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Fairer Handel, Viktigenisierung und globale Ordnung
Eine Kritik intersektionaler Kategorien in der Entwicklungsarbeit- Autor:innen:
- Reihe:
- rerum religionum. Arbeiten zur Religionskultur, Band 20
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Fairer Handel informiert über wirtschaftliche Beziehungen zwischen ›Globalem Süden‹ und ›Globalem Norden‹ und verfestigt damit eine globale Spaltung. In Bildungsmaterialien der kirchlichen Entwicklungsarbeit werden Produzentinnen fair gehandelter Erzeugnisse als Opfer patriarchaler Kulturen repräsentiert und mit dem Maßstab mutmaßlich emanzipierter Frauen aus dem Globalen Norden verglichen. Doris Günther-Kriegel markiert die daraus abgeleitete Rückständigkeit des Globalen Südens als eine intersektionale Kategorisierung, die sie mit dem Neologismus ›Viktigenisierung‹ hervorhebt. Diese religionswissenschaftliche Kritik eröffnet eine geschlechtssensible Perspektive auf die global wirksamen Verflechtungen von Entwicklung und Religion.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8376-8167-3
- ISBN-Online
- 978-3-8394-7751-9
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- rerum religionum. Arbeiten zur Religionskultur
- Band
- 20
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 337
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- FrontmatterSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
- DanksagungSeiten 11 - 13 Download Kapitel (PDF)
- 1. Einführung: Fairer Handel, Kirchen und GeschlechtSeiten 15 - 96 Download Kapitel (PDF)
- 2. Fairer Handel – ein Name für heterogene AnsprücheSeiten 97 - 159 Download Kapitel (PDF)
- 3. Fairer Handel – eine globale KategorienordnungSeiten 161 - 262 Download Kapitel (PDF)
- 4. Provinzialisierung der globalen Kategorienordnung Fairer Handel – eine GegengeschichteSeiten 263 - 297 Download Kapitel (PDF)
- 5. Fazit zur Kategorienkritik – Praxis ohne Tun?Seiten 299 - 311 Download Kapitel (PDF)
- BibliografieSeiten 313 - 336 Download Kapitel (PDF)





