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Rechtsfragen virtueller Welten

JuWissDay 2024 Speyer
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Virtuelle Welten gelten als „The Next Big Thing“. Was sich hinter diesem Hype (insbesondere um das Metaverse) verbirgt und welche rechtlichen Fragen bzw. regulatorischen Aufgaben (künftige) virtuelle Welten für Staat und Gesellschaft aufwerfen, analysiert der Tagungsband zum JuWissDay 2024 beim Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung Speyer. Das Werk richtet sich sowohl an Studierende und Wissenschaftler:innen als auch die Praxis. Auf weitgehend unerschlossenem juristischen Terrain setzt es erste Wegmarken: Die Beiträge greifen wichtige Fragen etwa zu digitalen Zwillingen natürlicher Personen oder Kritischer Infrastrukturen über den Datenschutz bis hin zu strafrechtlichen Aspekten auf.Mit Beiträgen vonDr. Alexander Brade, LL.M. (Harvard) | Jun.-Pof. Dr. Jennifer Grafe, LL.M. | Daniel Hauck | Prof. Dr. Simon J. Heetkamp, LL.M. | Franziskus Horn | Dr. Luise Lautenbach | Dr. Martin Meier | Armin Mozaffari Jovein, Maître en Droit | Prof. Dr. Peter Parycek | Maximilian Petras | Nitharshini Santhakumar, LL.M. | Dr. David Michael Schneeberger, BA., BA., M.A. | Nicolas Ziegler | Jaouhara Zouagui, LL.M.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-2260-1
ISBN-Online
978-3-7489-4912-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Schriften der Jungen Wissenschaft im Öffentlichen Recht
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
264
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
  2. Simon J. Heetkamp Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Die „Polizisten-Morde“ von Kusel
      2. II. Das Strafverfahren gegen Reinhold Hanning
      3. III. Der Raser von Wiesbaden
      4. IV. Einsatz von VR auf internationaler Ebene
      5. V. Einsatz von VR in US-amerikanischen Zivilverfahren
        1. 1. Status Quo
        2. 2. Vorteile eines VR-Einsatzes
        3. 3. Nachteile eines VR-Einsatzes
      6. VII. Weitere VR-Anwendungen im Justizkontext
      7. VIII. Virtual Reality in der juristischen Ausbildung
    2. C. Fazit und Ausblick
  3. Jaouhara Zouagui, Peter Parycek Download Kapitel (PDF)
      1. I. Metaverse: Verschmelzung von virtueller und physischer Welt
      2. II. Zugang und Interaktionen im Metaverse
          1. a) Bestätigung von Merkmalen
          2. b) Einfluss auf die Modernisierung der Register
          1. a) Authentifizierungsprozess
          2. b) Grundlegende Architektur der Registermodernisierung
        1. 3. Zwischenfazit
        1. 1. Prüfungsmaßstab der Verarbeitung personenbezogener Daten im Mehrebenensystem
          1. a) Persönlicher und sachlicher Schutzbereich
          2. b) Grundrechtseingriff
          3. c) Eingriffsausschluss
          1. a) Problem der Freiwilligkeit beim Ungleichgewicht Staat und Bürger
          2. b) Das Transparenzprinzip i.R.d. Einwilligung
          3. c) Erfüllung der Betroffenenrechte
          4. d) Entbündelungsgebot und Opt-in-Gebot bei Gestaltung der Einwilligung
          5. e) Widerruf der Einwilligung
        2. 4. Zwischenfazit
    1. C. Schluss
  4. David M. Schneeberger Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einleitung
      1. I. Einleitung
      2. II. Federated learning
      3. III. Virtuelle Zwillinge
      1. I. Gemeinsame Verantwortlichkeit
        1. 1. Einleitung
        2. 2. Niederlassungsprinzip (Art. 3 Abs. 1 DSGVO)
        3. 3. Marktortprinzip (Art. 3 Abs. 2 DSGVO)
      1. I. Virtuelle Zwillinge als Medizinprodukt
      2. II. Forschungsausnahme
      3. III. „Eigenherstellung“
      4. IV. Kontinuierlich lernende Medizinprodukte
      1. I. Einleitung
      2. II. Datensicherheit
      3. III. Art. 15 KI-VO
      4. IV. NIS-2-RL
      5. V. Technische Gegenmaßnahmen
    2. F. Conclusio
  5. Alexander Brade Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einführung
    2. B. Das Bauleitplanverfahren und die Chancen der Digitalisierung
      1. I. Förmliche Öffentlichkeitsbeteiligung (§ 3 Abs. 2 BauGB)
      2. II. Förmliche Behördenbeteiligung (§ 4 Abs. 2 BauGB)
      3. III. Weitere Änderungen
      1. I. Bewertung der Gesetzesnovelle
      2. II. Was fehlt?
      3. III. Digitale Bauakte und virtuelle Darstellung
    3. E. Fazit und Ausblick
  6. Nicolas Ziegler Download Kapitel (PDF)
      1. I. Rezeption in Literatur und darstellender Kunst
      2. II. Rezeption in der Rechtswissenschaft
      3. III. Aufnahme des Topos durch das BVerfG
      1. I. Vorarbeiten: Die Gefahr der Bildung von Persönlichkeitsprofilen in der Rechtsprechung des BVerfG
        1. 1. Menschenwürdeverstoß durch Rundumüberwachung
        2. 2. Konturen des Tatbestands der Rundumüberwachung
          1. a) Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung
          2. b) Recht auf informationelle Selbstbestimmung
      1. I. Ermittlungen im Metaverse
        1. 1. Begriff und aktuelle sicherheitspolitische Vorhaben
        2. 2. Exkurs: KI-VO als Zulässigkeitsdeterminante biometrischer Abgleiche
          1. a) Stationäre Gesichtserkennung
          2. b) Biometrischer Abgleich mit öffentlich zugänglichen Daten aus dem Internet
        1. 1. Online-Durchsuchung
        2. 2. Vorratsdatenspeicherung
    1. D. Zukunft des Totalüberwachungsverbots
  7. Nitharshini Santhakumar Download Kapitel (PDF)
      1. I. Kontrollmechanismen für das „Internet von morgen“
        1. 1. Pionierszenario: „Automatisierte Datenanalyse“
        2. 2. Unionale Strategien
      1. I. „Automatisierte Anwendung zur Datenanalyse“
      2. II. Time Management
        1. 1. Normierung der „automatisierten Datenanalyse“
          1. a) Schutz vor Abfluss sensibler Daten
          2. b) Schutz vor unbefugtem Zugriff
        2. 3. Technisch-organisatorische Maßnahmen der Exekutive
          1. a) Transparenz
          2. b) Aufsichtliche Kontrolle
          3. c) Individueller Rechtsschutz
        1. 2. Konkrete Ausgestaltung & Umsetzung durch Rechtsprechung und Gesetzgeber
      3. V. Kritik an der Neukonzeptionierung
      1. I. Verzicht auf KI? – Drei Kriterien des EuGHs zur PNR-Entscheidung
      2. II. Das Recht auf menschliche Entscheidung – EuGH zum Schufa Scoring
    1. D. Ausblick
  8. Luise Lautenbach Download Kapitel (PDF)
      1. I. Definition und technische Grundlagen
      2. II. Einsatzfelder
      1. I. KRITIS als Rückgrat der Gesellschaft
      2. II. IT-Sicherheit durch Digitale Zwillinge?
          1. a) Kritische Dienstleistung
          2. b) Anlage, die einer Anlagenkategorie zuzurechnen ist
          3. c) Erreichen des Schwellenwertes
          1. a) Definition und Begriffsmerkmale
          2. b) Anwendung des Beurteilungsmaßstabs auf Digitale Zwillinge
        1. 1. Digitaler Dienst
        2. 2. Anbietereigenschaft
      1. III. IT-Sicherheitspflichten
    1. D. Zusammenfassung und Ausblick
  9. Jennifer Grafe Download Kapitel (PDF)
    1. A. Hinführung
      1. I. Virtuelle Realitäten und KI – Was ist das eigentlich?
      2. II. (Verfassungs-)Rechtliche Rahmenbedingungen
      1. I. Tatsächliche Herausforderungen
      2. II. Kategorisierungen
        1. 1. Tatort
        2. 2. Ehrverletzungsdelikte
        1. 1. Neue Tatbestände
        2. 2. Neue Rechtssubjekte
        3. 3. Problem der Überregulierung und Verhinderung technischen Fortschritts
      1. III. Funktionalität von Strafrecht im digitalen Raum
    2. E. Fazit
  10. Maximilian Petras Download Kapitel (PDF)
    1. A. Die „virtuellen“ Welten der Materialität in der Circular Economy
      1. I. Potentiale einer digital koordinierten Circular Economy
      2. II. Die virtuellen (und im Plastik verklebten) Mauern des Rechts
      1. I. „Recht auf Reparatur“ als Modifikation des zivilrechtlichen Kaufvertrags
      2. II. Die Vertragsnetzwerke des Data Act
    2. D. Der digitale Produktpass – kollektives Zugangsrecht oder gesellschaftliches Bündelungsrecht?
  11. Armin Mozaffari Jovein Download Kapitel (PDF)
        1. 1. Definition des Metaverse
          1. a. Dezentralisierung und Zentralisierung
          2. b. Offenheit und Geschlossenheit
          3. c. Interoperabilität
      1. II. Anwendungsbereiche für das Metaverse
      1. I. Das Metaverse als zentralisiertes und geschlossenes Ökosystem
      2. II. Das Metaverse als dezentralisiertes und offenes Ökosystem
      3. III. Die Koexistenz beider Modelle
      4. IV. Welche Auswirkungen die Geschäftsmodelle mit sich bringen
      1. I. Erwägungen zur Metaverse-Regulierung
          1. a. Verhaltenskoordinierung zwischen Unternehmen
          2. b. Wettbewerbsbeschränkungen
          3. c. Freistellungsmöglichkeiten
          4. d. Kartellverstöße
          1. a. Marktabgrenzung im Metaverse
          2. b. Marktbeherrschende Stellung
          3. c. Verhaltenspflichten nach dem DMA
          4. d. Verhaltenspflichten nach § 19a GWB
        1. 3. Die Fusionskontrolle
    1. D. Ergebnis
  12. Martin Meier Download Kapitel (PDF)
    1. A. Problemaufriss
      1. I. Blockchain-Technologie
      2. II. Smart Contracts
      3. III. Charakteristika und Eigenschaften von DAOs
      4. IV. Beispiel: Die Decentraland DAO als semi-dezentrale Organisation
      5. V. Bestandsaufnahme vollständig dezentraler DAOs
        1. 1. Körperschaft des Privatrechts
        2. 2. Personengesellschaften
      1. II. Adressat nach verwaltungsrechtlichen und polizeirechtlichen Grundsätzen
      2. III. DAOs als Normadressaten im Aufsichtsrecht de lege lata
    2. D. Regulierung von DAOs de lege ferenda
    3. E. Zusammenfassung
  13. Daniel Hauck Download Kapitel (PDF)
    1. A. Einführung
      1. I. Das „Metaverse“
        1. 1. Immersion
        2. 2. Interoperabilität
        3. 3. Digitale Identitäten
        1. 1. Immersionsbezogene Risiken
        2. 2. Interoperabilitätsbezogene Risiken
        3. 3. Teilhabebezogene Risiken
      1. I. Anwendbarkeit des DSA
        1. 1. Der Rechtswidrigkeitsmaßstab
        2. 2. Die Durchsetzung von Moderationsentscheidungen
        3. 3. Transparenz und Dark Patterns
        4. 4. Aufsicht
      1. I. Technische Lösungen
      2. II. Verhaltensmoderation und „immersive Rechte“
      3. III. Dezentrales Identitätsmanagement
    2. E. Fazit
  14. Franziskus Horn Download Kapitel (PDF)
      1. I. Öffentlichkeitsarbeit und Aufgabenerfüllung des Staates
      2. II. Diskursräume als derzeitige und künftige Mittel
      1. I. Benutzungsregeln staatlicher Stellen
        1. 1. Teilhabe und Freiheitsausübung
          1. a) Eingriffe in Freiheitsrechte
          2. b) Ausschluss des Teilhaberechts
          3. c) Beispiel: Forderung sachlicher und seriöser Inhalte
    1. C. Einwirkungen Dritter in den Leistungsvorgang
    2. D. Zusammenfassung und Fazit
  15. PersonenverzeichnisSeiten 263 - 264 Download Kapitel (PDF)

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