfgang Matz entwirft ein neues Bild des widersprüchlichen Literaten Borchardt im Zeitalter der Extreme. Rudolf Borchardt ist einer der großen Dichter deutscher Sprache, Meister des Essays und des zeitkritischen Romans, eigensinniger Historiker und Übersetzer. Doch wurde sein Schaffen auch begleitet von Legenden und Skandalen, von erotischer Hochstapelei, autobiografischer Fiktion, politischem Radikalismus zwischen den Weltkriegen. Borchardt war voller Widersprüche: ein junger Mann mit höchstem Anspruch, der kaum veröffentlichte, ein Polemiker der Weimarer Republik, der sein Leben in Italien verbrachte, ein deutscher Nationalist, den die Nürnberger Gesetze zum Juden machten, ein freiwilliger Exilant, der ab 1933 im Zwangsexil lebte. War Borchardt tatsächlich der Exzentriker, den die deutsche Nachwelt aus ihm macht? Wolfgang Matz wagt nach langer Auseinandersetzung mit dem Streitbaren eine konzentrierte Darstellung von Leben und Werk. Er liest ihn als Zeitgenossen von Hofmannsthal, George, Benjamin und Brecht, als Extremisten im Zeitalter der Extreme, als Neuerer, der die europäische Tradition wiedererweckt für die Poesie der eigenen Zeit. So tritt Borchardt als leidenschaftlicher Gegner der neusachlichen Kälte, radikaler Antimodernist und deshalb ganz in der Tradition der modernen Literatur hervor.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 09.10.2023
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5449-4
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8486-6
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 344
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- »Ich habe nichts als Rauschen«. Prolog Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Erstes Kapitel: »Das Jahrzehnt der Väter«. Jugend Kein Zugriff
- Zweites Kapitel: »Distanz ertragen«. Revolte Kein Zugriff
- Drittes Kapitel: »Dein Bett ist kalt«. Vivian Kein Zugriff
- Viertes Kapitel: »Der Graf und der Bettler«. Wien Kein Zugriff
- Fünftes Kapitel: »Es ist so elend, flüchten«. Wanderjahre Kein Zugriff
- Erstes Kapitel: »Tausend abgerissene Fäden«. Im alten Italien Kein Zugriff
- Zweites Kapitel: »Weltfragen«. Geschichte und Politik Kein Zugriff
- Drittes Kapitel: »Auf Machtdurchsetzung gerichtete Absichten«. Borchardt, Schröder, Hofmannsthal Kein Zugriff
- Viertes Kapitel: »Würfler deines eignen Spiels«. Selbstbefragung und Bekenntnis Kein Zugriff
- Fünftes Kapitel: »Es kehrt von Anfang«. Italien in der Krise Kein Zugriff
- Erstes Kapitel: »Letzter Held«. Weltkrieg Kein Zugriff
- Zweites Kapitel: »In Schildes Amt«. Borchardt, der Redner Kein Zugriff
- Drittes Kapitel: »Ich kann nicht mehr«. Hälfte des Lebens Kein Zugriff
- Viertes Kapitel: »Was man will, kann man nicht geben«. Marie Luise Kein Zugriff
- Fünftes Kapitel: »An Monsagrati denken«. Kein Friede und kein Krieg Kein Zugriff
- Erstes Kapitel: »Mit rücksichtsloser Gewalt«. Die Extremisten Kein Zugriff
- Zweites Kapitel: »Dieses Volk selber sein«. Tradition gegen Gegenwart Kein Zugriff
- Drittes Kapitel: »Nicht ohne Leiden vergänglich«. Hofmannsthal Kein Zugriff
- Viertes Kapitel: »Die Edelkastanien am Heidelberger Schlossberg«. Judentum Kein Zugriff
- Fünftes Kapitel: »Notre vieux monde persévère«. Vor dem Untergang Kein Zugriff
- Erstes Kapitel: »Es ist das Ende«. Nationalsozialismus Kein Zugriff
- Zweites Kapitel: »Die Entdeckung Amerikas«. Edna St. Vincent Millay, Stefan George Kein Zugriff
- Drittes Kapitel: »Verzweiflung und Trotz und unsinnige Zeit«. Romane Kein Zugriff
- Viertes Kapitel: »Entschlossen, zu überdauern«. Causae victae Kein Zugriff
- Fünftes Kapitel: »Das brechende Herz des besseren Mannes«. Auf den Brenner Kein Zugriff
- »Zeit ist Meer«. Epilog Kein Zugriff Seiten 308 - 312
- Nachwort Kein Zugriff
- Bibliographie Kein Zugriff
- Nachweise Kein Zugriff
- Register Kein Zugriff




