
Optimierung des bestehenden kriminalstatistischen Systems in Deutschland
Empfehlungen der Arbeitsgruppe "Optimierung des bestehenden kriminalstatistischen Systems" unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Heinz, Universität Konstanz- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2009
Zusammenfassung
Wie sehen die amtlich registrierte Kriminalität, die Tataufklärung, die Strafverfolgung, die Aburteilung und Bestrafung, die Strafvollstreckung und der Strafvollzug sowie die Rückfälligkeit nach unterschiedlichen Sanktionen aus? Solche und andere für eine rationale Kriminalpolitik, für die polizeiliche und die Justizpraxis sowie für die Wissenschaft wichtigen Fragen können mit den derzeit in Deutschland verfügbaren Kriminalstatistiken nur bedingt beantwortet werden. Dies macht das Werk anschaulich deutlich.
Eine vom Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten eingesetzte Arbeitsgruppe hat über kurz- und mittelfristig realisierbare Verbesserungen beraten. Sie schlägt vor, das bisherige Nebeneinander von unverbundenen Einzelstatistiken aufzugeben und stattdessen ein vernetztes statistisches Datenbanksystem mit pseudonymisierten Personendaten einzurichten. Dieses Buch erläutert die dazu notwendigen gesetzlichen und sonstigen Maßnahmen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2009
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4793-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2050-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 156
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Auftrag der Arbeitsgruppe „Optimierung des bestehenden kriminalstatistischen Systems“
- Anforderungen an ein kriminalstatistisches System
- Defizite des bestehenden kriminalstatistischen Systems in Deutschland
- Kurz- und mittelfristig umsetzbare Maßnahmen
- Langfristig umsetzbare Maßnahmen
- Thesen und Empfehlungen der Arbeitsgruppe (Kurzfassung)Seiten 24 - 32 Download Kapitel (PDF)
- Auftrag der Arbeitsgruppe „Optimierung des bestehenden kriminalstatistischen Systems“
- Informationsbedarf und Informationsbedürfnisse zu „Kriminalität und strafrechtliche Sozialkontrolle“
- Der Gegenstandsbereich des kriminalstatistischen Systems
- Die Informationsziele des kriminalstatistischen Systems aus kriminologischer Sicht
- Die Kriminal- und Strafrechtspflegestatistiken – Kernbestand der gegenwärtigen informationellen Infrastruktur zu Kriminalität und strafrechtlicher Sozialkontrolle
- Die informationelle Infrastruktur zu Kriminalität und strafrechtlicher Sozialkontrolle im weiteren Sinne
- Reformvorschläge – eine unendliche Geschichte?
- Defizite des bestehenden kriminalstatistischen Systems in Deutschland
- Bestandsaufnahme und Defizite hinsichtlich der Datenerfassung
- Bestandsaufnahme und Defizite hinsichtlich der Datenaufbereitung, insbesondere hinsichtlich Kompatibilität der Statistiken untereinander
- Bestandsaufnahme und Defizite hinsichtlich der Veröffentlichung der Jahresberichte, von Zeitreihen und von übergreifenden Berichten
- Bestandsaufnahme und Defizite hinsichtlich des Zugangs zu den Einzeldaten
- Entscheidungsorientierte Vorschläge für eine Ablösung des bisherigen, nur begrenzt reformierbaren Systems durch eine statistische Datenbank als langfristig umsetzbare Maßnahmen
- Auskünfte aus Registern für Zwecke wissenschaftlicher Forschung
- Qualitätskontrolle
- Systemergänzende Maßnahmen
- Systemimmanente Maßnahmen
- Langfristig umzusetzende Maßnahmen zur Optimierung des bestehenden kriminalstatistischen Systems
- Zusammenfassung
- Abschlussbericht der Arbeitsgruppe „Optimierung des bestehenden kriminalstatistischen Systems“ – Schaubilder und TabellenSeiten 92 - 137 Download Kapitel (PDF)
- Opferbefragungen
- Die generelle Struktur der Kriminalstatistiken
- Verknüpfungen von Daten verschiedener Statistiken
- Datenbanksysteme als Basis der Statistiken
- Statistikbehörde und Datenquellen
- Datenzugang
- Bewertung
- Crime victim and/or offender surveys
- General structure of crime and criminal justice statistics
- Statistical data linkage
- Statistical data bank system
- Collecting authority
- Data sources
- Data access




