Die Zeitschrift widmet sich der Analyse und Fortentwicklung des Europarechts, insbesondere des Rechts der Europäischen Union. Das Spektrum ihrer Themen umfassst insbesondere Grundfragen der europäischen Integration, das Wirtschaftsrecht des Binnenmarktes, den Grundrechtsschutz in Europa und Probleme der einzelnen europäischen Politiken. In Aufsätzen, kleineren Beiträgen und Urteilsanmerkungen wird die ganze Bandbreite der europäischen Rechtentwicklung wissenschaftlich aufbereitet. Die EUROPARECHT zählt die bedeutendsten deutschen und ausländischen Europarechtler zu ihrem Autorenstamm. Ein Kreis prominenter Europarechtler aus Wissenschaft und Praxis sichert ihre Qualität. Sie ist daher seit Jahrzehnten die führende deutschsprachige Zeitschrift in ihrem Bereich.
Will man eine europäische Grundrechtsdogmatik entwickeln, steht man vor zahlreichen Problemen: Wie ein Rechtsvergleich zeigt, wird Dogmatik in der Weise, wie sie in Deutschland betrieben wird, in den anderen Mitgliedstaaten und dementsprechend auch...
Sowohl das BVerfG als auch der EuGH befassen sich regelmäßig mit der Auslegung von Grundrechten. Allerdings sind die Ansätze und Argumentationsmuster der beiden Gerichte in Grundrechtsfragen durchaus unterschiedlich. Exemplarisch zeigen lassen...
Die Unterscheidung zwischen vollharmonisierendem und spielraumeröffnendem Unionsrecht ist für den Grundrechtsschutz in der EU von systemischer Relevanz. In der bahnbrechenden Judikatur des BVerfG zum „Recht auf Vergessen“ fungiert sie als...
Wer Rechtsakte der EU vor dem Europäischen Gericht beklagen will, muss individuell betroffen sein. Die EU-Gerichtsbarkeit versteht „individuell“ als singulär, nicht - wie in vielen Rechtsordnungen üblich - als persönlich und erheblich....
Das Verbot von Schiedsklauseln in bilateralen Investitionsschutzabkommen zweier EU-Mitgliedstaaten nach dem Urteil in der Rechtssache Achmea (C-284/16) darf nicht umgangen werden, indem eine solche Schiedsklausel durch eine inhaltsgleiche, ad hoc...
Seit Längerem vermutet, nun ausdrücklich vom Gerichtshof bestätigt: Zwar kann unverbindliches Unionshandeln nicht Gegenstand einer Rechtmäßigkeitsprüfung im Rahmen der Nichtigkeitsklage sein, sehr wohl jedoch im Gültigkeitsverfahren. Der...