
Der Aufstieg der Quandts
Eine deutsche Unternehmerdynastie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Die Quandts zählen zu den mächtigsten Unternehmerdynastien Deutschlands. Doch ihr Aufstieg ist umstritten. Wie eng war die Familie in die nationalsozialistischen Verbrechen verstrickt? Beruht ihr heutiges Vermögen auf den Profiten aus Zwangsarbeit, Arisierungen und Rüstungsaufträgen des Dritten Reiches? Oder wurden die Grundlagen bereits früher gelegt? Joachim Scholtyseck beantwortet diese Fragen anhand zahlreicher neuer Quellen erstmals umfassend und auf verlässlicher Grundlage. Dabei spannt er einen Bogen von den Anfängen als Tuchfabrikanten im Kaiserreich bis 1954, dem Todesjahr des Patriarchen Günther Quandt, der die Familie in die deutsche Wirtschaftselite führte. Ein Lehrstück über Verstrickung, Verantwortung und Handlungsspielräume eines Unternehmers in einer verbrecherischen Diktatur. Zwei Abbildungen können aus lizenzrechtlichen Gründen leider nicht im E-Book angezeigt werden.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-406-62251-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-62252-6
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 1184
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 19
- 2 Tuchfabriken im Kaiserreich: Die Anfänge eines Familienunternehmens Kein Zugriff Seiten 19 - 45
- Günther Quandt in der deutschen Kriegswirtschaft Kein Zugriff Seiten 45 - 65
- Die Draeger-Paul-Wegener-Werke zwischen den Weltkriegen Kein Zugriff Seiten 65 - 81
- Der Börsenspekulant Kein Zugriff Seiten 81 - 91
- Die Beteiligung beim Kali- und Chemiekonzern Wintershall Kein Zugriff Seiten 91 - 115
- Der Kampf um die Übernahme eines Traditionsunternehmens Kein Zugriff Seiten 115 - 125
- Kontinuitäten in der Unternehmensführung: Die AFA unter der Führung Günther Quandts Kein Zugriff Seiten 125 - 141
- 6 Günther Quandt als Sanierer der Berlin Karlsruher Industriewerke? Kein Zugriff Seiten 141 - 159
- Die Quandt-Gruppe Kein Zugriff Seiten 159 - 175
- Rationalisierungen und Modernisierungen Kein Zugriff Seiten 175 - 189
- Die wirtschaftsbürgerliche Lebenswelt Günther Quandts Kein Zugriff Seiten 189 - 203
- Die Quandt-Gruppe: Ein Familienunternehmen? Kein Zugriff Seiten 203 - 227
- 8 Rahmenbedingungen der Wirtschaft in der Zeit des Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 227 - 239
- Schwierige Familienbande: Joseph Goebbels, Magda Quandt und ihr Sohn Harald Kein Zugriff Seiten 239 - 253
- Die Haft Günther Quandts in Moabit Kein Zugriff Seiten 253 - 261
- Politische Ansichten Günther Quandts Kein Zugriff Seiten 261 - 276
- Günther Quandts Netzwerk in den Jahren des Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 276 - 299
- Unternehmensführung und Personalpolitik in der Quandt-Gruppe Kein Zugriff Seiten 299 - 325
- Die Belegschaft in der Quandt-Gruppe Kein Zugriff Seiten 325 - 357
- Rüstungspolitik und Rüstungsunternehmen im Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 357 - 364
- Die Quandt-Unternehmen im Rüstungsboom der 1930er Jahre Kein Zugriff Seiten 364 - 391
- «Arisierungen», Erweiterungen, Aufkäufe: Die Quandt-Gruppe dehnt sich aus Kein Zugriff Seiten 391 - 416
- Rüstungsinvestitionen im Krieg Kein Zugriff Seiten 416 - 434
- Rüstungskonjunkturen und die Produktion für alle Waffengattungen Kein Zugriff Seiten 434 - 442
- Die Stunde der Techniker: Forschung und Entwicklung Kein Zugriff Seiten 442 - 449
- Preise, Kosten und Gewinne: Endlose Verhandlungen mit der NS-Bürokratie Kein Zugriff Seiten 449 - 461
- Konkurrenzsituationen Kein Zugriff Seiten 461 - 481
- Die Grundzüge der AFA-Expansionsstrategie im Westen Kein Zugriff Seiten 481 - 490
- Verlagerungen, Übernahmen, «Arisierungen»: Die Formen der Westexpansion Kein Zugriff Seiten 490 - 537
- Der «Fall Laval» und das Scheitern der Expansionsstrategie der AFA Kein Zugriff Seiten 537 - 566
- Die DWM in Westeuropa Kein Zugriff Seiten 566 - 571
- Expansion im «Warthegau» Kein Zugriff Seiten 571 - 595
- Ostmittel- und Südosteuropa als Experimentierfelder des «Großraumdenkens» der Quandt-Gruppe Kein Zugriff Seiten 595 - 618
- Die Expansion im «Generalgouvernement» und in der Sowjetunion Kein Zugriff Seiten 618 - 631
- Der Zwangsarbeitereinsatz im «Dritten Reich»: Ein Überblick Kein Zugriff Seiten 631 - 638
- Organisationsformen und Ausmaß der Zwangsarbeit bei den Quandt-Unternehmen Kein Zugriff Seiten 638 - 664
- Die Lebensbedingungen der in den Quandt-Unternehmen beschäftigten Zwangsarbeiter Kein Zugriff Seiten 664 - 682
- Die Arbeit im Betrieb: Zwischen Bestrafungen und Anreizsystemen Kein Zugriff Seiten 682 - 700
- «Überhaupt nichts bekannt gewesen»? Verantwortlichkeiten und Motive Kein Zugriff Seiten 700 - 711
- 14 Unternehmenspolitik im Angesicht der Kriegsniederlage Kein Zugriff Seiten 711 - 725
- Günther Quandt: Strafverfolgung, innere Reflexion und historische Verantwortung Kein Zugriff Seiten 725 - 765
- Nur im Schatten des Vaters? Die Verantwortung Herbert Quandts Kein Zugriff Seiten 765 - 771
- Die «Stimme ihres Herrn»? Die Verantwortung der Mitarbeiter Kein Zugriff Seiten 771 - 779
- Wirtschaften in der Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 779 - 785
- AFA: Die Geschichte eines Erfolgsmodells Kein Zugriff Seiten 785 - 802
- Die Sorgenkinder des Quandt-Imperiums: Die DWM und ihre Tochterunternehmen Kein Zugriff Seiten 802 - 821
- Personal- und Machtfragen eines Familienunternehmens Kein Zugriff Seiten 821 - 834
- Das Erbe wird bestellt Kein Zugriff Seiten 834 - 839
- 17 Fazit Kein Zugriff Seiten 839 - 1184




