
Alfred Landecker
Ein deutsch-jüdisches Leben 1884-1942- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Alfred Landeckers Leben veranschaulicht das Schicksal der damals überwiegenden Mehrheit der jüdischen Menschen im Deutschland des 20. Jahrhunderts Von der ostpreußischen Provinz in die Industriestadt im Südwesten des Landes: Es war ein weiter Sprung, zu dem sich Alfred Landecker kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs entschloss. Aufgewachsen in einer kinderreichen jüdischen Familie, die im Dorf Nordenburg eine Speditionsfirma betrieb, verlässt der junge Alfred die Region und zieht ins badische Mannheim. Nach Jahren an der Westfront arbeitet er als Prokurist in einer Eisenmaschinenfabrik, lernt seine katholische Frau Maria Geßner kennen und gründet eine Familie. Dann stirbt Maria 1928. Die Verfolgung durch die Nationalsozialisten bringt ihn und auch seine drei »halbjüdischen« Kinder in eine ausweglose Lage. 1942 wird Landecker mit dem Zug »nach dem Osten« deportiert und ermordet. Annette Prosinger zeichnet das Leben eines Mannes nach, der ein in jeder Hinsicht unauffälliges Leben führte: Alfred Landecker war keine berühmte Persönlichkeit des deutschen Judentums, keine Person des öffentlichen Lebens. Was Alfred Landecker während der NS-Zeit in Mannheim widerfuhr, veranschaulicht vielmehr die Ausgrenzung und Verfolgung, der die überwiegende Mehrheit der jüdischen Menschen damals in Deutschland ausgesetzt war.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5330-5
- ISBN-Online
- 978-3-8353-8472-9
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 228
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Die letzte Umarmung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Kindheit in Nordenburg Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- Anfang in der großen Stadt Kein Zugriff Seiten 19 - 24
- An der Front Kein Zugriff Seiten 25 - 38
- Ein neues Zuhause in der Rheinaustraße Kein Zugriff Seiten 39 - 48
- Familienjahre Kein Zugriff Seiten 49 - 62
- Mannheim marschiert Kein Zugriff Seiten 63 - 74
- Rassenarithmetik Kein Zugriff Seiten 75 - 84
- Halbe Menschen Kein Zugriff Seiten 85 - 92
- Zerstörungen Kein Zugriff Seiten 93 - 108
- In Krün bei Tante Vroni Kein Zugriff Seiten 109 - 118
- Gurs Kein Zugriff Seiten 119 - 134
- »Von der Bevölkerung kaum wahrgenommen« Kein Zugriff Seiten 135 - 142
- Auswandern – wie soll das gehen? Kein Zugriff Seiten 143 - 152
- Das Einschreiben Kein Zugriff Seiten 153 - 158
- Fahrt nach Berlin Kein Zugriff Seiten 159 - 168
- »Werdet mir ordentliche Menschen« Kein Zugriff Seiten 169 - 178
- Abtransportiert Kein Zugriff Seiten 179 - 186
- Izbica Kein Zugriff Seiten 187 - 202
- Briefe von Alfred Landecker an seine Tochter Gerda Kein Zugriff Seiten 203 - 206
- Dan Diner: In Memoriam: Alfred Landecker (1884–1942) Kein Zugriff Seiten 207 - 212
- Benutzte Literatur und Quellen Kein Zugriff Seiten 213 - 222
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 223 - 224
- Dank Kein Zugriff Seiten 225 - 228




